WORBLENTAL

Eine Aktion, die berührt

Während der Heuernte sind Rehkitze sehr gefährdet, vermäht zu werden. Bei Gefahr drücken sie sich ins hohe Gras, statt zu flüchten. Die Bantiger Post war mit einer Gruppe Freiwilliger, Jäger*innen und Drohnenpiloten im Worbental unterwegs, sie zu retten.

Die Hauptsetzzeit der Rehe ist von Mitte April bis Mitte Juli. Ungefähr die Hälfte ist bis Ende Mai gesetzt, das heisst geboren. Rehmütter haben zumeist zwei bis drei Junge. Im hohen Gras liegen die Kinderstuben gut 30 Meter weit auseinander. Rehwild-Geschwister sind also in ihrer ersten Lebenszeit zu ihrem Schutz bewusst getrennt voneinander. Solange sie ihr Fleckenkleid haben, sind sie getarnt und geruchsneutral. So sind sie etwa vom Fuchs oder Luchs weitgehend sicher. Frischgeborene Rehkitze weisen liegend einen Durchmesser von etwa 20 Zentimetern auf. In den ersten Wochen drücken sie sich zu Boden und erstarren. Ihr Fluchtinstinkt ist erst ab der dritten Lebenswoche da. Die enge Verbindung zwischen Rehgeiss und Kitz bleibt bis ins nächste Frühjahr. Wobei die Mutter ihr Kind täglich für Stunden alleine lässt, um zu äsen.

  

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