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Unterstützung wenn es im Alltag kippt

Seit gut einem Jahr ist der Eltern Walk-in in Ittigen da, um Eltern im Familienalltag beizustehen und bei Unsicherheiten oder Konflikten unkompliziert und zeitnah zu unterstützen und zu stärken.
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Gemeindemitteilungen Vechigen

Jetzt mitmachen: Vechiger Sport- und Kulturpreis zu vergeben

Die Gemeinde Vechigen sucht herausragende Persönlichkeiten, engagierte Vereine und kreative Kulturschaffende. In diesem Jahr werden der 18. Vechiger Sportpreis und der 12. Vechiger Kulturpreis verliehen. 

Kennen Sie jemanden, der durch besondere Leistung im Sport oder im kulturellen Bereich beeindruckt? Oder möchten Sie sich selbst bewerben? Dann nutzen Sie die Gelegenheit und bewerben sich selbst oder reichen Sie die Bewerbung für eine Drittperson ein.  

Die beiden Preise würdigen ausserordentliches Engagement und besondere Leistungen. Ausgezeichnet werden können Einzelpersonen, Gruppen, Vereine und Institutionen, die in der Gemeinde wohnhaft sind, hier ihren Sitz haben oder in der Gemeinde kulturschaffend wirken oder sportlich engagiert sind. 

Der Bereich Sport umfasst: 

a) Einzelsport
b) Vereinssport
c) Schulsport

Der Bereich Kultur umfasst:
a) Darstellende Künste (Malerei, Plastik, Grafik, Fotografie, Film, Video-Installationen, Kunsthandwerk)
b) Literatur (einschliesslich Übersetzung, Bücherdienst)
c) Musik
d) Theater und Tanz (einschliesslich Figurentheater, Schultheater)
e) Volks-/Heimatkunde
f) Architektur

Bewerbungen können bis Dienstag, 4. August 2026 bei der Gemeindeverwaltung Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, mit dem Stichwort «Kulturpreis» oder «Sportpreis» eingereicht werden. 

Die Preisträgerinnen und Preisträger werden vom Gemeinderat auf Vorschlag der Kommissionen bestimmt. Die Preisübergabe erfolgt am Behördenabend vom 22. Oktober 2026. 

Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Bewerbungen.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Kreative Nachhaltigkeit an der Oberstufenschule Vechigen

Im Rahmen der diesjährigen Projektwoche setzten sich die Schülerinnen und Schüler der 7. bis 9. Klassen der Oberstufenschule Vechigen intensiv mit dem Thema «Positive Action» auseinander. Dabei konnten sie aus verschiedenen Angeboten wählen: Eine Gruppe sammelte Velos für Velafrica, andere bauten Sitzgelegenheiten für den Pausenplatz oder beschäftigten sich mit dem Upcycling von Kleidern. Weitere Schülerinnen und Schüler lernten verschiedene Institutionen kennen und eine Gruppe setzte sich intensiv mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinander. 

Diese Gruppe wurde von einem professionellen Grafiker aus Bern unterstützt, der ihnen die Grundlagen der Plakatgestaltung näherbrachte. Sie lernten, wie Botschaften durch Farben, Bilder, Schriftarten und eine klare Gestaltung wirkungsvoll vermittelt werden können. Dabei erhielten sie Einblicke in den kreativen Prozess von der ersten Idee bis zum fertigen Plakat.

Anschliessend entwickelten die Schülerinnen und Schüler eigene Projekte zu verschiedenen Aspekten der Nachhaltigkeit. Themen wie Umweltschutz, Ressourcenschonung, Konsumverhalten oder der verantwortungsvolle Umgang mit unserer Lebensgrundlage standen dabei im Mittelpunkt. Die Jugendlichen planten, gestalteten und überarbeiteten ihre Plakate selbstständig und setzten ihre Ideen mit viel Kreativität und Engagement um.

Die entstandenen Arbeiten zeigen eindrücklich, wie junge Menschen aktuelle Herausforderungen wahrnehmen und welche Gedanken sie sich über die Zukunft machen. Eine Auswahl der Plakate wird nun in der Gemeinde, im Dorfzentrum Boll sowie beim RBS-Bahnhof ausgestellt und lädt die Bevölkerung ein, sich mit den dargestellten Themen auseinanderzusetzen. Die Ausstellung macht sichtbar, wie kreativ, reflektiert und verantwortungsbewusst die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt haben.

Einwohnergemeinde Vechigen
Oberstufenschule Vechigen

Mit neuen Ideen zurück ins Lindental – Ronny Rüefli ist neuer Schulleiter 

Zwischen Wiesen, Bäumen und ein paar einzelnen Häusern steht die Gesamtschule Lindental – ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche aller Altersstufen gemeinsam lernen, spielen und wachsen. Im Klassenzimmer steht seit diesem Schuljahr wieder ein vertrautes Gesicht: Ronny Rüefli. Der Lehrer aus Boll hat nicht nur wieder die Funktion als Lehrer übernommen, sondern auch die Schulleitung.  

Bereits während sieben Jahren unterrichtete Ronny Rüefli im Lindental. Danach zog es ihn für drei Jahre nach Bern. Nun ist er zurück – aus Überzeugung, hier etwas bewegen und bewirken zu können. «Die Zeit in Bern war für mich eine Art Weiterbildung», sagt er. Trotzdem sei ihm die Gesamtschule Lindental immer am Herzen geblieben. 

Auf die freie Stelle aufmerksam wurde er im letzten Dezember am Quartalsabend, welchen er als Vater besuchte, denn zwei von seinen drei Söhnen besuchen selbst die Gesamtschule. Lange überlegen, neuer Schulleiter zu werden, musste er nicht. 

Ronny Rüefli beschreibt man am besten als einen Menschen, der anpackt und voller Enthusiasmus steckt. Er übernimmt Verantwortung, bringt Ideen ein und setzt diese auch gleich um. Diese Energie spüren auch die Schülerinnen und Schüler in seinem Unterricht. Gemeinsam mit Nadja Kramer, Hannes Mathys und Jacqueline Bauersfeld bildet er ein wertschätzendes, dynamisches und motiviertes Team.

Die Herausforderung an einer Gesamtschule ist gross: Mit Ausnahme der 3. Klasse sind im Lindental alle Stufen von der 1. bis zur 9. Klasse vertreten. Jedes Kind arbeitet auf seinem eigenen Niveau und meistens auch an unterschiedlichen Themen. «Heute ist man viel individualisierter unterwegs», sagt Ronny Rüefli. Deshalb seien Selbständigkeit und
Eigenverantwortung wichtiger denn je. 

Genau dort setzt sein Unterricht an. Er möchte in seinem Unterricht vermehrt Projektarbeit machen. Im nächsten Quartal soll die Frage «Warum?» im Zentrum stehen. Die Schülerinnen und Schüler sollen eigenen Themen nachgehen, recherchieren, gestalten und Antworten finden. Je nach Alter entstehen daraus kleine Projekte, kreative Arbeiten oder praktische Produkte. 

Auch Verantwortung innerhalb der Klasse spielt eine wichtige Rolle. Dafür gibt es verschiedene Lerngruppen mit leitenden Schülerinnen und Schülern. Für diese Aufgabe können sich die Kinder zu Beginn des Schuljahres bewerben. Gemeinsam wird diskutiert, reflektiert und nach Lösungen gesucht – etwa beim Umgang mit digitalen Medien oder bei Fragen des Zusammenlebens im Schulalltag. 

Das wichtigste Ziel seines Unterrichts fasst Ronny Rüefli so zusammen: Die Kinder und Jugendlichen sollen Vertrauen in sich selbst entwickeln. Sie sollen spüren, dass sie gut genug sind und die Welt sie braucht. Dafür setzt er aber nicht nur neue Ideen um, son-dern lässt auch Traditionen weiterleben. Das «schöne Buch», welches die Schülerinnen und Schüler selber aus leeren Seiten binden und Einträgen vom Unterricht, mit Aufsätzen oder Gedichten füllen, bleibt auch in seinem Unterricht weiter bestehen. Ebenso werden die Quartalsabende, das Schullager und das Schulfest weiterhin als wertwolle Traditionen gepflegt. 

Zum Schulfest am 28. Juni 2026 ab 11.00 Uhr sind alle herzlich willkommen!  

Die Gesamtschule Lindental ist ein fester Bestandteil in der Gemeinde. Die Eltern und die Mitglieder des Vereins Pro Gesamtschule Lindental unterstützen die Schule durch ihre Verbundenheit immer wieder tatkräftig. Gleichzeitig wünscht sich Ronny Rüefli noch mehr Austausch mit den anderen Schulen der Gemeinde. Denn für ihn ist klar: Das Modell der Gesamtschule ist etwas Besonderes. Im Kanton Bern gibt es nur noch wenige solcher Schulen. «Wir alle dürften ruhig etwas stolzer darauf sein», sagt er. 

Und tatsächlich spürt man im Lindental schnell, was diese Schule ausmacht: Hier hilft man sich, lernt miteinander und schaut aufeinander – fast wie eine grosse Familie.

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Ordentliche Gemeindeversammlung Vechigen, Donnerstag, 18. Juni 2026,
19.30 Uhr, Saalprovisorium Oberstufenschulanlage Boll

Traktanden
1. Rechnung 2025; Genehmigung
2. Kreditabrechnung Sanierung öffentliche Beleuchtung; Kenntnisnahme
3. Kreditabrechnung Sanierung
Wasserversorgungs- und Abwasserleitung Sangernweg; Kenntnisnahme
4. Verschiedenes

Die Berichte und Anträge zu den Traktanden werden im Mitteilungsblatt des Gemeinde-rates publiziert.

Die Publikation kann auf der Website www.vechigen.ch unter der Rubrik Aktuelles, Gemeindeversammlung vom 18. Juni 2026 oder unter amtliche Publikationen eingesehen werden. 

Im Anschluss an die Gemeindeversammlung sind alle Teilnehmenden zu einem Apéro eingeladen. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat 

Mitteilungen aus dem Gemeinderat

Finanzielle Beiträge zur Förderung von Kultur, Sport und Gemeinschaft
Seit Anfang Jahr hat der Gemeinderat verschiedene Vereine, Veranstaltungen und Projekte finanziell unterstützt. Dazu gehören:

– das Müli-Openair Deisswil 2026 als Plattform für musikalische Vielfalt, 

– die Viehzuchtgenossenschaft Vechigen anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums, 

– das Okapi-Openair Lindental 2026 als lebendiger Musik- und Kulturanlass, 

– den Böueler Cup 2026 des FC Stettlen 08, langjähriges, traditionelles Fussballturnier,

– die Hornusser Utzigen zur Anschaffung neuer Vereinskleidung,

– den Turn- und Sportverein Vechigen zur Durchführung der Mittellandmeisterschaft 2026,

– die Wandergruppe Boll für ihren Anlass zum 60-jährigen Jubiläum.

Der Gemeinderat unterstützt auf Gesuch hin Aktivitäten, Angebote und Projekte, die das gesellschaftliche Leben in der Gemeinde fördern.  

Brandschutzkontrolle der gemeindeeigenen Liegenschaften
Die Gemeinde Vechigen lässt ihre gemeindeeigenen Liegenschaften durch eine externe Fachstelle brandschutztechnisch kontrollieren. Unter anderem werden Fluchttüren, Fluchtwegmarkierungen und Signalisationen kontrolliert sowie präventive Massnahmen und Sofortmassnahmen definiert und umgesetzt.    

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

PERRON-3 – ein Dorftreffpunkt mit Erfolgsgeschichte

Das PERRON-3 liegt im Zentrum des Dorfs, gegenüber dem Bahnhof Boll-Utzigen, und soll ein Ort sein, an dem man sich trifft und vernetzt. Es besteht keine Konsumationspflicht im Bistro. Menschen mit kleinem Budget können, wenn vorhanden, ein «Café Surprise» – ein durch andere Gäste gespendetes Getränk –
bestellen.

Gemeinsam gestalten – ein Treffpunkt, der vom Dorf lebt
Der Innenraum ist freundlich und einladend gestaltet. Zahlreiche Tische laden zum Verweilen und Plaudern ein. In einer Ecke befindet sich ein Spielbereich für Kinder. Das Bistro bietet saisonale Getränke und Snacks, eigene Produkte wie Guetzli und PERRON-3-Eistee sowie Waren lokaler Produzentinnen und Produzenten. An den Wänden hängen Bilder re-gionaler Künstlerinnen und Künstlern. Auch das Keramik-Geschirr stammt aus dem Dorf. Das Gastroangebot ist zweitrangig. In erster Linie soll das Bistro ein Begegnungsort sein.

Das PERRON-3 ist ein Herzensprojekt. Rahel Jordi, Betriebsleiterin, und Christine Grossen-
bacher, ihre Stellvertreterin, investieren viel Zeit und Engagement in das Bistro. Die Entscheidung, diese Aufgabe zu übernehmen, fiel Rahel nicht leicht. Heute ist sie froh und glücklich darüber, dass sie sich doch noch im letzten Moment beworben hat. 

Ein Jahr vor der Eröffnung suchte die Kirchgemeinde zusammen mit einer Projektgruppe – bestehend aus Interessierten der Gemeinde, aus dem Gemeinderat und dem Sozialdienst – nach einem Konzept für den neu entstandenen Raum im Bollpark Süd. Alle waren sofort von der Bistro-Idee begeistert. Gemeinsam wurde nach Geldgebern gesucht und mit zahlreichen freiwilligen Helferinnen und Helfern wurde das Bistro gestaltet und eingerichtet.  

Auch im laufenden Betrieb helfen viele Freiwillige im PERRON-3 mit. Einige springen gelegentlich ein, andere sind regelmässig dabei. «Die Planung aller Helfenden ist eine unserer alltäglichen Herausforderungen», sagt Rahel.  

Ein Begegnungs- und Veranstaltungsort
Das PERRON-3 ist ein Treffpunkt für die Dorfbewohnenden, für Familien und Seniorinnen und Senioren. Das Ziel ist ein generationsdurchmischtes Publikum. Obwohl die Kirchengemeinde hinter dem Projekt steht, richtet sich das Bistro nicht nur an Kirchenmitglieder – alle sind willkommen.   

Nebst dem Treffpunkt-Charakter dient das PERRON-3 auch als Veranstaltungsort. Besonders in Erinnerung bleiben Aktionen wie die beiden Kleider-Bring- und Hol-Tage sowie der Wunschbaum – Veranstaltungen, die durch die grosse Beteiligung die Herzen berühren. Im PERRON-3 können zudem neue Leidenschaften oder Hobbys entdeckt werden, beispielsweise beim «Stricken und Sein», einem wiederkehrenden Anlass zum gemeinsamen Stricken und Austauschen. Rahel und ihr Team freuen sich über neue Ideen und unterstützen gerne bei der Organisation und Öffentlichkeitsarbeit.  

Das PERRON-3 ist über die Dorfgrenze hinaus bekannt. Immer wieder reisen Menschen aus Bern, Burgdorf und Umgebung an, um Zeit im Bistro zu verbringen. «Das Bistro ist und bleibt aber ein Dorfbegegnungsort», betont Rahel. Für Veranstaltungen wird zum Teil gezielt nur innerhalb der Gemeinde geworben, damit möglichst alle Interessierten Platz finden. 

Ein Blick in die Zukunft
Seit Anfang des Jahres kann man das PERRON-3 auch mieten. Reservierungen für Geburtstagsfeste, Neujahrs- und Weihnachtsfeiern sowie Sitzungen sind bereits eingegangen. Neu ist auch der Aussenbereich, der bei wärmeren Temperaturen genutzt werden kann. Die Philosophie der Betreiberinnen lautet: «Wir probieren gerne etwas aus, und wenn es nicht funktioniert, dann ändern wir es.» 

Sowohl Rahel als auch Christine sind dankbar für die sinnvolle Aufgabe und den grossen Erfolg des PERRON-3. «Es ist schön, dem Dorf in dem wir gerne wohnen, mit unserer Arbeit etwas zurückzugeben», sagt Rahel.   

Das Projekt befindet sich derzeit noch in einer sogenannten «Probezeit». Im zweiten Halbjahr 2026 entscheidet der Kirchgemeinderat über die Zukunft des Bistros. Die erfreulichen Reaktionen der letzten eineinhalb Jahre lassen jedoch hoffen, dass das PERRON-3 auch künftig ein Ort bleibt, an dem sich Menschen wohlfühlen und gerne Zeit verbringen. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Jedes Dach ist ein kleines Kraftwerk – Informationsabend zeigte auf, wie man Solarstrom gemeinsam nutzen kann

Rund 90 Personen fanden sich am Mittwochabend, 20. Mai 2026 im Saalprovisorium ein, um zu erfahren, wie die Gemeinde Solarstrom gemeinsam nutzen kann. Solarstrom ist sauber, sicher, kostengünstig und hat das Potential, partizipativ Strom zu erzeugen. Er spielt eine zentrale Rolle, um das Schweizer Klimaziel Netto-Null bis 2050 kosteneffizient zu erreichen.

Doch was bedeuten eigentlich die Abkürzungen ZEV, vZEV und LEG? Reto Herwig von der Energieberatung Bern-Mittelland erklärte sie den Besucherinnen und Besuchern. Sie stehen für unterschiedliche Möglichkeiten, den Solarstrom gemeinsam zu nutzen, bevor er ins öffentliche Netz eingespeist wird. 

ZEV steht für den Zusammenschluss zum Eigenverbrauch. Der Solarstrom kann direkt z.B. in einem Mehrfamilienhaus verbraucht werden. Voraussetzung ist ein und dieselbe Anschlussleitung. 

Beim virtuellen Zusammenschluss zum Eigenverbrauch (vZEV) wird der Perimeter erweitert. Der Strom wird mithilfe von Smart-
Metern virtuell zugeteilt. Auch ohne physische Verbindung kann jeder Teilnehmende Strom aus der gemeinsamen Anlage beziehen. Sowohl bei ZEV wie auch bei vZEV entfallen die Netznutzungsabgaben. 

Die Lokale Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) ermöglicht es, Solarstrom über die nächst höhere Trafostationen (Netzebene 5) und Standorte innerhalb der Gemeinde hinweg zu verteilen, solange der gleiche Energieversorger beteiligt ist. 

Ein konkretes Beispiel für ein LEG-Projekt der Firma Optimasolar wurde bei der Terrassensiedlung am unteren Rainweg in Utzigen umgesetzt. Markus Streit von der Gerber Energietechnik erklärte, dass LEG vor allem für grössere Verbraucher wirtschaftlich sinnvoll sei.

Ueli Kramer, Mitglied der Bau- und Umweltkommission präsentierte anschaulich sein vZEV-Projekt am Chläbiweg. Über das BKW-Portal prüfte er zunächst, wer sich dem Projekt anschliessen kann. Danach holte er mehrere Nachbarn ins Boot – einige mit eigener PV-Anlage, andere ohne. «Es braucht Zeit, Kommunikation und Interesse, den eigenen Stromverbrauch zu optimieren», sagt Ueli Kramer.  

Die technische Umsetzung ist lösbar. Eine Software berechnet die Kosten für jeden einzelnen Teilnehmenden. Im Zentrum steht jedoch nicht nur das Sparen von Geld, sondern das gemeinsame Engagement, um die Energiewende voranzubringen. Die Veranstaltung war eine Einladung an die Bevölkerung zum Mitmachen. 

Die Präsentationen der Veranstaltung finden Sie unter «Aktuelles» auf der Gemeindewebsite.  

Einwohnergemeinde Vechigen
Arbeitsgruppe Energiestadt

Neues Design für das Mitteilungsblatt 

Schon bald finden die Vechigerinnen und Vechiger das neue Mitteilungsblatt für die Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 18. Juni 2026 in ihrem Briefkasten. Wie bereits das Kulturprogramm 2026 erscheint auch das Mitteilungsblatt nun in einem frischen, modernen Design. 

Vechigen wächst und entwickelt sich – und damit auch das Erscheinungsbild der Gemeinde. In derselben modernen Optik wird sich bald auch die neue Website der Gemeinde präsentieren. 

Der erste Teil des Mitteilungsblatts enthält alle Details zu den Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung. Im zweiten Teil des Mitteilungsblatts erfahren Sie alles über die visuelle Weiterentwicklung der Gemeinde sowie Informationen zu Hoch- und Tiefbauplanungen, zum Notfalltreffpunkt und zu Terminen und Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung. 

Die Gemeinde Vechigen freut sich auf Ihre Teilnahme an der Gemeindeversammlung!

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Keine aktuellen Mitteilungen vorhanden.

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an.

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Donnerstag, 28. Mai 2026, 14.00–16.00 Uhr 
Mittwoch, 24. Juni 2026, 16.00–18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Publikation von Geburtstags- und Hochzeitsjubiläen 

Die Gemeinde Vechigen freut sich über jedes Jubiläum! Deshalb publizieren wir, wie viele andere Gemeinden, die hohen Geburtstage (80, 85 und ab 90 jährlich) und Hochzeitstage (50, 60, 65 und 70 Jahre) in der Bantiger Post. 

Wer keine Nennung in der Bantiger Post zum Geburtstag oder zum Hochzeitstag wünscht, kann dies der Präsidialabteilung der Gemeinde Vechigen unter 031 838 00 20 oder per Mail an vechigen@vechigen.ch mitteilen. Wir werden dies entsprechend vermerken. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Vechigen vernetzt sich

Der Gemeinderat präsentiert das Zielbild – und die Bevölkerung diskutiert engagiert mit

Der Gemeinderat Vechigen freut sich über das anhaltende Interesse und die aktive Beteiligung der Bevölkerung am Mitwirkungsprozess zur Zukunft der Gemeinde. An den beiden Bevölkerungsdialogen in der Sporthalle Stämpbach vom 25. und 29. April 2026 nutzten rund 80 Einwohnerinnen und Einwohner die Gelegenheit, sich einzubringen und die nächsten ortsplanerischen Schritte mitzugestalten.

Im Zentrum der Veranstaltungen stand der Entwurf des kommunalen Zielbilds, der auf der Bevölkerungsumfrage und den ersten Dialoganlässen im November 2025 sowie Inputs aus Planungskommission und Gemeinderat basiert. Das Zielbild beschreibt die angestrebte Entwicklung der Gemeinde in bedeutenden Themenfeldern.

Der präsentierte Entwurf von Vechigens Zielbild umfasst sechs Leitgedanken zu den Bereichen «Ortskern», «Freiraum und Naturbezug», «Verkehr und Mobilität», «Angebote», «Wohnen» und «Arbeiten». Diese Leitgedanken folgen der quasi übergeordneten Absicht eines Lebensmittelpunkts Vechigen, der «gesellig, aktiv, vernetzt» ist. Die örtliche Vielfalt soll «gestärkt, sichtbar gemacht und besser aufeinander abgestimmt» werden. Die angestrebte «Vernetzung» ist bewusst mehrdeutig zu verstehen: als Vernetzung «zwischen Siedlung und Umwelt, zwischen Zentrum und Weilerzone, zwischen den Ortsteilen, zwischen verschiedenen Generationen, im Bereich der Versorgung oder im Bereich der Energie» – so stand es im Entwurf des Zielbilds.

Der Austausch über den Zielbild-Entwurf erfolgte in einem dialogorientierten Format: An drei Marktständen hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, die verschiedenen Leitgedanken zu diskutieren, sich mit den vorgeschlagenen Entwicklungsrichtungen auseinanderzusetzen und Ergänzungen einzubringen.

Im zweiten Teil ging es um die gemeinsame Gewichtung der Themen; dieser Prozess fand mit einer interaktiven Live-Umfrage statt. Breite Zustimmung fanden insbesondere die Stärkung eines lebendigen Zentrums in Boll mit Begegnungszone und attraktivem Dorfplatz sowie die Förderung von öffentlichen Treffpunkten. Auch Verbesserungen im Bereich Verkehr und Mobilität – insbesondere für den Velo- und Fussverkehr – fanden hohen Zuspruch. Ergänzungen im Velo- und Schulwegnetz entpuppten sich ebenso als drängende Anliegen wie die Entwicklung einer Multifunktionshalle und bessere Perspektiven für das lokale Gewerbe. Zudem beabsichtigt Vechigen beispielsweise die Schliessung von Versorgungslücken in Gastronomie und Detailhandel und die Förderung eines breiten Wohnangebots, speziell für junge (U30) und ältere Bevölkerungsgruppen (Ü60).

Auch diese Ergebnisse aus den April-Dialogveranstaltungen fliessen in die weitere Konsolidierung des Zielbilds ein, das wiederum ein Kernelement für die Teilrevision der Ortsplanung darstellt.

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Öffnungszeiten über Auffahrt 

Die Schalter der Gemeindeverwaltung Vechigen sind über Auffahrt wie folgt geöffnet:
– Mittwoch, 13. Mai 2026 08.30–11.30 Uhr, 14.00–16.00 Uhr
– Donnerstag, 14. Mai 2026, geschlossen
– Freitag, 15. Mai 2026, geschlossen

Die Schalter sind ab Montag, 18. Mai 2026, 08.30 Uhr wie gewohnt geöffnet.  

Einwohnergemeinde Vechigen

Solarstrom gemeinsam nutzen: Infoabend zu ZEV, vZEV und LEG – Mittwoch, 20. Mai 2026, 19.30 Uhr

Saalprovisorium Oberstufenschule Boll, mit Apéro

Wie kann der Solarstrom in unserer Gemeinde gemeinsam genutzt werden? 

Die Referenten: 
– Markus Streit, Gerber Energietechnik
– Reto Herwig, Energieberatung Kanton Bern
– Ueli Kramer, Bürger und Projektinitiator Chläbiweg (vZEV)

Neugierig geworden? Kommen Sie vorbei und erleben Sie einen informativen Abend.

Arbeitsgruppe Energiestadt Vechigen

17 Jahre engagierter Bauverwalter der Gemeinde Vechigen – Markus Rindlisbacher sagt «Tschüss»

Markus Rindlisbacher ist seit knapp 17 Jahren ein engagierter, meist ruhiger und offener Bauverwalter der Gemeinde Vechigen. Nach seiner Ausbildung im Bereich der Architektur, einer musikalischen Weiterbildung und seiner Tätigkeit auf der Bauverwaltung der Gemeinde Ostermundigen, wechselte er nach Vechigen. «Am meisten Freude an meiner Arbeit bereitet haben mir zweifellos die fachliche Auseinandersetzung mit den vielschichtigen Aufgaben einer Gesamtbauverwaltung, der Kontakt mit der Bevölkerung und die Diskussionen mit allen politischen Vorgesetzten, die meist im Konsens endeten», sagt er. Ende Mai endet nun sein Anstellungsverhältnis aufgrund seiner ordentlichen Pensionierung. 

Die Gemeinde Vechigen hat sich in den letzten 17 Jahren stark weiterentwickelt. Bei seinem Amtsantritt im Jahr 2009 zählte die Gemeinde 4’800 Einwohnende, heute sind es über 6’000. «Es ist wichtig zu verstehen, dass Veränderungen niemals das Werk eines Einzelnen sind. Um etwas zu verändern braucht es ein Zusammenspiel von Politik, Verwaltung, Fachpersonen und letztendlich auch der Bevölkerung», so Markus Rindlisbacher. In seine Wirkungszeit fällt unter anderem die Entwicklung des Bahnhofsareals, die Gesamtrevision der Ortsplanung und die Schulraumplanung.

Es gibt kein einzelnes Ereignis oder Projekt, auf das er besonders stolz ist. «Es geht nicht um Stolz, es ist doch vielmehr das Ganze, die wundervolle Zeit in Vechigen, die vielen Begegnungen, die Unterstützung und Wertschätzung in der Bevölkerung, in der Politik und von meinen Mitarbeitenden, die mich mit
einer gewissen Genugtuung erfüllen». 

Er betont, dass es keinen typischen Arbeitsalltag gab. Dieser war geprägt von Spontanität und Überraschungen. «Ohne zu übertreiben erlebe ich fast täglich Neues», sagt er. Und er bereut eigentlich nichts, denn er habe stets nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt. 

Besonders in Erinnerung bleibt ihm ein Erlebnis ganz am Anfang seiner Zeit in Vechigen: «Ich wurde zu einer Hauptversammlung der Landi Vechigen eingeladen. Es ging um die Veräusserung der ehemaligen ‹Grasdehri› im Lindental. Die Versammlung erinnerte an Gotthelfs Zeiten und alle sprachen sich zunächst gegen das Geschäft aus. Doch als der Präsident zur Abstimmung schritt, stimmten plötzlich fast alle für den Verkauf. Das war sehr überraschend», erzählt er.  

Auch schwierige Situationen gehörten zu seiner beruflichen Laufbahn. «Ich kann nicht einmal sagen, dass diese mir nicht fehlen werden, weil man doch rückblickend immer seine Lehren daraus ziehen kann». Am unangenehmsten bleibt ihm der Vollzug von baupolizeilichen Massnahmen, etwa bei Bauten ohne Baubewilligung, in Erinnerung.  

Zum Auftakt seines Ruhestands nimmt sich Markus Rindlisbacher eine zweimonatige Auszeit in der Bretagne. Danach möchte er sich wieder vermehrt seinen musikalischen Interessen und Aufgaben widmen. Er leitete früher mehrere Chöre und kann sich vorstellen, künftig wieder einen Chor zu leiten. Auch seinem Hobby, dem Fotografieren, will er wieder mehr Zeit widmen.  

Zudem kann er sich vorstellen, weiterhin Projekte – sei es für die Gemeinde Vechigen oder anderswo – im Mandat zu begleiten. Eine spannende und noch etwas ungewisse Zeit liegt nun vor ihm. 

Die Gemeinde Vechigen dankt Markus Rindlisbacher ganz herzlich für seinen Einsatz in den letzten knapp 17 Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Mitteilungen aus der Sitzung des Gemeinderates vom 23. April 2026

Verkehrs- und Schulwegsicherheit: Sofortmassnahmen beschlossen
Am 16. Juni 2025 bewilligte der Gemeinderat einen Nachkredit von CHF 40’000.00 für die Untersuchung der Verkehrssicherheit auf den Schulwegen der Gemeinde innerhalb und ausserhalb des Siedlungsgebietes. Nun liegt der Schlussbericht der Untersuchung vor. Er enthält Massnahmen, die sich in Aufwand und Priorität unterscheiden. Unter anderem sind Sofortmassnahmen vorgesehen, für die der Gemeinderat einen Nachkredit von CHF 30’000.00 bewilligt hat. Dazu gehören unter anderem die Markierung und Signalisierung des Strassenübergangs bei der Diessenbergtreppe und der Bushaltestelle Diessenberg, die Verschiebung und Neumarkierung der Fussgängerübergänge auf der Lauterbachstrasse im Dorf Utzigen, die Aufhebung der Parkplätze und die Neumarkierung des Schulwegs entlang des Stämpbachs sowie verschiedene Temporeduktionen. 

Die Bauabteilung wird in Zusammenarbeit mit dem Ressort Bildung und Sicherheit alle weiteren Massnahmen aufbereiten und priorisieren.

Neue Schulanlage Utzigen-Littewil: Genehmigung Vorprojekt
Die Schulanlage Utzigen-Littewil ist in die Jahre gekommen, weist Schäden auf und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen. Deshalb soll die Schule erneuert werden. Im März 2026 präsentierte das Architekturbüro GSJ Architekten AG aus Solothurn dem Lenkungsausschuss das Vorprojekt. Gemeinsam mit der Lehrerschaft, der übrigen Benutzerschaft, dem Kernteam und dem Lenkungsgremium, wurde die Projektidee konkretisiert und optimiert. Der Gemeinderat empfand das Vorprojekt als sehr ansprechend und genehmigte dieses. Auf der Basis des Vorprojektes wird nun das konkrete Bauprojekt ausgearbeitet. 

Neue Arbeitsgruppe für soziale Themen in Vechigen
Die Gemeinde Vechigen möchte die sozialen Themen wie Jugend, Frühförderung, Soziale Wohlfahrt, Alter und Gesundheit gezielt weiterentwickeln. Um dies effektiv zu koordinieren, setzt der Gemeinderat befristet ab 1. Mai 2026 die Arbeitsgruppe «Forum Soziales Vechigen» ein. Die Arbeitsgruppe hat den Auftrag, eine Übersicht über die relevanten sozialen Themenfelder in Vechigen zu erstellen. Dabei erarbeitet sie eine erste Priorisierung sowie erste Massnahmen oder Projekte. Ausserdem prüft sie Varianten für eine längerfristige Verankerung der Gruppe. Die Arbeitsgruppe besteht aus mindestens einem Mitglied der Sozialkommission sowie weiteren interessierten und engagierten Personen. Anfang 2027 wird entschieden, wie es mit der Arbeitsgruppe in Zukunft weitergeht. 

Wechsel in der Bildungskommission 
Bernhard Muhr (SP) hat per 11. Februar seinen Rücktritt aus der Bildungskommission bekannt gegeben. Seine Nachfolgerin, Anja Künzi aus Utzigen, wurde vom Gemeinderat bestätigt und trat ihr Amt am 24. April 2026 an.

Herzlichen Dank an Bernhard Muhr für seinen Einsatz in der Bildungskommission. Wir wünschen Anja Künzi viel Erfolg bei ihren neuen Aufgaben.   

Strassensanierungen im Sommer 2026
Die Gemeindestrassenabschnitte zwischen der ehemaligen Käserei Schönbrunnen und der Diepoldshausenegg sowie zwischen dem Birchi und Diepoldshausen sind aufgrund der Beanspruchung und des Alters stark beschädigt. Für die Sanierung der 300 m bzw. 200 m langen Abschnitte hat der Gemeinderat Investitionskredite von CHF 160’000.00 und CHF 110’000.00 genehmigt. Die Investitionen sind im Investitionsplan 2026 vorgesehen. 

Die Sanierungsarbeiten sollen voraussichtlich im Sommer 2026 durchgeführt werden.  

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Gemeindemitteilungen Vechigen

Ein Leben für das «Wir» – Walter Schilt verabschiedet sich aus der Politik

Vor rund 40 Jahren übernahm Walter Schilt den Löschzug der Feuerwehr Spirche Wuhl in Utzigen. Seither kennt man den heute 68-jährigen Vechiger in und um die Gemeinde als engagierten Menschen und Politiker. Er war Mitglied in zahlreichen Gremien, Bataillonskommandant der Feuerwehr Vechigen und Gesamteinsatzleiter beim Sturm Lothar. Zudem gehörte er viele Jahre dem Gemeinderat Vechigen an und war 14 Jahre
Gemeindepräsident. Seit 2018 ist er Mitglied des Grossrats des Kantons Bern – ein Amt, das er nun abgeben möchte.  

Schon als kleiner Junge, aufgewachsen mit sechs Geschwistern, wollte er die Welt ein Stück verändern und wusste, dass man sich für seine Anliegen einsetzen muss. 

Mit Vechigen verbindet ihn ein starkes Heimatgefühl. Hier ist er aufgewachsen, hier kennt er viele Menschen, hier führte er nebst einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb seine eigene Zimmerei und hier in Vechigen konnte er viel bewegen. Dabei war ihm das eigene Ansehen nie das Wichtigste. Vielmehr wollte er gemeinsam mit den Menschen Lösungen finden und sie auf dem Weg der Veränderung mitnehmen. Heute blickt er mit einer gewissen Genugtuung auf die Entwicklung «seiner Gemeinde» in den letzten Jahrzehnten zurück.  

Über all die Jahre war es sein oberstes Ziel, authentisch zu bleiben. Bei seiner Partei, der SVP, hat er sich damit nicht immer nur Freunde gemacht. «Ich sehe es als grosse Herausforderung, in der Politik nicht mit dem Mainstream zu gehen», sagt er. Für ihn bedeutet politisches Engagement, eine Haltung zu haben und diese konsequent zu vertreten. Egoismus in der Politik sieht er zunehmend als Problem. Schon früh in seiner politischen Laufbahn betonte er: «Mir hei» und nie «I ha». Das Wir stand für ihn immer im Zentrum. 

Besondere Dankbarkeit empfindet der ehemalige Gemeindepräsident, welcher sich selbst als zielstrebig aber auch selbstkritisch bezeichnet, auf die erfolgreiche Umsetzung der Ortsplanung im Jahr 2015. Während viele Nachbargemeinden mit ihren Plänen scheiterten, konnte Vechigen diesen Schritt realisieren. Schon damals bezog er Bevölkerung und Gremien aktiv mit ein – ein Ansatz, der sich bis heute bewährt. Auf Leute zuzugehen und sie für gemeinsame Projekte zu gewinnen, war und ist eine seiner Stärken. 

Auch über die Parteigrenze hinweg war ihm das Zusammensein wichtig. Noch heute ist er Mitglied des Grossratschors. Singen ist seine grosse Leidenschaft. Zudem organisierte er in der Gemeinde regelmässig sogenannte «Studienreisen» mit Behörden und Verwaltung, bei denen gesungen, getanzt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde. Den Austausch mit Planern, Investoren und Juristen pflegte er kontinuierlich. Auch heute trifft man ihn, wenn es die Zeit zulässt, freitags im Kaffee Stämpbach, wo er ehemalige Kolleginnen und Kollegen trifft.  

Demut und Dankbarkeit prägen sein Leben. Vor 45 Jahren hatte er einen schweren Unfall mit dem Deltaflieger. Zwei Jahre war er arbeitsunfähig, und es hiess, vieles werde er nicht mehr können. Doch Walter Schilt kämpfte sich zurück und ist heute dankbar, sich wieder frei bewegen zu können. 

Walter Schilt hat seine Arbeit immer mit viel Engagement ausgeführt. Nun sei es aber an der Zeit, den Jungen Platz zu machen. Ihm war es wichtig, aufzuhören, solange es noch Spass macht – und dieser Moment ist nun gekommen. Er freut sich darauf, mehr Zeit für andere Dinge zu haben, darunter Hochtouren, Velo- und Skifahren. Im letzten Jahr war er unter anderem auf dem Matterhorn und der Dufourspitze unterwegs.  

Die Gemeinde dankt Walter Schilt ganz herzlich für seinen langjährigen Einsatz für Vechigen und Bern und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Frühlingsmärit in Boll

Am Samstag, 30. Mai 2026 verwandelt sich der Dorfplatz in Boll in einen bunten Märitplatz. 

Möchten Sie dabei sein?
Haben Sie Lust, Ihre Produkte einem breiten Publikum anzubieten? Dann melden Sie sich noch heute an. Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website: 
www.vechigen.ch/Aktuelles

Wichtig: Die Anmeldefrist endet am Montag, 4. Mai 2026. Alle Anmeldungen, die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden. 

Bitte senden Sie Ihr ausgefülltes Formular an:
Gemeindeverwaltung Vechigen
Stefanie Rothenbühler

Kernstrasse 1, 3067 Boll

oder per Mail: stefanie.rothenbuehler@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen bunten, fröhlichen Frühlingstag!

Einwohnergemeinde Vechigen
Märit-Team und IG Dorfzentrum

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12, zu einem Gespräch an. Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Donnerstag, 30. April 2026, 16.00 – 18.00 Uhr 
Donnerstag, 28. Mai 2026, 16.00 – 18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidial-abteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Vom Aufbau des Schulsekretariats bis zur Pensionierung – Ursula Baumgartner sagt «Tschüss»

Seit fast 20 Jahren ist Ursula Baumgartner bei der Gemeinde Vechigen tätig. Im April tritt sie nun ihren wohlverdienten Ruhestand an – ein neuer Lebensabschnitt, auf den sie sich sehr freut: «So schön wie es auch war, vermissen werde ich wohl erstmal nicht viel», sagt sie mit einem Schmunzeln. Ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben Ursula als hilfsbereit, ruhig, zuverlässig und auch mal chaotisch. 

Vor ihrer Tätigkeit in Vechigen arbeitete Ursula in verschiedenen Notariatsbüros und der Stadtverwaltung Burgdorf. Am 1. Dezember 2006 wechselte sie zur Gemeinde Vechigen, wo sie besonders die selbständige, abwechslungsreiche, interessante aber auch herausfordernde Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen schätzte. 

Ursula Baumgartner war massgebend am Aufbau des Schulsekretariats, das 2008 ins Leben gerufen wurde, beteiligt. Mit dieser Arbeit lernte sie auch das Bildungswesen von einer ganz anderen Seite kennen und arbeitete eng mit den Schulleitungen zusammen. Das Schulsekretariat entwickelte sich über die Jahre zur zentralen Drehscheibe für alle bildungsrelevanten Informationen. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem die Verwaltung von Anmeldungen für die Schule, Tagesschule und Ferienbetreuung, die Organisation von Schulleitungskonferenzen sowie die Erstellung der Schülerstatistiken und des Budgets. Besonders prägend war der Wandel der Arbeit, insbesondere in der Kommunikation mit den Eltern der Schulkinder, die zunehmend über digitale Plattformen erfolgt. 

Nach ihrer Pensionierung freut sich Ursula Baumgartner besonders auf mehr Freizeit. Im Juni sind bereits Ferien in Italien und Frankreich geplant. Zu Italien hat sie eine besondere Verbindung. Bereits vor einiger Zeit hat sie begonnen, die Sprache zu lernen. Noch in diesem Jahr ist eine weitere Sprachwoche in Bella Italia geplant. Gemeinsam mit ihrem Mann möchte Ursula Baumgartner noch weitere europäische Länder bereisen und sich vermehrt dem Velofahren und Golfen widmen. «Gesundheit steht für mich an oberster Stelle», sagt sie, «und dafür tue ich auch gerne etwas». 

Ursula Baumgartner plant ausserdem den Start von neuen Projekten: Nähen und Stricken stehen auf ihrer Liste. Eine alte, noch funktionierende Nähmaschine steht schon bereit. Auch freut sie sich darauf, endlich mehr Zeit zum Lesen zu haben. Die spannenden Krimis der Emmentaler Autorin Christine Brand warten bereits darauf, verschlungen zu werden. 

Die Gemeinde Vechigen dankt Ursula Baumgartner ganz herzlich für ihren Einsatz in den letzten knapp 20 Jahren und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Frühlingsmärit in Boll

Am Samstag, 30. Mai 2026 verwandelt sich der Dorfplatz in Boll in einen bunten Märitplatz. 

Möchten Sie dabei sein?
Haben Sie Lust, Ihre Produkte einem breiten Publikum anzubieten? Dann melden Sie sich noch heute an. Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website: www.vechigen.ch/Aktuelles.

Wichtig: Die Anmeldefrist endet am Montag, 4. Mai 2026. Alle Anmeldungen die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden. 

Bitte senden Sie Ihr ausgefülltes Formular an:
Gemeindeverwaltung Vechigen 
Stefanie Rothenbühler
Kernstrasse 1, 3067 Boll

Oder per Mail: stefanie.rothenbuehler@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen bunten, fröhlichen Frühlingstag!

Einwohnergemeinde Vechigen
Märit-Team und IG Dorfzentrum

Vechigen präsentiert ihr Zielbild – und ruft zum nächsten Dialog auf

Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung zu weiteren zwei Partizipationsanlässen ein 

Die Entwicklung der Gemeinde Vechigen bleibt ein gemeinsames Projekt von Behörden und Bevölkerung. Nachdem 2025 eine umfassende Umfrage und erste Dialogveranstaltungen stattgefunden haben, folgen Ende April die nächsten Schritte unter dem Slogan «Unsere Gemeinde, unsere Zukunft – Vechigen 2035». 

Der Gemeinderat lädt zu zwei weiteren Informations- und Werkstattanlässen ein, zum Bevölkerungsdialog II. 

Die Veranstaltungen finden statt am:
• Samstag, 25. April 2026, 9.00–12.00 Uhr
• Mittwoch, 29. April 2026, 17.30–20.30 Uhr
in der Sporthalle des Schulhauses Stämpbach in Boll.

Die beiden Anlässe sind inhaltlich gleich aufgebaut und stehen allen Einwohnerinnen und Einwohnern offen. Die bisherigen Mitwirkungsschritte zeigten ein breites Bild von Gedanken, Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung. Auf dieser Grundlage ist in den vergangenen Monaten ein Zielbild erarbeitet worden. An den Dialogveranstaltungen Ende April präsentiert die Gemeinde den Entwurf dieses Zielbilds erstmals der Öffentlichkeit.

Danach steht der Austausch im Mittelpunkt: In Tischgesprächen diskutieren die Teilnehmenden, wo sie Chancen sehen, welche Schwerpunkte wichtig und richtig sind – und wie die Entwicklung der Gemeinde weitergeführt werden soll. Die Rückmeldungen fliessen auch in die Teilrevision der Ortsplanung ein.

Die ersten Dialogveranstaltungen im vergangenen November zeigten, wie gross das öffentliche Interesse an Mitwirkung in Vechigen ist – und wie vielfältig der Strauss an Ideen und Bedürfnissen. Der «Wunschzettel» reichte etwa von Sportanlagen unterschiedlicher Art bis zu Genossenschaftlichem Wohnen. Und die vorangegangene Umfrage mit 745 Teilnehmenden und 1100 Kommentaren hatte beispielsweise zutage gebracht, dass 63 Prozent der Mitwirkenden finden, Vechigen solle für Jugendliche attraktiver werden.

Am Prinzip der Partizipation und am Format des Austauschs knüpfen deshalb die kommenden Anlässe an: Sie bieten erneut die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen – und womöglich festzustellen, wo Ansichten und Ansätze auseinandergehen oder sich treffen. Der Gemeinderat freut sich abermals auf rege Teilnahme und ruft alle Interessierten dazu ein, sich am 25. oder 29. April am Dialog zu beteiligen – um weiterhin mitzureden und mitzugestalten.

Solarstrom gemeinsam nutzen – ZEV, vZEV und LEG verständlich erklärt

Infoabend am 20. Mai 2026

Wie kann der Solarstrom in unserer Gemeinde gemeinsam genutzt werden? 

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (ZEV/vZEV) und der Lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) und welche Chancen sich daraus für Ihren Haushalt, Ihr Gewerbe oder für Sie als Eigentümerschaft ergeben. 

Die Arbeitsgruppe Energiestadt lädt alle Interessierten herzlich zum Infoabend ein:

Wann: Mittwoch. 20. Mai 2026, 19.30 bis ca. 21.30 Uhr
Wo: Saalprovisorium der Oberstufenschule Boll 

Die Referenten:
– Markus Streit, Gerber Energietechnik
– Reto Herwig, Energieberatung Kanton Bern
– Ueli Kramer, Bürger und Projektinitiator Chläbiweg (vZEV)

Neugierig geworden? Kommen Sie vorbei und erleben Sie einen spannenden Abend mit anschliessendem Apéro. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Chancen und Herausforderungen der Schulsozialarbeit – ein Besuch bei Anja Moser

Anja Moser ist seit viereinhalb Jahren Schulsozialarbeiterin in der Gemeinde Vechigen. Ihr Arbeitszimmer im Stämpbachschulhaus ist hell und einladend. In der Regel arbeitet sie dort zwei Tage pro Woche. Je einen halben Tag verbringt sie im Oberstufenschulhaus in Boll und im Schulhaus Utzigen. Die Gesamtschule Lindental besucht sie einmal im Quartal, die verschiedenen Kindergärten je nach Anfrage. 

Individuelle Beratung für jede Altersgruppe
Im Vordergrund ihrer Tätigkeit stehen Einzelberatungen von Kindern. Diese finden meist auf Wunsch der Kinder selbst oder auf Empfehlung der Lehrpersonen oder der Eltern statt. Die Themen variieren je nach Altersgruppe. In der Unterstufe stehen die Emotionsregulierung und das Verhalten im Vordergrund. Beispielhafte Themen sind die Konflikte unter Schülerinnen und Schülern oder das Ausschliessen und Plagen einzelner Kinder. In der Oberstufe verschieben sich die Themen hin zu Prüfungsangst, Leistungsdruck und Krisen. Der schnelle Wechsel der Themen zwischen den einzelnen Beratungen erfordert von Anja Moser ein schnelles Umstellen. 

Die vielseitige Rolle in der Schule
Nebst den Einzelberatungen arbeitet Anja Moser auch präventiv und intervenierend. Es gibt Peaks, zum Beispiel zu Beginn des Schuljahres, wenn es um den Klassenzusammenhalt geht. 
Ihre Arbeit zeichnet sich durch Vielseitigkeit und Abwechslung aus. Nebst ihrer Arbeit mit den Kindern schätzt sie den Austausch mit Lehrpersonen, Eltern und externen Stellen. Dennoch ist sie oft als Einzelkämpferin unterwegs. Der Austausch mit anderen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern findet in geplanten Gefässen wie Supervisionen und selten spontan statt. 
Die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen, der Schulleitung und dem Sozialdienst Stett-
len-Vechigen funktioniert gut. Der regelmässige Austausch ist hilfreich und etwas, das sich Anja Moser über die letzten vier Jahre erarbeitet hat. 

Offene Türen für alle
Das Angebot soll niederschwellig sein. Anja Moser verbringt oftmals die grosse Pause draussen auf dem Pausenplatz, damit die Kinder sie wahrnehmen und direkt ansprechen können. Eine weitere Möglichkeit ist die Anmeldung über den Briefkasten im Schulhaus oder durch die Lehrpersonen und Eltern. «Die Offenheit aller Beteiligten ist spürbar», so Anja Moser. Die Schulsozialarbeit scheint von allen als eine unterstützende und nicht schambehaftete Stelle wahrgenommen zu werden. 
Für einige Kinder ist der Besuch bei der Schulsozialarbeiterin wichtig. Es ist für sie ein Ort der Ruhe und Entspannung – eine Auszeit, wenn sie sich in der Klasse nicht wohl fühlen, ein Ort an dem sie Dinge ansprechen und Fragen stellen können. Oft erhält Anja Moser auch Feedback von den Eltern, dass ein Thema Anklang gefunden hat oder etwas in Gang gesetzt wurde. Dies bereitet ihr Freude. Allerdings sind die Folgen ihrer Gespräche nicht immer sichtbar, da die Wirkung vielleicht erst später im Leben sichtbar wird. 

Vision für die Zukunft
Dennoch möchte Anja Moser ihren Job nicht tauschen. Sie hat nach wie vor grosse Freude an ihrer Arbeit. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass vielleicht auch neue Ideen und Formen Einzug in die Schulsozialarbeit finden würden. «Mit Einzelgesprächen komme man zum Teil an eine Grenze», sagt sie. Um das Verhalten anzupassen, wäre eine Begleitung dieser Kinder innerhalb der Klasse während des Unterrichts durch Leute mit sozialpädagogischem Hintergrund wertvoll. Anja Moser fehlen dafür die zeitlichen Ressourcen. Sie sagt: «In diese Richtung würde es sich sicher lohnen, weiterzudenken».
Anja Moser weiss, dass das Erfolgsrezept für das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler immer auch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist. Es freut sie, als Schulsozialarbeiterin einen Teil dazu leisten zu können. Ihr ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich lohnt, den Mut zu finden und sich früh genug bei ihr zu melden, wenn Eltern, Kinder, Jugendliche oder Lehrpersonen an Grenzen stossen.  

Einwohnergemeinde Vechigen

Förderung von Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeit

Die Kulturkommission fördert kulturelle Aktivitäten, Angebote der Erwachsenenbildung und Projekte der Freizeitgestaltung in unserer Gemeinde.

Im Rahmen des bewilligten Budgets können Beiträge gesprochen werden:

– zur Koordination und Bereitstellung von Programmen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung in der Gemeinde

– an einzelne Projekte oder öffentliche Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung

Förderungsfähig sind Vorhaben, die im weiteren Sinne im Interesse der Gemeinde liegen, Teil eines vielfältigen Angebotes sind und ohne Gewinnabsicht realisiert werden.

Die Unterstützung kann in Form von Defizitgarantien, Starthilfen oder Beiträgen erfolgen. Voraussetzung ist ein schriftliches Gesuch, dem folgende Unterlagen beizulegen sind: 

– eine vorstellende Beschreibung des Antragsstellers
– ein Projektbeschrieb, ggf. mit Programm
– ein Budget bzw. einen Finanzierungsplan

Die Gesuche sind bis Freitag, 27. März 2026 bei der Kulturkommission Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, einzureichen.

Einwohnergemeinde Vechigen
Kulturkommission

Venezianische Klänge in der Kirche Vechigen

Matteo Pastorello, Orgel

Freitag, 20. März 2026, 19.30 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr), Kirche Vechigen

Dank des Handelns mit Stoffen und Gewürzen erlebte Venedig bis Ende des 15. Jahrhunderts eine goldene Zeit. «La Serenissima» (die Erhabene), wie die Stadt genannt wurde, dominierte jahrhundertelang dank ihrer See- und Wirtschaftsmacht grosse Teile der Adriaregion bis zum Schwarzen Meer.

Nach der Entdeckung Amerikas, welche die Seewege nach Osten plötzlich nicht mehr rentabel machte, und den Pestepidemien von 1575 und 1630, die insgesamt 130.000 Todesfälle verursachten, versank die «schwimmende Stadt» in eine Phase der Dekadenz.

Doch das 17. Jahrhundert wurde für die verschiedenen Künste in Venedig eine Blütezeit. Neben grossen Malern wie Tintoretto, Veronese, Canaletto und Tiepolo, schaute ganz Europa auf das venezianische Musikpanorama. Das Concerto italiano weckte durch Komponisten wie Vivaldi oder Marcello die Aufmerksamkeit grosser Meister wie Johann Sebastian Bach, der mehrere Werke venezianischer Komponisten für Tasteninstrumente bearbeitete. 

Die Magie der barocken und spätbarocken venezianischen Musik, «die zwischen Meer und Himmel schwebt», lebt am Freitag, 20. März in der Kirche Vechigen dank den Orgelklängen von Matteo Pastorello, Kirchenmusiker der reformierten Kirchengemeinde Köniz, wieder auf. Im Programm stehen Orgelwerke von
Vivaldi, Marcello, sowie Gabrieli und Valerj.

Eintrittspreise:
Erwachsene CHF 20.–
Jugendliche ab 16 Jahre CHF 10.–
Kinder gratis

Reservationen (freie Platzwahl):
T 031 838 00 22 (Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung) oder kultur@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Kulturkommission Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an.

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Mittwoch, 25. März 2026, 16.00–18.00 Uhr
Donnerstag, 30. April 2026, 16.00–18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Mit Herz für die Tagesschule – Doris Götti sagt «tschüss»

Im Sommer 2010 trat Doris Götti ihre Stelle als Schul- und Tagesschulleiterin an der Schule Stämpbach in Boll an. Zuvor war sie als Primarlehrerin auf verschiedenen Stufen in Adelboden und Reutigen tätig. Doris ist vielseitig interessiert, aber beruflich war für
sie immer klar, dass sie mit Menschen zu tun haben will. 

Als ihre eigenen Kinder älter wurden, entschied sich Doris für die Ausbildung zur Schulleiterin, mit dem Wunsch, vermehrt mit Erwachsenen zu arbeiten. In Vechigen war Doris sowohl als Schulleiterin wie auch als Tagesschulleiterin angestellt. Nach 40 Jahren Arbeit für den Kanton hat sich Doris entschieden, das Pensum zu reduzieren und nur noch als Tagesschulleiterin und in der Betreuung der Tagesschule zu arbeiten. 

Stillstand war für Doris nie eine Option. Heute blickt sie auf einen grossen Erfahrungsschatz im pädagogischen Bereich zurück. Besonders schätzte sie an ihrer Arbeit die Vielfalt: kreativ mit den Kindern arbeiten, draussen in der Natur sein – und zwischendurch auch die Ruhe im Büro geniessen. 

Ende März 2026 verabschiedet sich Doris in den Ruhestand. Sie freut sich darauf, zählt die Tage aber nicht. «Wenn etwas vorbei ist, dann ist es vorbei – und das ist gut so», sagt sie. Den Tagesschulbetrieb wird Doris zwar vermissen, umso mehr freut sie sich aber darauf, ihre Ferien künftig unabhängig von den Schulferien planen zu können. Bereits im Frühling geht es mit dem Camper für neun Wochen nach Andalusien, Marokko und Portugal. Der einzige geplante Termin ist eine geführte Tour im Süden von Marokko. Ansonsten wollen sich Doris und ihr Mann einfach treiben lassen. 

Mehr Zeit bleibt künftig auch für ein gemeinsames Herzensprojekt: Seit zwei Jahren verkaufen die beiden einmal im Monat Brot, Züpfe und weitere Backwaren auf dem Frischproduktmärit in Thun. Bisher war vor allem ihr Mann die treibende Kraft. Nun möchte sich auch Doris mehr in das Projekt einbringen. «Beim Rechnen, Planen und Einkaufen bleibt auch der Geist in Bewegung», sagt sie. 

Mit Stolz blickt Doris auf das zurück, was sie als Tagesschulleiterin bewegen konnte. Dazu zählen unter anderem die Einführung der Ferienbetreuung sowie das erweiterte Betreuungsangebot an allen Tagen. Seit Kurzem besuchen 108 Kinder die Mittagsbetreuung am Dienstag – ein neuer Rekord. Das ausgebaute Angebot soll künftig zu einer besseren Verteilung beitragen.

Im Team wird Doris als zuverlässig, ruhig, sozial und als «Fels in der Brandung» beschrieben. Ganz den Rücken dreht Doris der Schule Stämpbach jedoch nicht: Gemeinsam mit ihrem Mann begleitet sie noch in diesem Schuljahr zwei Vechiger Schulklassen in die Landschulwoche, um zu kochen.   

Die Gemeinde Vechigen dankt Doris Götti ganz herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Förderung von Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeit

Die Kulturkommission fördert kulturelle Aktivitäten, Angebote der Erwachsenenbildung und Projekte der Freizeitgestaltung in unserer Gemeinde.

Im Rahmen des bewilligten Budgets können Beiträge gesprochen werden:
– zur Koordination und Bereitstellung von Programmen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung in der Gemeinde
– an einzelne Projekte oder öffentliche Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung

Förderungsfähig sind Vorhaben, die im weiteren Sinne im Interesse der Gemeinde liegen, Teil eines vielfältigen Angebotes sind und ohne Gewinnabsicht realisiert werden.

Die Unterstützung kann in Form von Defizitgarantien, Starthilfen oder Beiträgen erfolgen. Voraussetzung ist ein schriftliches Gesuch, dem folgende Unterlagen beizulegen sind: 
– eine vorstellende Beschreibung des Antragsstellers
– ein Projektbeschrieb, ggf. mit Programm
– ein Budget bzw. einen Finanzierungsplan

Die Gesuche sind bis Freitag, 27. März 2026 bei der Kulturkommission Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, einzureichen.

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Kulturkommission

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25 Jahre Werkhof – Andreas «Res» Schindler sagt «tschüss»

Am 1. April 2001 trat Andreas Schindler seine Stelle im Werkhof der Gemeinde Vechigen an. Zuvor arbeitete Andreas 16 Jahre bei der Firma Comet, zunächst als Lagermitarbeiter, später als Meister des Rohr- und Halbfabrikate-Lagers. Mit dem Umzug der Firma Comet von Köniz nach Flamatt suchte Andreas eine neue Herausforderung in Wohnortnähe und fand sie beim Werkhof Vechigen. Ende März geht Andreas Schindler nun offiziell in seinen wohlverdienten Ruhestand.  

Der ursprünglich gelernte Koch schätzte in den letzten 25 Jahren besonders die abwechslungsreiche «Büez» und den täglichen Kontakt mit den Menschen. Ein typischer Arbeitsalltag begann meist im Dorfzentrum, danach wurde angepackt, wo es gerade nötig war. Am liebsten arbeitete Res, wie ihn viele nennen, mit Holz. Die selbständige Arbeitsweise entsprach ihm besonders. «Ich bin ein Eigenbrödler», sagt Res über sich selbst. Er hat seine Strukturen, in denen er sich sicher fühlt. Er ist sich für nichts zu schade, hilft dort, wo es gerade nötig ist. 

Stolz ist Res auf sein Fachwissen, das er sich in all den Jahren aneignete – etwa die spe-
zielle Technik beim Splitterwerfen, die heute nicht mehr viele kennen. Dieses Wissen gab er gerne auch an die Lernenden weiter. Mit seinem Weggang wird deshalb auch viel Wissen verloren gehen. Nicht umsonst wurde Res von seinen Teamkollegen oft als das «Werkhof-Wikipedia auf zwei Beinen» bezeichnet.

In den letzten Jahren setzte ihm vor allem der Winterdienst zu. Die ständige Bereitschaft und der unruhige Schlaf forderten ihn. Die Erholungszeit wurde länger. «In erster Linie möchte ich nach meiner Pensionierung meine Gesundheit wieder auf 100% bringen», sagt Andreas, der sich bereits zweimal in den Jahren 2023 und 2024 einer Knieoperation unterziehen musste. 

«Er ist ein umgänglicher Typ, der es gerne sauber und ordentlich hat», beschreibt Werkhofleiter Martin Hofer seinen langjährigen Mitarbeiter. Res war stets der erste am Morgen. 

Nach der Pension wird ihm die Regelmässigkeit des Arbeitsalltags fehlen – nicht aber der Kontakt zu den Menschen. Res kennt viele beim Namen, auch weil er selbst innerhalb der Gemeinde wohnt. Handwerklich wird er ebenfalls aktiv bleiben: Geht bei seinen vier Grosskindern etwas kaputt, ist er die erste
Ansprechperson.

Die Gemeinde Vechigen dankt Andreas Schindler ganz herzlich für seinen Einsatz in den letzten – auf den Tag genau – 25 Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Buchpräsentation

Geschichte des Kantons Bern – von der Eiszeit bis heute

Dienstag, 17. Februar 2026, 20.00 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr), Pfrundscheune Vechigen

Mit Christian Lüthi und Martin Stuber, Autoren

Als grösster Stadtstaat nördlich der Alpen war Bern vom Mittelalter bis 1798 gemeinsam mit Zürich die dominierende Macht in der Alten Eidgenossenschaft. Auch deshalb spielt Bern bis heute eine wichtige Rolle für den nationalen Zusammenhalt. Die neue «Geschichte des Kantons Bern» spannt den weiten Bogen von der Eiszeit bis heute und bietet erstmals einen handlichen Überblick.

Das Werk liegt seit Monaten an prominenter Stelle in allen Berner Buchhandlungen auf. Es verkauft sich gut und wird in den Medien mit lobenden Worten gewürdigt. «Das letzte vergleichbare Werk erschien 1981; mit dem neuen Buch wollte das Herausgeberteam eine kompakte Synthese zum Thema schreiben.» Das ist gelungen, wie Alexander Sury im Bund schreibt. Das Buch ist leicht lesbar und doch wissenschaftlich fundiert.

Was hat diese neue Berner Geschichte für das breite Publikum zu bieten? Wo liegen seine Stärken und Schwächen? Kann die Zeit von der Eiszeit bis heute sinnvoll auf 368 Seiten zusammengefasst und vermittelt werden? Diesen und weiteren Fragen stellen sich die beiden Historiker Christian Lüthi und Martin Stuber.

Im Anschluss an den Vortrag stehen die Autoren für Gespräche zur Verfügung.

Getränke: Vor und nach dem Vortrag können Getränke bezogen werden.

Eintrittspreise: Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Reservationen (freie Platzwahl): T 031 838 00 22 oder kultur@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Kulturkommission Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern im öffentlichen Strassenraum

Es ist erstaunlich, wie schnell Bäume, Hecken und Sträucher wachsen können. Anpflanzungen, die nahe an öffentlichen Strassen und Gehwegen stehen oder in den Strassenraum hineinragen, können zur Gefahr werden – für Autofahrende ebenso wie für Fussgängerinnen und Fussgänger und Velofahrende. Auch Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Werkhof sind auf ausreichend Platz angewiesen. 

Damit der Verkehr sicher und reibungslos funktioniert, schreibt das kantonale Strassengesetz vor, dass die Bepflanzung entlang öffentlicher Strassen auf das gesetzlich vorgeschriebene Lichtraumprofil zurückzuschneiden ist. 

Konkret bedeutet dies, dass der Strassenraum wie folgt freizuhalten ist: 
– über Geh- und Radwegen bis auf eine Höhe von 2.50 m
– über der Fahrbahn bis auf eine Höhe von 4.50 m
– seitlich der Fahrbahn mit einem Abstand von mind. 0.50 m

Diese Höhen müssen insbesondere auch bei Schneelasten eingehalten werden.

Zudem dürfen die Wirkung der Strassenbeleuchtung und Signalisationen nicht beeinträchtigt werden. 

Die betroffene Grundeigentümerschaft wird gebeten, die Abstandsvorschriften bei ihren Bepflanzungen zu prüfen und diese, falls nötig, bis Ende Oktober sowie im Verlauf des Jahres entsprechend zurückzuschneiden. Bei Unterlassung wird die Arbeit auf Kosten der Eigentümerschaft durch die Gemeinde veranlasst. 

Während der generellen Brut- und Aufzuchtzeit vom 1. März bis 30. September sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. 

Vielen Dank für die Zusammenarbeit!

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Trinkwasserqualität 

Die Untersuchungsergebnisse des Kantonalen Laboratoriums 2025 haben ergeben, dass das Trinkwasser der Gemeinde Vechigen den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die Ergebnisse der bakteriologischen Untersuchungen sind einwandfrei. Der Nitratgehalt beträgt zwischen 2,9 und 25 Milligramm pro Liter und liegt damit innerhalb der zulässigen Norm von 40 mg / l. Die Wasserhärte beträgt zwischen 16,9 und 30,8 fH (französische Härtegrade). 

Einzelheiten zu den Ergebnissen finden Sie auf www.vechigen.ch unter Verwaltung/Dienstleistungen/Wasserqualität. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter der Bauabteilung gerne zur Verfügung, Telefon 031 838 00 30.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Neue Lösung für Böschungssanierung entlang Multenstrasse

Nach einem Hangrutsch begannen im Dezember 2024 die Sanierungsarbeiten an der Böschung entlang der Multenstrasse im Lindental. Dabei zeigte sich rasch, dass die ursprünglich geplante Hangstabilisierung mittels Natursteinblöcken nicht wie vorgesehen umgesetzt werden konnte. Die Arbeiten mussten deshalb eingestellt und die Böschung provisorisch gesichert werden. In der Zwischenzeit hat das beauftragte Ingenieurbüro eine neue, definitive Lösung für die Sanierung ausgearbeitet. Der Gemeinderat bewilligte dafür einen Nachkredit von CHF 50’000.00. Mit den Sanierungsarbeiten kann in den nächsten Wochen begonnen werden. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Gemeindemitteilungen Vechigen

Öffentliche Mitwirkungsauflage
Erweiterung Arbeitszone Lindental

Der Gemeinderat Vechigen bringt, gestützt auf Art. 58 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 das Planungsdossier «Erweiterung Arbeitszone Lindental» zur öffentlichen Mitwirkung.

Die Unterlagen liegen vom 28. Januar bis und mit 13. März 2026 bei der Bauabteilung in der Gemeindeverwaltung Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, auf und sind ebenfalls auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet.

Während der Mitwirkungsfrist kann jeder/jede schriftlich und begründet Einwände und Anregungen einbringen. Die Eingaben sind schriftlich oder per Mail (bauabteilung@vechigen.ch) an die Bauabteilung Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, zu richten.

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sirenentest 2026

Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen getestet. Auch mittels Radio- und TV-Spots wird die Bevölkerung vorgängig auf den Sirenentest aufmerksam gemacht. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten.

Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Die Sirenenkontrolle dauert längstens bis 16.30 Uhr. Nebst den stationären Anlagen werden auch mobile Sirenen auf ihre Funk-
tionstüchtigkeit geprüft. Folgende Routen werden abgefahren: Lindental – Boll und Lauterbach – Schönbrunnen – Aetzrütti – Mänziwil – Heistrich – Radelfingen.

Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Auch die Teletext-Seite 680 enthält Informationen und Verhaltensanweisungen.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an.

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Freitag, 30. Januar 2026, 10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch, 25. März 2026, 16.00 – 18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Mit Berner Velos Menschen in Afrika vorwärtsbringen

Vom 27. bis 29. Januar 2026 führt Velafrica in Bern und Umgebung die traditionelle Abholaktion für Velos durch. Wer ein ausgedientes Fahrrad hat, kann es für einen guten Zweck an Velafrica spenden. Die gemeinnützige Organisation holt die Velos kostenlos vor der Haustüre ab. Velospenden müssen bis 20. Januar online angemeldet werden.  

Wer zuhause ein Fahrrad hat, das nicht mehr in Gebrauch ist, kann ihm ein zweites Leben in Afrika schenken. Dort sind die Velos für die Menschen von grossem Wert: Sie erleichtern den Weg zur Schule oder zum Markt und helfen beim Transport von schweren Lasten.  

Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern sowie der umliegenden Gemeinden, die ein Velo an Velafrica spenden möchten, registrieren es bis 20. Januar 2026 online unter
www.velafrica.ch/bern2026.
An den drei Aktionstagen holt Velafrica die registrierten Velos bei den Spenderinnen und Spendern kostenlos vor der Haustüre ab.  

Teilnehmende und Lernende der Velowerkstatt des Drahtesels im Liebefeld sowie Freiwillige in der Velafrica-Werkstatt am Egelsee reparieren die gespendeten Velos. Danach exportiert Velafrica sie zu Partnerunternehmen in sieben Ländern in Afrika. 

Jedes Velo findet seine Bestimmung 
«Bei unseren Partnerunternehmen in Afrika sind Mountain- und Tourenbikes besonders beliebt, da viele Strassen nicht geteert sind», sagt Mats Gurtner von Velafrica. «Wir nehmen jedoch alle Typen von Velos entgegen und verwenden sie sinnvoll weiter. Velos in schlechtem Zustand demontieren wir zu Ersatzteilen.» Von der Sammlung ausgenommen sind E-Bikes, Trottinetts, Laufräder, Anhänger und Zubehör wie zum Beispiel Fahrradsitze. 

Ausserhalb der drei Abholtage können Velos, inklusive E-Bikes, ganzjährig an über 300 Sammelstellen in der ganzen Schweiz abgegeben werden. In Bern beispielsweise bei Veloplus in Ostermundigen und Bern, bei der Velowerkstatt im Breitenrain oder beim Drahtesel in Liebefeld. Weitere Abgabestellen in der Region sind auf der Website von Velafrica zu finden: www.velafrica.ch/velospende.  

Velafrica in Kürze
Velafrica verbindet seit über 30 Jahren Integrationsarbeit in der Schweiz mit Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Die gemeinnützige Organisation sammelt ausgediente Velos, lässt sie in sozialen Einrichtungen hierzulande instand stellen und exportiert sie danach zu Partnerunternehmen in Tansania, Burkina Faso, Madagaskar und weiteren Ländern. Über 350’000 Schweizer Recyclingvelos erleichtern den Menschen bereits den Zugang zu Bildung, Märkten und Spitälern. Durch den Aufbau von Velozentren entstehen Jobs und Ausbildungsplätze rund ums Velo. www.velafrica.ch

Öffentliche Mitwirkungsauflage Erweiterung Arbeitszone Lindental

Am Montag, 26. Januar 2026 findet die Informationsveranstaltung zur öffentlichen Mitwirkung zur Erweiterung der Arbeitszone im Lindental statt. 

Die bestehende Arbeitszone im Lindental soll massvoll erweitert werden, um den künftigen Bedürfnissen und der geplanten Entwicklung des Gewerbes gerecht zu werden. 

Zum Auftakt der öffentlichen Mitwirkung findet am Montag, 26. Januar 2026 um 19.30 Uhr im Saalprovisorium der Oberstufenschule Boll eine Informationsveranstaltung statt.

Die Unterlagen zur Weiterführung der Planung liegen anschliessend von Mittwoch, 28. Januar bis Freitag, 13. März 2026 öffentlich zur Mitwirkung auf. 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren und den Planungsprozess aktiv mitzugestalten. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Beschlüsse der ordentlichen Gemeindeversammlung Vechigen vom 13. Dezember 2025

Die 142 anwesenden Stimmberechtigten oder 3.15% von insgesamt 4’501 Stimmberechtigten, haben an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2025 folgende Beschlüsse gefasst:

1. Genehmigung Budget 2026 

2. Kenntnisnahme Finanz- und Investitionsplan 2026–2030

3. Genehmigung Reglement über die Spezialfinanzierung Schwankungsreserve

4. Genehmigung Reglement über die Löschschutzgebühren für netzunabhängige Löscheinrichtungen (NuLe)

5. Genehmigung Investitionskredit Instandstellungs- und Gewässerunterhaltsprojekt (ISP) Bächi

6. Kenntnisnahme Bericht der Datenschutzaufsichtsstelle (Finances Publiques AG, Bowil) für die Jahre 2023 und 2024

7. Verschiedenes

Auflage Protokoll
Gemäss Art. 61 Organisationsreglement der Einwohnergemeinde Vechigen liegt das Protokoll der Gemeindeversammlung ab Freitag, 19. Dezember 2025 bis Montag, 19. Januar 2026 bei der Gemeindeverwaltung Vechigen, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll, öffentlich auf.

In dieser Zeit kann gegen Inhalte des Protokolls schriftlich begründet Einsprache bei der Geschäftsprüfungskommission erhoben werden. Eingabestelle: Geschäftsprüfungskommission Vechigen, Herr Bernhard Knechtenhofer, Oberholzweg 2, 3067 Boll.

Der Gemeinderat bedankt sich bestens für das entgegengebrachte Vertrauen, welches durch die Annahme und Kenntnisnahme der Vorlagen bekundet wurde. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat 

Pausenapfel: ein fruchtbarer Start für mehr Biodiversität 

Die Arbeitsgruppe Energiestadt Vechigen pflanzte Anfang Dezember zwei Apfelbäume auf der Schulanlage Stämpbach in Boll. Mit dem Projekt «Pausenapfel» fiel der Startschuss für weitere geplante ökologische Aufwertungen in der Gemeinde. 

Am 9. Dezember 2025 wurden auf dem Schulhausareal Stämpbach Schaufel, Giesskanne und zwei Apfelbäume ausgepackt. Vier Mitglieder der Arbeitsgruppe Energiestadt setzten gemeinsam einen Gravensteiner und einen Spartan Apfelbaum.
Die Standorte wurden genau ausgewählt: Die Bodenbeschaffenheit ist ideal und beide Apfelbäume lieben die Morgensonne.  

Bereits im nächsten Herbst sollen die Schülerinnen und Schüler die ersten saftigen Äpfel ernten können. Alle Beteiligten freuen sich über das gelungene Projekt, das unter dem Motto «Wed nüt machsch, de geit o nüt» steht. 

Die Gemeinde Vechigen verfügt über zahlreiche Brach- und Restflächen im Siedlungsgebiet. Diese Flächen bieten grosses Potenzial für ökologische Aufwertungen und die Förderung von Biodiversität durch naturnahe und einheimische Bepflanzungen. Dadurch soll die Ortsidentität und die Lebensqualität in Vechigen gestärkt werden. 

Das Projekt «Pausenapfel» bildet den Auftakt für weitere Vorhaben, welche die Arbeitsgruppe Energiestadt Vechigen in Angriff nehmen möchte. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Arbeitsgruppe Energiestadt

Neue Tagesschulleitung ab April 2026

Die aktuelle Tagesschulleiterin, Doris Götti, geht per Ende März in ihren wohlverdienten Ruhestand. Ab 1. April 2026 wird Manuela Bregy die Stelle als neue Tagesschulleiterin übernehmen. Manuela Bregy arbeitet bereits als Betreuerin in der Tagesschule und ist als Lehrerin einer 5./6. Klasse tätig. Sie freut sich auf die neue Herausforderung. 

Nachfolge und personelle Wechsel auf der Bauabteilung
Auf der Bauabteilung der Gemeinde Vechigen stehen personelle Veränderungen an. Der bisherige Leiter der Bauabteilung, Markus Rindlisbacher, tritt per Ende Mai 2026 in seinen wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt Claudia Bärtschi. Die im Lindental aufgewachsene und heute im Krauchthal wohnhafte Bauverwalterin bringt mehrjährige Erfahrung aus ihrer Tätigkeit aktuell in der Gemeinde Rüegsau mit. 

Bereits im September trat Marcel Siegenthaler seine Tätigkeit als neuer Leiter Tiefbau an. Zudem verstärkt Karin Steiner aus Thun ab Anfang März 2026 das Sekretariat der Bauabteilung und übernimmt die Stelle infolge einer personellen Veränderung. 

Intern übernimmt Regula Schori, Mitarbeiterin im Sekretariat, schrittweise auch die Aufgaben des Bauinspektorats. 

Wir wünschen dem neu zusammengesetzten Team einen erfolgreichen Start!    

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr 

Über die Festtage bleibt die Gemeindeverwaltung von Mittwoch, 24. Dezember 2025 bis und mit Sonntag, 4. Januar 2026 geschlossen.

Die Schalter sind bis Dienstag, 23. Dezember 2025, 17.00 Uhr und ab Montag, 5. Januar 2026, 08.30 Uhr, wie gewohnt geöffnet.  

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute im neuen Jahr! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Digitale Parkkarten ab 2026 

Ab dem 1. Januar 2026 können Parkkarten digital per App gelöst werden. Diese ersetzen die bisherigen Parkkarten in Papierform. 

Die Parkkarten für die Blauen Zonen und für das Park & Ride werden vollständig digitalisiert. Ab Anfang 2026 müssen Parkkarten nicht mehr auf der Gemeindeverwaltung gekauft und im Auto hinterlegt, sondern können direkt über die App «Parkingpay» erworben werden. Nebst der Digitalisierung ist auch der ökologische Aspekt ein Grund für die Veränderung. Der Preis der Parkkarten bleibt unverändert.   

Die neuen digitalen Parkkarten sind ab Jahresbeginn über die Parkingpay-App verfügbar. Die App kann heruntergeladen oder über die Web-Applikation genutzt werden. Da die Bewilligung an das Kontrollschild gebunden ist, muss dieses in der App erfasst werden. Falls Sie im neuen Jahr noch Tagesparkkarten in Papierform übrighaben, können diese in der ersten Hälfte des neuen Jahres aufgebraucht werden. 

Nach dem Herunterladen der App können Sie sich registrieren und ein Zahlungsmittel hinterlegen. Zum Kauf einer digitalen Parkkarte muss zunächst eine Bewilligung beantragt werden. Dieser Vorgang kann bis zu drei Arbeitstage dauern. Nach positivem Entscheid durch die Gemeinde kann die gewünschte Parkkarte direkt über die App gekauft werden. Eine genaue Anleitung finden Sie unter www.vechigen.ch/de/aktuelles/

Sämtliche Inhaberinnen und Inhaber einer Parkkarte wurden per Schreiben informiert. 

Bei Fragen können sich die Benutzerinnen und Benutzer gerne an die Präsidialabteilung Vechigen, 031 838 00 10, wenden. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Mitteilungen aus der Sitzung des Gemeinderates vom Dezember 2025

Anpassung der Kehrichtsackgebühren ab 1. Januar 2026

Per Anfang 2026 werden die Kehrichtsackgebühren aufgrund gestiegener Produktionskosten angepasst. In den vergangenen Jahren blieben die Gebühren unverändert, da Teuerungen durch eine Reduktion des Gewinns bei den Verkaufsstellen ausgeglichen werden konnten. Eine weitere Reduktion ist für den Detailhandel jedoch nicht mehr akzeptabel. Der neue Preis wird deshalb leicht erhöht. Damit wird den Verkaufsstellen der bisherige Gewinnanteil garantiert. Die Anpassungen haben keine Auswirkungen auf die Spezialfinanzierung Abfall.

Die Mehrkosten pro Rolle betragen:
– 17 Liter (10 Säcke): CHF 0.30
– 35 Liter (10 Säcke): CHF 0.40
– 60 Liter (10 Säcke): CHF 0.70
– 110 Liter (5 Säcke): CHF 0.25

Neues Atemschutzfahrzeug für die Feuerwehr 
Der Gemeinderat genehmigt einen Kredit in der Höhe von CHF 190’000.00 für die Beschaffung eines neuen Atemschutzfahrzeuges für die Feuerwehr Vechigen. Das bestehende Atemschutzfahrzeug ist rund 20 Jahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen des Strassenverkehrsgesetzes. Das alte Fahrzeug soll verkauft werden. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Engagement, Herzblut und Erfahrung – wir sagen Danke, Niklaus Soltermann

Nach 30 Jahren als Ackerbaustellenleiter verabschiedet sich Niklaus Soltermann in seinen wohlverdienten Ruhestand. Seine Arbeit war geprägt vom digitalen Wandel, von Begegnungen und Verantwortung. Jetzt, am Ende seiner Amtszeit, zieht er Bilanz und freut sich auf die Zeit in den Bergen.  

1996 übernahm Niklaus Soltermann die Nachfolge von Paul Aeschlimann als Ackerbaustellenleiter. «Zu Beginn war die ganze Arbeit ein riesiger Papierkrieg», erzählt Soltermann. Damals bestand seine Hauptaufgabe darin, die Bewirtschafter bei den Angaben für die Direktzahlungen zu unterstützen. Der Stichtag war jeweils im April, was für ihn 12-Stunde-Tage bedeutete – danach rauchte ihm oft der Kopf. Alles musste noch ohne Computer erledigt werden. Nebst seiner Tätigkeit als Bauer, einem Nebenerwerb, und der Familie, war dies eine anstrengende Zeit. 

Niklaus Soltermann arbeitete gerne als Ackerbaustellenleiter. Die Ratschläge seines Vorgängers Paul Aeschlimann nahm er sich zu Herzen: neutral zu bleiben und alle gleich zu behandeln. 

Der digitale Wandel der Arbeit als Ackerbaustellenleiter
Der Übergang ins digitale Zeitalter stellte Niklaus Soltermann sowie viele Landwirtinnen und Landwirte vor neue Herausforderungen. Daten mussten nun per Mausklick erfasst werden – eine Aufgabe, die erst erlernt werden musste. Besonders einschneidend waren die neuen Satellitenbilder, durch die das manuelle Ausmessen der Flächen mit dem Messrad entfiel. Das war für Soltermann einerseits eine Entlastung, andererseits war es mit vielen Fragen verbunden.  

Die Arbeit als Ackerbaustellenleiter hat ihm gutgetan, besonders da es explizit seine Aufgabe war. Auch seine anfängliche Skepsis gegenüber dem Computer legte er schnell ab. Zu den Mitarbeitenden des Amts für Landwirtschaft, Abteilung Direktzahlung, pflegte Soltermann ein sehr gutes Verhältnis. Er kannte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur vom Telefonieren, sondern erkannte sie auch persönlich wieder. 

Gesprächspartner auf Augenhöhe
Besonders in Erinnerung bleiben ihm die vielen guten Gespräche und Begegnungen. Die Bewirtschafter vertrauten Soltermann und nicht selten wurden die Gespräche auch emotional – etwa bei Betriebsaufgaben.

Niklaus Soltermann kennt die Gemeinde gut. Oft war er aufgrund seiner Tätigkeit entlang der Gemeindegrenze unterwegs. Von Seiten der Gemeinde her fühlte er sich unterstützt. Ob zu Beginn in der Landwirtschaftskommission oder später in der Umweltkommission –
er konnte seine Anliegen einbringen und wusste, dass sie gehört wurden. 

Und wie sieht die Zukunft aus? 
Ende Jahr ist nun Schluss. Für Niklaus Soltermann war immer klar: Wenn er als Bauer aufhört, gibt er auch die Stelle als Ackerbaustellenleiter auf. «Man betrachtet die Dinge nicht mehr gleich, wenn man selbst nicht mehr als Bauer aktiv ist», sagt er. Ab dem
1. Januar 2026 übernimmt Doris Bigler offiziell das Amt der Erhebungsstellenleiterin –
so lautet die neue Bezeichnung. «Doris ist eine fantastische Frau, die es sehr gut machen wird», meint Soltermann. Er freute sich sehr über ihre Zusage und wünscht ihr genügend Zeit, die Anliegen der Landwirtschaft in der Kommission vertreten zu können.  

Wer Niklaus Soltermann kennt, weiss, dass er sich nun auf mehr Zeit in den Bergen und im Wald freut. Skifahren, Curling und Gärtnern werden künftig wieder stärker im Vordergrund stehen. 

Wir danken Niklaus Soltermann herzlich für seine Arbeit und wünschen ihm für die Zu-kunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Vechigens Bevölkerung diskutiert über die Zukunft: engagiert, vielfältig und mit klaren Positionen

Zwei Dialogveranstaltungen und eine Umfrage zeigen, wie gross das Interesse
der Bevölkerung an der Entwicklung der Gemeinde ist.

Vechigen lud zum Austausch von Gedanken, Visionen und Sorgen – und die Leute sind gekommen. Die beiden Bevölkerungsdialoge vom 22. und 26. November zeigten eindrücklich, wie intensiv sich Einwohnerinnen und Einwohner, Jung und Alt, mit der künftigen Entwicklung auseinandersetzen. In der Sporthalle Stämpbach herrschte zweimal eine ebenso lebendige wie konstruktive Ambiance. Je rund 70 Menschen aus allen Gemeindeteilen setzten sich an den beiden Anlässen ins Publikum und an die runden Tische. Sie tauschten Erfahrungen aus, diskutierten Bedürfnisse und suchten gemeinsam nach Wegen, um Vechigens Qualitäten zu stärken.

Die November-Dialoge bildeten den Abschluss einer Analysephase, die mit dem Online-Fragebogen im August begonnen und ein bemerkenswert breites Bild von Anliegen zutage gebracht hatte. 745 Personen hatten an der Umfrage zur Zukunft Vechigens teilgenommen, mehr als 1100 Kommentare eingereicht – und damit untermauert, wie sehr Mitwirkung erwünscht ist. Rund drei Viertel der Befragten möchten mehr Einbezug in die Entwicklung der Gemeinde. Diese Haltung prägte auch die beiden Anlässe mit respektvollen Diskussionen und anregenden Präsentationen, die allesamt grosses Interesse erkennen liessen.

Zu den prägenden Themen zählt – neben Verkehrs- und Mobilitätsfragen – das «Wachstum», soviel liess bereits die Umfrage erkennen. Nur 8 Prozent der Mitwirkenden gaben an, dass Vechigen schneller wachsen solle. 58 Prozent wünschen sich ein moderates Wachstum, 35 Prozent befürworten, dass die Gemeinde nicht mehr weiterwächst. Insbesondere die zahlreichen Grünräume werden als grosse Qualität erachtet und sollen zwingend erhalten werden. Dabei ist wichtig zu verstehen: «Kein Wachstum» heisst nicht «keinen Fortschritt». Es gibt viele Ideen, wie Vechigen vorankommen sollte – und im bunten Strauss dieser Ideen spiegelt sich die Vielfalt der Gemeinde.

Viele Anliegen erhielten in den Dialogen ein Gesicht, weil sie direkt aus dem Alltag der Teilnehmenden erzählt wurden, aus Perspektiven von Familien, Berufstätigen, Jugendlichen oder älteren Menschen. Es blieb Platz für die Inputs der einen, die die anderen womöglich nie zuvor gehört hatten. Warum müssen Einwohnende aus abgelegeneren Gemeindeteilen mit mangelhaftem ÖV-Netz am Bahnhof Boll für das Parkticket zahlen – Spaziergänger, die mit dem Auto an den Waldrand fahren, hingegen nicht? Oder auch dieser Zwiespalt: Der Wunsch nach mehr bezahlbaren Wohnangeboten ist weit verbreitet, bloss: Ist er erfüllbar ohne Bautätigkeiten und quantitatives Wachstum?

Alles in allem geht es um die Frage, wie es einer Gemeinde gelingt, die Entwicklung so zu steuern, dass der Charakter und das Dorfbild erhalten bleiben – und gleichzeitig Raum für neue Bedürfnisse und noch mehr Zufriedenheit entsteht. Die Dialoganlässe brachten verschiedenste Wünsche zutage: vom Vita-Parcours über eine Dreifach-Turnhalle bis zum Genossenschaftlichen Wohnen oder Wohnen im Alter – und gleich mehrere Gruppen warben für eine Pumptrack-Anlage. Auch darin zeigte sich die Vielfalt in der Einheit. Die eine Gruppe bestand aus drei Jugendlichen – die andere aus mehreren Erwachsenen, die in Pullovern mit eigenem Design und der Aufschrift «Pumptrack Boll» schon startbereit im Saal sassen.

Eine klare Aussage aus der Umfrage: Für Jugendliche fehlen Angebote – nicht schlicht in den Augen der Jugendlichen. Denn: 63 Prozent der Mitwirkenden fanden, Vechigen solle für Jugendliche attraktiver werden, 62 Prozent möchten «mehr Orte für Jugendliche» – obwohl nur knapp 14 Prozent der Mitwirkenden zwischen 13- und 25-jährig waren. 

In den nächsten Monaten bündelt der Gemeinderat die Beiträge aus Umfrage und Bevölkerungsanlässen. Daraus entsteht ein Zielbild, das festhält, wie sich die Gemeinde in wichtigen Themenfeldern realistischerweise entwickelt. Am 25. April 2026 – an der nächsten Dialogveranstaltung – wird die Bevölkerung die Gelegenheit haben, zum Zielbild Stellung zu nehmen, bevor es in einer endgültigen Version als Basis für die Teilrevision der Ortsplanung dient.

Die Planungskommission und der Gemeinderat bedanken sich für die Mitarbeit der Bevölkerung. Die differenzierten Beiträge machen deutlich, wie wichtig Vechigen den Menschen ist – und wie wertvoll die aktive Mitgestaltung bleibt. Die nächsten Schritte bauen auf dieser starken Beteiligung auf – und sie sollen weiterhin gemeinsam gegangen werden.

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12, zu einem Gespräch an. 

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächste Sprechstunde ist:
Dienstag, 16. Dezember 2025, 16.00 – 18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidial-
abteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Ordentliche Gemeindeversammlung Vechigen Samstag, 13. Dezember 2025,
13.30 Uhr, Schulanlage Utzigen

Traktanden:
1. Budget 2026; Genehmigung
2. Finanz- und Investitionsplan 2026–2030; Kenntnisnahme
3. Reglement über die Spezialfinanzierung Schwankungsreserve; Genehmigung
4. Reglement über die Löschschutzgebühren für netzunabhängige Löscheinrichtungen (NuLe); Genehmigung
5. Instandstellungs- und Gewässerunterhaltsprojekt (ISP) Bächi; Genehmigung Investitionskredit
6. Bericht der Datenschutzaufsichtsstelle
(Finances Publiques AG, Bowil) für die Jahre 2023 und 2024; Kenntnisnahme
7. Verschiedenes

Die Berichte und Anträge zu den Traktanden werden im Mitteilungsblatt des Gemeinde-rates publiziert.

Die amtliche Publikation kann auf der Web-site www.vechigen.ch unter der Rubrik Aktuelles, Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2025 oder unter amtliche Publikationen eingesehen werden. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat 

Mitteilungen aus der Sitzung des Gemeinderates vom November 2025

Vergabe der amtlichen Vermessung
2026 – 2033 

Die Gemeinden im Kanton Bern sind verpflichtet, die Dienstleistung der amtlichen Vermessung alle acht Jahre öffentlich auszuschreiben. Der aktuelle Dienstleistungsvertrag von Vechigen läuft Ende 2025 aus. Die Firma bbp geomatik AG aus Gümligen hat das wirtschaftlich günstigste Angebot eingereicht und wird deshalb für die Jahre 2026 bis 2033 erneut mit der amtlichen Vermessung beauftragt. 

Wechsel in der Kulturkommission 
Die Kulturkommission bietet den Vechigerinnen und Vechigern ein vielfältiges kulturelles Programm. Auf den 1. Januar 2026 kommt es zu einem personellen Wechsel: Mirjam Gfeller tritt Ende Jahr aus der Kommission zurück. Der Gemeinderat hat Peter Soltermann aus Utzigen als Nachfolger in die Kulturkommission gewählt. 

Herzlichen Dank an Mirjam Gfeller für ihr Engagement!

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Zäme stercher – stronger together: Wenn Bewegung neue Perspektiven schafft

sammen mit dem Fitnesscenter Kraftakt das Projekt «Zäme stercher» umgesetzt. Während sechs Monaten konnten Sozialhilfebeziehende kostenlos trainieren und an Begegnungs-anlässen und Workshops teilnehmen. Ziel war es, über den Sport die Selbstwirksamkeit und die soziale Einbindung zu stärken. Die Wirkung war erfreulich. 

Hintergrund des Projekts ist ein seit mehreren Jahren steigender Anteil an jungen Erwachsenen in der Sozialhilfe sowie eine hohe Anzahl an Personen, die bereits seit mehreren Jahren unterstützt werden. Häufig zeigen sich dabei psychische Belastungen, fehlende Ausbildungsabschlüsse und soziale Isolation. Der Sozialdienst richtet seinen Fokus deshalb verstärkt auf niederschwellige, alltagsnahe Angebote. Sport bietet laut Forschung erwiesene positive Effekte auf die körperliche und psychische Gesundheit. Daraus entstand die Idee zu «Zäme stercher – stronger together», welche gestützt auf den Gemeinderatsentscheid vom November 2024 umgesetzt wurde.

Das Angebot richtete sich an alle Sozialhilfebeziehenden des Sozialdiensts Stettlen-Vechigen und war freiwillig. Die ersten 20 Anmeldungen erhielten ab dem 1. März 2025 ein sechsmonatiges Fitnessabo und einen individuellen Trainingsplan. Finanziert wurde das Projekt vollständig durch Drittmittel der Gemeinden und verschiedener Stiftungen. 

Die Wirkung des Projekts fällt klar positiv aus: Der Anteil der Teilnehmenden, die ihr Leben als «eher gut» oder «sehr gut» einschätzen, stieg von 21% auf 63%. Personen die sich «oft einsam» fühlten sank von 13% auf 0%. Soziale Kontakte nahmen deutlich zu. Auch unter den Teilnehmenden wurde das Angebot sehr geschätzt: «Ich bin wieder die Person, die ich vor dem Soz war», so ein:e Teilnehmende:r. Eine weitere Person sagt: «Ich fühle mich nicht nur körperlich besser, ich habe jetzt auch wieder Lust aufs Leben».

Über die ursprünglichen Ziele hinaus kam es zu spürbaren Veränderungen: Drei Personen fanden im Projektzeitraum eine Teilzeitanstellung, eine Person konnte vollständig von der Sozialhilfe abgelöst werden, sieben begannen eine Ausbildung oder ein Praktikum und vier engagieren sich seither freiwillig in der Gemeinde oder in Organisationen. 

Das Projekt zeigt, dass niederschwellige, lebensnahe Bewegungsangebote einen wirksamen Beitrag zur physischen, psychischen und sozialen Stabilität leisten können. Der Sozial-
dienst sieht darin einen wertvollen Ansatz, der in zukünftigen Überlegungen weiterentwickelt und längerfristig in der gesetzlichen Sozialhilfe verankert werden könnte. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Sozialdienst Stettlen – Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Farbenfrohe Freude am Weben: Traditionelles Handwerk in Vechigen

Farbenfrohe Freude am Weben: Traditionelles Handwerk in Vechigen

Fünf Webstühle warten im alten Schulhaus Vechigen auf Menschen, die Freude an Farben, Mustern und an textilen Materialien haben. Susi, Hedi und Anita möchten die Kunst des alten Handwerks und die Freude daran weitergeben. «Das Lernen kommt mit dem Machen», so Hedi, die die Webstube im Jahr 1991 übernommen hat. Seither musste die Webstube mehrmals umziehen. Seit gut einem Jahr stehen die Webstühle, die alle auf einen Namen getauft wurden, nun im alten Schulhaus Vechigen im Untergeschoss. Der neue Standort bringt viele Vorteile: zum einen die zentrale Lage und bessere Erreichbarkeit auch zu Fuss, zum anderen die Grösse des hellen Raums, die vielen Schränke mit dem Stauraum für das Garnlager und Gerätschaften. Die Vorteile sind deutlich spürbar: Seit dem neuen Standort kommen mehr Leute zum Weben. Man fühlt sich hier wohl.  

Die Webstube – ein Begegnungsort
Die Webstube ist nicht nur ein Arbeitsort, sondern auch ein Begegnungsort. Hier trifft man sich am ersten Dienstag im Monat nachmittags mit anderen Personen aus der Gemeinde, denen man vorher noch nie begegnet ist. Hier trinkt man auch zusammen einen Kaffee. Man darf auch einfach vorbeischauen und sich informieren. Wer weben will, braucht keine Vorkenntnisse, diese werden mit der Zeit aufgebaut. Hedi, Susi und Anita leiten an und helfen, wo es nötig ist. Genaues Arbeiten ist wichtig. Ist man schon länger dabei und hat das Weben einmal raus, kann jeder an seinem Projekt selbständig weiterweben.  
Die Webstube gehört dem Landfrauenverein Vechigen an. Sie ist somit kein eigener Verein. Die Kosten variieren je nach gewähltem Material und der Grösse des Projekts.    

Das A und O der Vorbereitung
Das Team trifft sich zum Planen und zum Aufziehen des Zettels. Die Farben, das Material und der Zweck, wofür das Gewebte dienen soll, müssen berücksichtigt werden. Garn einkaufen erfordert genaue Berechnung und das Einrichten des Webstuhls verlangt exaktes Arbeiten. Jeder Webstuhl ist mit verschiedenfarbigem Garn eingerichtet. Die interessierten Personen können dann entscheiden, welche Farbkombination ihnen gefällt. «Die Herausforderung für uns ist es, immer etwas bereitzuhaben, das den Leuten auch gefällt», so Hedi. 

Die Webstühle stammen grösstenteils aus dem Norden. Der Webstuhl «Diamant» war der erste in der Webstube. Er stammt aus dem Jahr 1954 und wurde in Biglen hergestellt, die anderen vier wurden nach und nach angeschafft.   

Unikate für sich selbst und zum Verschenken
Doch was wird nun eigentlich gewebt? Beliebte Produkte sind verschiedene Tücher, Läufer, Tischsets und Schals. Der Grund ist einfach: «Die Tüchli eignen sich perfekt zum Verschenken, denn jedes ist ein Unikat und somit sein sehr persönliches Geschenk», erklärt Susi. Es lassen sich auch Fan-Artikel herstellen, wie zum Beispiel ein SCB- oder YB-Schal. Die Muster- und Farbkombinationen sind grenzenlos. 

Eine Geschichte, die in Erinnerung bleibt, ist die einer Frau aus Japan, die ihre Notizen in ihrer Muttersprache festhielt. Eine andere ist die eines Siebtklässlers, der in den Sommer-
ferien sechs Tücher gewoben hat und sich freute, dass er schon ein halbes Jahr vor
Weihnachten seine Geschenke bereit hatte. 

Jedes Jahr organisieren die drei Frauen einen Tag der offenen Tür mit Kaffeestube. Der nächste Anlass findet am 28. März 2026 statt. Die Besucherinnen und Besucher können die Webarbeiten bewundern und das gemütliche Beisammensein im Kaffeestübli geniessen. 

Interessierte Personen können sich jederzeit mit Hedi, Susi oder Anita in Verbindung setzen. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.landfrauenvereinvechigen.ch

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Keine aktuellen Mitteilungen vorhanden.

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sammeltag im Werkhof Vechigen

Donnerstag, 27. November 2025, 07.30 – 18.00 Uhr 
Ort: Werkhof Vechigen, Stämpbachstrasse 4, Boll

Am Sammeltag haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Abfälle fachgerecht zu entsorgen. Bitte beachten Sie nachfolgende Hinweise zu den Annahmebedingungen: 

Altmetall und metallische Geräte

Zugelassen: Gegenstände und Apparate aus Metall bis max. 50 kg pro Stücke (keine Haushaltsgrossgeräte), Autofelgen ohne Pneus, Bleche, usw.(Nichtmetallteile sind vorgängig zu entfernen)

Nicht zugelassen: Alteisen aus Gewerbebetrieben, Gasflaschen und Munition, nichtmetallische Apparate aller Art (z.B. Fernseher, Staubsauger, Kühlgeräte, usw.)

Tipp: Funktionstüchtige Velos können kostenlos dem Projekt «Velos für Afrika» in Worb, Muri und Ostermundigen gespendet werden.

Hinweis: Aluverpackungen und Stahlblechdosen können an der Sammelstelle im Dorfzentrum Kernstrasse entsorgt werden. Brennbare Gegenstände wie Möbel, Matratzen, usw. sind zu zerlegen und am Dienstag oder Freitag der Abfuhr für brennbare Abfälle mitzugeben. 

Silofolien, Abdeckfolien, Gemüsebaufolien
Zugelassen: saubere Folien ohne Netz 
Die Folien können in der vorgesehenen Mulde entsorgt werden. 

Öle und Fette (haushaltübliche Mengen)
Zugelassen: Speise- und Mineralöl (Motorenöl und dergleichen)
Bitte keinesfalls in den Abfluss schütten! 

Steine und Scherben (kleine Mengen)
Zugelassen: Schutt, Abbruchmaterial, Steine, Geschirrscherben, Flachglas sowie Ziegel 
Das Material kann in der vorgesehenen Mulde entsorgt werden.
Keine brennbaren Materialien!

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Abfallmerkblatt 2025 oder online unter: Leben in Vechigen; Umwelt / Energie; Abfallentsorgung 

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

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