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106 Jahre Lucette Erné – ein Leben voller Würde und Selbstständigkeit

Die älteste bekannte Bewohnerin der Region blickt auf ein bewegtes Leben zwischen Mode, Mutterschaft und gesellschaftlichem Wandel zurück.
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Gemeindemitteilungen Vechigen

Ein Leben für das «Wir» – Walter Schilt verabschiedet sich aus der Politik

Vor rund 40 Jahren übernahm Walter Schilt den Löschzug der Feuerwehr Spirche Wuhl in Utzigen. Seither kennt man den heute 68-jährigen Vechiger in und um die Gemeinde als engagierten Menschen und Politiker. Er war Mitglied in zahlreichen Gremien, Bataillonskommandant der Feuerwehr Vechigen und Gesamteinsatzleiter beim Sturm Lothar. Zudem gehörte er viele Jahre dem Gemeinderat Vechigen an und war 14 Jahre
Gemeindepräsident. Seit 2018 ist er Mitglied des Grossrats des Kantons Bern – ein Amt, das er nun abgeben möchte.  

Schon als kleiner Junge, aufgewachsen mit sechs Geschwistern, wollte er die Welt ein Stück verändern und wusste, dass man sich für seine Anliegen einsetzen muss. 

Mit Vechigen verbindet ihn ein starkes Heimatgefühl. Hier ist er aufgewachsen, hier kennt er viele Menschen, hier führte er nebst einem kleinen Landwirtschaftsbetrieb seine eigene Zimmerei und hier in Vechigen konnte er viel bewegen. Dabei war ihm das eigene Ansehen nie das Wichtigste. Vielmehr wollte er gemeinsam mit den Menschen Lösungen finden und sie auf dem Weg der Veränderung mitnehmen. Heute blickt er mit einer gewissen Genugtuung auf die Entwicklung «seiner Gemeinde» in den letzten Jahrzehnten zurück.  

Über all die Jahre war es sein oberstes Ziel, authentisch zu bleiben. Bei seiner Partei, der SVP, hat er sich damit nicht immer nur Freunde gemacht. «Ich sehe es als grosse Herausforderung, in der Politik nicht mit dem Mainstream zu gehen», sagt er. Für ihn bedeutet politisches Engagement, eine Haltung zu haben und diese konsequent zu vertreten. Egoismus in der Politik sieht er zunehmend als Problem. Schon früh in seiner politischen Laufbahn betonte er: «Mir hei» und nie «I ha». Das Wir stand für ihn immer im Zentrum. 

Besondere Dankbarkeit empfindet der ehemalige Gemeindepräsident, welcher sich selbst als zielstrebig aber auch selbstkritisch bezeichnet, auf die erfolgreiche Umsetzung der Ortsplanung im Jahr 2015. Während viele Nachbargemeinden mit ihren Plänen scheiterten, konnte Vechigen diesen Schritt realisieren. Schon damals bezog er Bevölkerung und Gremien aktiv mit ein – ein Ansatz, der sich bis heute bewährt. Auf Leute zuzugehen und sie für gemeinsame Projekte zu gewinnen, war und ist eine seiner Stärken. 

Auch über die Parteigrenze hinweg war ihm das Zusammensein wichtig. Noch heute ist er Mitglied des Grossratschors. Singen ist seine grosse Leidenschaft. Zudem organisierte er in der Gemeinde regelmässig sogenannte «Studienreisen» mit Behörden und Verwaltung, bei denen gesungen, getanzt und das Gemeinschaftsgefühl gestärkt wurde. Den Austausch mit Planern, Investoren und Juristen pflegte er kontinuierlich. Auch heute trifft man ihn, wenn es die Zeit zulässt, freitags im Kaffee Stämpbach, wo er ehemalige Kolleginnen und Kollegen trifft.  

Demut und Dankbarkeit prägen sein Leben. Vor 45 Jahren hatte er einen schweren Unfall mit dem Deltaflieger. Zwei Jahre war er arbeitsunfähig, und es hiess, vieles werde er nicht mehr können. Doch Walter Schilt kämpfte sich zurück und ist heute dankbar, sich wieder frei bewegen zu können. 

Walter Schilt hat seine Arbeit immer mit viel Engagement ausgeführt. Nun sei es aber an der Zeit, den Jungen Platz zu machen. Ihm war es wichtig, aufzuhören, solange es noch Spass macht – und dieser Moment ist nun gekommen. Er freut sich darauf, mehr Zeit für andere Dinge zu haben, darunter Hochtouren, Velo- und Skifahren. Im letzten Jahr war er unter anderem auf dem Matterhorn und der Dufourspitze unterwegs.  

Die Gemeinde dankt Walter Schilt ganz herzlich für seinen langjährigen Einsatz für Vechigen und Bern und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Frühlingsmärit in Boll

Am Samstag, 30. Mai 2026 verwandelt sich der Dorfplatz in Boll in einen bunten Märitplatz. 

Möchten Sie dabei sein?
Haben Sie Lust, Ihre Produkte einem breiten Publikum anzubieten? Dann melden Sie sich noch heute an. Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website: 
www.vechigen.ch/Aktuelles

Wichtig: Die Anmeldefrist endet am Montag, 4. Mai 2026. Alle Anmeldungen, die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden. 

Bitte senden Sie Ihr ausgefülltes Formular an:
Gemeindeverwaltung Vechigen
Stefanie Rothenbühler

Kernstrasse 1, 3067 Boll

oder per Mail: stefanie.rothenbuehler@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen bunten, fröhlichen Frühlingstag!

Einwohnergemeinde Vechigen
Märit-Team und IG Dorfzentrum

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12, zu einem Gespräch an. Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Donnerstag, 30. April 2026, 16.00 – 18.00 Uhr 
Donnerstag, 28. Mai 2026, 16.00 – 18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidial-abteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Vom Aufbau des Schulsekretariats bis zur Pensionierung – Ursula Baumgartner sagt «Tschüss»

Seit fast 20 Jahren ist Ursula Baumgartner bei der Gemeinde Vechigen tätig. Im April tritt sie nun ihren wohlverdienten Ruhestand an – ein neuer Lebensabschnitt, auf den sie sich sehr freut: «So schön wie es auch war, vermissen werde ich wohl erstmal nicht viel», sagt sie mit einem Schmunzeln. Ihre Kolleginnen und Kollegen beschreiben Ursula als hilfsbereit, ruhig, zuverlässig und auch mal chaotisch. 

Vor ihrer Tätigkeit in Vechigen arbeitete Ursula in verschiedenen Notariatsbüros und der Stadtverwaltung Burgdorf. Am 1. Dezember 2006 wechselte sie zur Gemeinde Vechigen, wo sie besonders die selbständige, abwechslungsreiche, interessante aber auch herausfordernde Arbeit sowie die Zusammenarbeit mit ihren Kolleginnen und Kollegen schätzte. 

Ursula Baumgartner war massgebend am Aufbau des Schulsekretariats, das 2008 ins Leben gerufen wurde, beteiligt. Mit dieser Arbeit lernte sie auch das Bildungswesen von einer ganz anderen Seite kennen und arbeitete eng mit den Schulleitungen zusammen. Das Schulsekretariat entwickelte sich über die Jahre zur zentralen Drehscheibe für alle bildungsrelevanten Informationen. Zu ihren Aufgaben gehörten unter anderem die Verwaltung von Anmeldungen für die Schule, Tagesschule und Ferienbetreuung, die Organisation von Schulleitungskonferenzen sowie die Erstellung der Schülerstatistiken und des Budgets. Besonders prägend war der Wandel der Arbeit, insbesondere in der Kommunikation mit den Eltern der Schulkinder, die zunehmend über digitale Plattformen erfolgt. 

Nach ihrer Pensionierung freut sich Ursula Baumgartner besonders auf mehr Freizeit. Im Juni sind bereits Ferien in Italien und Frankreich geplant. Zu Italien hat sie eine besondere Verbindung. Bereits vor einiger Zeit hat sie begonnen, die Sprache zu lernen. Noch in diesem Jahr ist eine weitere Sprachwoche in Bella Italia geplant. Gemeinsam mit ihrem Mann möchte Ursula Baumgartner noch weitere europäische Länder bereisen und sich vermehrt dem Velofahren und Golfen widmen. «Gesundheit steht für mich an oberster Stelle», sagt sie, «und dafür tue ich auch gerne etwas». 

Ursula Baumgartner plant ausserdem den Start von neuen Projekten: Nähen und Stricken stehen auf ihrer Liste. Eine alte, noch funktionierende Nähmaschine steht schon bereit. Auch freut sie sich darauf, endlich mehr Zeit zum Lesen zu haben. Die spannenden Krimis der Emmentaler Autorin Christine Brand warten bereits darauf, verschlungen zu werden. 

Die Gemeinde Vechigen dankt Ursula Baumgartner ganz herzlich für ihren Einsatz in den letzten knapp 20 Jahren und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Frühlingsmärit in Boll

Am Samstag, 30. Mai 2026 verwandelt sich der Dorfplatz in Boll in einen bunten Märitplatz. 

Möchten Sie dabei sein?
Haben Sie Lust, Ihre Produkte einem breiten Publikum anzubieten? Dann melden Sie sich noch heute an. Das Anmeldeformular finden Sie auf unserer Website: www.vechigen.ch/Aktuelles.

Wichtig: Die Anmeldefrist endet am Montag, 4. Mai 2026. Alle Anmeldungen die nach diesem Datum eingehen, können leider nicht mehr berücksichtigt werden. 

Bitte senden Sie Ihr ausgefülltes Formular an:
Gemeindeverwaltung Vechigen 
Stefanie Rothenbühler
Kernstrasse 1, 3067 Boll

Oder per Mail: stefanie.rothenbuehler@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung und einen bunten, fröhlichen Frühlingstag!

Einwohnergemeinde Vechigen
Märit-Team und IG Dorfzentrum

Vechigen präsentiert ihr Zielbild – und ruft zum nächsten Dialog auf

Der Gemeinderat lädt die Bevölkerung zu weiteren zwei Partizipationsanlässen ein 

Die Entwicklung der Gemeinde Vechigen bleibt ein gemeinsames Projekt von Behörden und Bevölkerung. Nachdem 2025 eine umfassende Umfrage und erste Dialogveranstaltungen stattgefunden haben, folgen Ende April die nächsten Schritte unter dem Slogan «Unsere Gemeinde, unsere Zukunft – Vechigen 2035». 

Der Gemeinderat lädt zu zwei weiteren Informations- und Werkstattanlässen ein, zum Bevölkerungsdialog II. 

Die Veranstaltungen finden statt am:
• Samstag, 25. April 2026, 9.00–12.00 Uhr
• Mittwoch, 29. April 2026, 17.30–20.30 Uhr
in der Sporthalle des Schulhauses Stämpbach in Boll.

Die beiden Anlässe sind inhaltlich gleich aufgebaut und stehen allen Einwohnerinnen und Einwohnern offen. Die bisherigen Mitwirkungsschritte zeigten ein breites Bild von Gedanken, Bedürfnissen und Erwartungen der Bevölkerung. Auf dieser Grundlage ist in den vergangenen Monaten ein Zielbild erarbeitet worden. An den Dialogveranstaltungen Ende April präsentiert die Gemeinde den Entwurf dieses Zielbilds erstmals der Öffentlichkeit.

Danach steht der Austausch im Mittelpunkt: In Tischgesprächen diskutieren die Teilnehmenden, wo sie Chancen sehen, welche Schwerpunkte wichtig und richtig sind – und wie die Entwicklung der Gemeinde weitergeführt werden soll. Die Rückmeldungen fliessen auch in die Teilrevision der Ortsplanung ein.

Die ersten Dialogveranstaltungen im vergangenen November zeigten, wie gross das öffentliche Interesse an Mitwirkung in Vechigen ist – und wie vielfältig der Strauss an Ideen und Bedürfnissen. Der «Wunschzettel» reichte etwa von Sportanlagen unterschiedlicher Art bis zu Genossenschaftlichem Wohnen. Und die vorangegangene Umfrage mit 745 Teilnehmenden und 1100 Kommentaren hatte beispielsweise zutage gebracht, dass 63 Prozent der Mitwirkenden finden, Vechigen solle für Jugendliche attraktiver werden.

Am Prinzip der Partizipation und am Format des Austauschs knüpfen deshalb die kommenden Anlässe an: Sie bieten erneut die Möglichkeit, eigene Erfahrungen einzubringen – und womöglich festzustellen, wo Ansichten und Ansätze auseinandergehen oder sich treffen. Der Gemeinderat freut sich abermals auf rege Teilnahme und ruft alle Interessierten dazu ein, sich am 25. oder 29. April am Dialog zu beteiligen – um weiterhin mitzureden und mitzugestalten.

Solarstrom gemeinsam nutzen – ZEV, vZEV und LEG verständlich erklärt

Infoabend am 20. Mai 2026

Wie kann der Solarstrom in unserer Gemeinde gemeinsam genutzt werden? 

Erfahren Sie mehr über die Hintergründe des Zusammenschlusses zum Eigenverbrauch (ZEV/vZEV) und der Lokalen Elektrizitätsgemeinschaft (LEG) und welche Chancen sich daraus für Ihren Haushalt, Ihr Gewerbe oder für Sie als Eigentümerschaft ergeben. 

Die Arbeitsgruppe Energiestadt lädt alle Interessierten herzlich zum Infoabend ein:

Wann: Mittwoch. 20. Mai 2026, 19.30 bis ca. 21.30 Uhr
Wo: Saalprovisorium der Oberstufenschule Boll 

Die Referenten:
– Markus Streit, Gerber Energietechnik
– Reto Herwig, Energieberatung Kanton Bern
– Ueli Kramer, Bürger und Projektinitiator Chläbiweg (vZEV)

Neugierig geworden? Kommen Sie vorbei und erleben Sie einen spannenden Abend mit anschliessendem Apéro. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Chancen und Herausforderungen der Schulsozialarbeit – ein Besuch bei Anja Moser

Anja Moser ist seit viereinhalb Jahren Schulsozialarbeiterin in der Gemeinde Vechigen. Ihr Arbeitszimmer im Stämpbachschulhaus ist hell und einladend. In der Regel arbeitet sie dort zwei Tage pro Woche. Je einen halben Tag verbringt sie im Oberstufenschulhaus in Boll und im Schulhaus Utzigen. Die Gesamtschule Lindental besucht sie einmal im Quartal, die verschiedenen Kindergärten je nach Anfrage. 

Individuelle Beratung für jede Altersgruppe
Im Vordergrund ihrer Tätigkeit stehen Einzelberatungen von Kindern. Diese finden meist auf Wunsch der Kinder selbst oder auf Empfehlung der Lehrpersonen oder der Eltern statt. Die Themen variieren je nach Altersgruppe. In der Unterstufe stehen die Emotionsregulierung und das Verhalten im Vordergrund. Beispielhafte Themen sind die Konflikte unter Schülerinnen und Schülern oder das Ausschliessen und Plagen einzelner Kinder. In der Oberstufe verschieben sich die Themen hin zu Prüfungsangst, Leistungsdruck und Krisen. Der schnelle Wechsel der Themen zwischen den einzelnen Beratungen erfordert von Anja Moser ein schnelles Umstellen. 

Die vielseitige Rolle in der Schule
Nebst den Einzelberatungen arbeitet Anja Moser auch präventiv und intervenierend. Es gibt Peaks, zum Beispiel zu Beginn des Schuljahres, wenn es um den Klassenzusammenhalt geht. 
Ihre Arbeit zeichnet sich durch Vielseitigkeit und Abwechslung aus. Nebst ihrer Arbeit mit den Kindern schätzt sie den Austausch mit Lehrpersonen, Eltern und externen Stellen. Dennoch ist sie oft als Einzelkämpferin unterwegs. Der Austausch mit anderen Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeitern findet in geplanten Gefässen wie Supervisionen und selten spontan statt. 
Die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen, der Schulleitung und dem Sozialdienst Stett-
len-Vechigen funktioniert gut. Der regelmässige Austausch ist hilfreich und etwas, das sich Anja Moser über die letzten vier Jahre erarbeitet hat. 

Offene Türen für alle
Das Angebot soll niederschwellig sein. Anja Moser verbringt oftmals die grosse Pause draussen auf dem Pausenplatz, damit die Kinder sie wahrnehmen und direkt ansprechen können. Eine weitere Möglichkeit ist die Anmeldung über den Briefkasten im Schulhaus oder durch die Lehrpersonen und Eltern. «Die Offenheit aller Beteiligten ist spürbar», so Anja Moser. Die Schulsozialarbeit scheint von allen als eine unterstützende und nicht schambehaftete Stelle wahrgenommen zu werden. 
Für einige Kinder ist der Besuch bei der Schulsozialarbeiterin wichtig. Es ist für sie ein Ort der Ruhe und Entspannung – eine Auszeit, wenn sie sich in der Klasse nicht wohl fühlen, ein Ort an dem sie Dinge ansprechen und Fragen stellen können. Oft erhält Anja Moser auch Feedback von den Eltern, dass ein Thema Anklang gefunden hat oder etwas in Gang gesetzt wurde. Dies bereitet ihr Freude. Allerdings sind die Folgen ihrer Gespräche nicht immer sichtbar, da die Wirkung vielleicht erst später im Leben sichtbar wird. 

Vision für die Zukunft
Dennoch möchte Anja Moser ihren Job nicht tauschen. Sie hat nach wie vor grosse Freude an ihrer Arbeit. Für die Zukunft wünscht sie sich, dass vielleicht auch neue Ideen und Formen Einzug in die Schulsozialarbeit finden würden. «Mit Einzelgesprächen komme man zum Teil an eine Grenze», sagt sie. Um das Verhalten anzupassen, wäre eine Begleitung dieser Kinder innerhalb der Klasse während des Unterrichts durch Leute mit sozialpädagogischem Hintergrund wertvoll. Anja Moser fehlen dafür die zeitlichen Ressourcen. Sie sagt: «In diese Richtung würde es sich sicher lohnen, weiterzudenken».
Anja Moser weiss, dass das Erfolgsrezept für das Wohlbefinden der Schülerinnen und Schüler immer auch ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren ist. Es freut sie, als Schulsozialarbeiterin einen Teil dazu leisten zu können. Ihr ist es wichtig, darauf hinzuweisen, dass es sich lohnt, den Mut zu finden und sich früh genug bei ihr zu melden, wenn Eltern, Kinder, Jugendliche oder Lehrpersonen an Grenzen stossen.  

Einwohnergemeinde Vechigen

Förderung von Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeit

Die Kulturkommission fördert kulturelle Aktivitäten, Angebote der Erwachsenenbildung und Projekte der Freizeitgestaltung in unserer Gemeinde.

Im Rahmen des bewilligten Budgets können Beiträge gesprochen werden:

– zur Koordination und Bereitstellung von Programmen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung in der Gemeinde

– an einzelne Projekte oder öffentliche Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung

Förderungsfähig sind Vorhaben, die im weiteren Sinne im Interesse der Gemeinde liegen, Teil eines vielfältigen Angebotes sind und ohne Gewinnabsicht realisiert werden.

Die Unterstützung kann in Form von Defizitgarantien, Starthilfen oder Beiträgen erfolgen. Voraussetzung ist ein schriftliches Gesuch, dem folgende Unterlagen beizulegen sind: 

– eine vorstellende Beschreibung des Antragsstellers
– ein Projektbeschrieb, ggf. mit Programm
– ein Budget bzw. einen Finanzierungsplan

Die Gesuche sind bis Freitag, 27. März 2026 bei der Kulturkommission Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, einzureichen.

Einwohnergemeinde Vechigen
Kulturkommission

Venezianische Klänge in der Kirche Vechigen

Matteo Pastorello, Orgel

Freitag, 20. März 2026, 19.30 Uhr (Türöffnung 19.00 Uhr), Kirche Vechigen

Dank des Handelns mit Stoffen und Gewürzen erlebte Venedig bis Ende des 15. Jahrhunderts eine goldene Zeit. «La Serenissima» (die Erhabene), wie die Stadt genannt wurde, dominierte jahrhundertelang dank ihrer See- und Wirtschaftsmacht grosse Teile der Adriaregion bis zum Schwarzen Meer.

Nach der Entdeckung Amerikas, welche die Seewege nach Osten plötzlich nicht mehr rentabel machte, und den Pestepidemien von 1575 und 1630, die insgesamt 130.000 Todesfälle verursachten, versank die «schwimmende Stadt» in eine Phase der Dekadenz.

Doch das 17. Jahrhundert wurde für die verschiedenen Künste in Venedig eine Blütezeit. Neben grossen Malern wie Tintoretto, Veronese, Canaletto und Tiepolo, schaute ganz Europa auf das venezianische Musikpanorama. Das Concerto italiano weckte durch Komponisten wie Vivaldi oder Marcello die Aufmerksamkeit grosser Meister wie Johann Sebastian Bach, der mehrere Werke venezianischer Komponisten für Tasteninstrumente bearbeitete. 

Die Magie der barocken und spätbarocken venezianischen Musik, «die zwischen Meer und Himmel schwebt», lebt am Freitag, 20. März in der Kirche Vechigen dank den Orgelklängen von Matteo Pastorello, Kirchenmusiker der reformierten Kirchengemeinde Köniz, wieder auf. Im Programm stehen Orgelwerke von
Vivaldi, Marcello, sowie Gabrieli und Valerj.

Eintrittspreise:
Erwachsene CHF 20.–
Jugendliche ab 16 Jahre CHF 10.–
Kinder gratis

Reservationen (freie Platzwahl):
T 031 838 00 22 (Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung) oder kultur@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Kulturkommission Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an.

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Mittwoch, 25. März 2026, 16.00–18.00 Uhr
Donnerstag, 30. April 2026, 16.00–18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Mit Herz für die Tagesschule – Doris Götti sagt «tschüss»

Im Sommer 2010 trat Doris Götti ihre Stelle als Schul- und Tagesschulleiterin an der Schule Stämpbach in Boll an. Zuvor war sie als Primarlehrerin auf verschiedenen Stufen in Adelboden und Reutigen tätig. Doris ist vielseitig interessiert, aber beruflich war für
sie immer klar, dass sie mit Menschen zu tun haben will. 

Als ihre eigenen Kinder älter wurden, entschied sich Doris für die Ausbildung zur Schulleiterin, mit dem Wunsch, vermehrt mit Erwachsenen zu arbeiten. In Vechigen war Doris sowohl als Schulleiterin wie auch als Tagesschulleiterin angestellt. Nach 40 Jahren Arbeit für den Kanton hat sich Doris entschieden, das Pensum zu reduzieren und nur noch als Tagesschulleiterin und in der Betreuung der Tagesschule zu arbeiten. 

Stillstand war für Doris nie eine Option. Heute blickt sie auf einen grossen Erfahrungsschatz im pädagogischen Bereich zurück. Besonders schätzte sie an ihrer Arbeit die Vielfalt: kreativ mit den Kindern arbeiten, draussen in der Natur sein – und zwischendurch auch die Ruhe im Büro geniessen. 

Ende März 2026 verabschiedet sich Doris in den Ruhestand. Sie freut sich darauf, zählt die Tage aber nicht. «Wenn etwas vorbei ist, dann ist es vorbei – und das ist gut so», sagt sie. Den Tagesschulbetrieb wird Doris zwar vermissen, umso mehr freut sie sich aber darauf, ihre Ferien künftig unabhängig von den Schulferien planen zu können. Bereits im Frühling geht es mit dem Camper für neun Wochen nach Andalusien, Marokko und Portugal. Der einzige geplante Termin ist eine geführte Tour im Süden von Marokko. Ansonsten wollen sich Doris und ihr Mann einfach treiben lassen. 

Mehr Zeit bleibt künftig auch für ein gemeinsames Herzensprojekt: Seit zwei Jahren verkaufen die beiden einmal im Monat Brot, Züpfe und weitere Backwaren auf dem Frischproduktmärit in Thun. Bisher war vor allem ihr Mann die treibende Kraft. Nun möchte sich auch Doris mehr in das Projekt einbringen. «Beim Rechnen, Planen und Einkaufen bleibt auch der Geist in Bewegung», sagt sie. 

Mit Stolz blickt Doris auf das zurück, was sie als Tagesschulleiterin bewegen konnte. Dazu zählen unter anderem die Einführung der Ferienbetreuung sowie das erweiterte Betreuungsangebot an allen Tagen. Seit Kurzem besuchen 108 Kinder die Mittagsbetreuung am Dienstag – ein neuer Rekord. Das ausgebaute Angebot soll künftig zu einer besseren Verteilung beitragen.

Im Team wird Doris als zuverlässig, ruhig, sozial und als «Fels in der Brandung» beschrieben. Ganz den Rücken dreht Doris der Schule Stämpbach jedoch nicht: Gemeinsam mit ihrem Mann begleitet sie noch in diesem Schuljahr zwei Vechiger Schulklassen in die Landschulwoche, um zu kochen.   

Die Gemeinde Vechigen dankt Doris Götti ganz herzlich für ihren Einsatz und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Förderung von Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeit

Die Kulturkommission fördert kulturelle Aktivitäten, Angebote der Erwachsenenbildung und Projekte der Freizeitgestaltung in unserer Gemeinde.

Im Rahmen des bewilligten Budgets können Beiträge gesprochen werden:
– zur Koordination und Bereitstellung von Programmen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung in der Gemeinde
– an einzelne Projekte oder öffentliche Veranstaltungen in den Bereichen Kultur, Erwachsenenbildung und Freizeitgestaltung

Förderungsfähig sind Vorhaben, die im weiteren Sinne im Interesse der Gemeinde liegen, Teil eines vielfältigen Angebotes sind und ohne Gewinnabsicht realisiert werden.

Die Unterstützung kann in Form von Defizitgarantien, Starthilfen oder Beiträgen erfolgen. Voraussetzung ist ein schriftliches Gesuch, dem folgende Unterlagen beizulegen sind: 
– eine vorstellende Beschreibung des Antragsstellers
– ein Projektbeschrieb, ggf. mit Programm
– ein Budget bzw. einen Finanzierungsplan

Die Gesuche sind bis Freitag, 27. März 2026 bei der Kulturkommission Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, einzureichen.

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Gemeindemitteilungen Vechigen

25 Jahre Werkhof – Andreas «Res» Schindler sagt «tschüss»

Am 1. April 2001 trat Andreas Schindler seine Stelle im Werkhof der Gemeinde Vechigen an. Zuvor arbeitete Andreas 16 Jahre bei der Firma Comet, zunächst als Lagermitarbeiter, später als Meister des Rohr- und Halbfabrikate-Lagers. Mit dem Umzug der Firma Comet von Köniz nach Flamatt suchte Andreas eine neue Herausforderung in Wohnortnähe und fand sie beim Werkhof Vechigen. Ende März geht Andreas Schindler nun offiziell in seinen wohlverdienten Ruhestand.  

Der ursprünglich gelernte Koch schätzte in den letzten 25 Jahren besonders die abwechslungsreiche «Büez» und den täglichen Kontakt mit den Menschen. Ein typischer Arbeitsalltag begann meist im Dorfzentrum, danach wurde angepackt, wo es gerade nötig war. Am liebsten arbeitete Res, wie ihn viele nennen, mit Holz. Die selbständige Arbeitsweise entsprach ihm besonders. «Ich bin ein Eigenbrödler», sagt Res über sich selbst. Er hat seine Strukturen, in denen er sich sicher fühlt. Er ist sich für nichts zu schade, hilft dort, wo es gerade nötig ist. 

Stolz ist Res auf sein Fachwissen, das er sich in all den Jahren aneignete – etwa die spe-
zielle Technik beim Splitterwerfen, die heute nicht mehr viele kennen. Dieses Wissen gab er gerne auch an die Lernenden weiter. Mit seinem Weggang wird deshalb auch viel Wissen verloren gehen. Nicht umsonst wurde Res von seinen Teamkollegen oft als das «Werkhof-Wikipedia auf zwei Beinen» bezeichnet.

In den letzten Jahren setzte ihm vor allem der Winterdienst zu. Die ständige Bereitschaft und der unruhige Schlaf forderten ihn. Die Erholungszeit wurde länger. «In erster Linie möchte ich nach meiner Pensionierung meine Gesundheit wieder auf 100% bringen», sagt Andreas, der sich bereits zweimal in den Jahren 2023 und 2024 einer Knieoperation unterziehen musste. 

«Er ist ein umgänglicher Typ, der es gerne sauber und ordentlich hat», beschreibt Werkhofleiter Martin Hofer seinen langjährigen Mitarbeiter. Res war stets der erste am Morgen. 

Nach der Pension wird ihm die Regelmässigkeit des Arbeitsalltags fehlen – nicht aber der Kontakt zu den Menschen. Res kennt viele beim Namen, auch weil er selbst innerhalb der Gemeinde wohnt. Handwerklich wird er ebenfalls aktiv bleiben: Geht bei seinen vier Grosskindern etwas kaputt, ist er die erste
Ansprechperson.

Die Gemeinde Vechigen dankt Andreas Schindler ganz herzlich für seinen Einsatz in den letzten – auf den Tag genau – 25 Jahren und wünscht ihm für die Zukunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Buchpräsentation

Geschichte des Kantons Bern – von der Eiszeit bis heute

Dienstag, 17. Februar 2026, 20.00 Uhr (Türöffnung 19.30 Uhr), Pfrundscheune Vechigen

Mit Christian Lüthi und Martin Stuber, Autoren

Als grösster Stadtstaat nördlich der Alpen war Bern vom Mittelalter bis 1798 gemeinsam mit Zürich die dominierende Macht in der Alten Eidgenossenschaft. Auch deshalb spielt Bern bis heute eine wichtige Rolle für den nationalen Zusammenhalt. Die neue «Geschichte des Kantons Bern» spannt den weiten Bogen von der Eiszeit bis heute und bietet erstmals einen handlichen Überblick.

Das Werk liegt seit Monaten an prominenter Stelle in allen Berner Buchhandlungen auf. Es verkauft sich gut und wird in den Medien mit lobenden Worten gewürdigt. «Das letzte vergleichbare Werk erschien 1981; mit dem neuen Buch wollte das Herausgeberteam eine kompakte Synthese zum Thema schreiben.» Das ist gelungen, wie Alexander Sury im Bund schreibt. Das Buch ist leicht lesbar und doch wissenschaftlich fundiert.

Was hat diese neue Berner Geschichte für das breite Publikum zu bieten? Wo liegen seine Stärken und Schwächen? Kann die Zeit von der Eiszeit bis heute sinnvoll auf 368 Seiten zusammengefasst und vermittelt werden? Diesen und weiteren Fragen stellen sich die beiden Historiker Christian Lüthi und Martin Stuber.

Im Anschluss an den Vortrag stehen die Autoren für Gespräche zur Verfügung.

Getränke: Vor und nach dem Vortrag können Getränke bezogen werden.

Eintrittspreise: Eintritt frei, Kollekte zur Deckung der Unkosten.

Reservationen (freie Platzwahl): T 031 838 00 22 oder kultur@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Kulturkommission Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern im öffentlichen Strassenraum

Es ist erstaunlich, wie schnell Bäume, Hecken und Sträucher wachsen können. Anpflanzungen, die nahe an öffentlichen Strassen und Gehwegen stehen oder in den Strassenraum hineinragen, können zur Gefahr werden – für Autofahrende ebenso wie für Fussgängerinnen und Fussgänger und Velofahrende. Auch Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr und Werkhof sind auf ausreichend Platz angewiesen. 

Damit der Verkehr sicher und reibungslos funktioniert, schreibt das kantonale Strassengesetz vor, dass die Bepflanzung entlang öffentlicher Strassen auf das gesetzlich vorgeschriebene Lichtraumprofil zurückzuschneiden ist. 

Konkret bedeutet dies, dass der Strassenraum wie folgt freizuhalten ist: 
– über Geh- und Radwegen bis auf eine Höhe von 2.50 m
– über der Fahrbahn bis auf eine Höhe von 4.50 m
– seitlich der Fahrbahn mit einem Abstand von mind. 0.50 m

Diese Höhen müssen insbesondere auch bei Schneelasten eingehalten werden.

Zudem dürfen die Wirkung der Strassenbeleuchtung und Signalisationen nicht beeinträchtigt werden. 

Die betroffene Grundeigentümerschaft wird gebeten, die Abstandsvorschriften bei ihren Bepflanzungen zu prüfen und diese, falls nötig, bis Ende Oktober sowie im Verlauf des Jahres entsprechend zurückzuschneiden. Bei Unterlassung wird die Arbeit auf Kosten der Eigentümerschaft durch die Gemeinde veranlasst. 

Während der generellen Brut- und Aufzuchtzeit vom 1. März bis 30. September sind lediglich schonende Form- und Pflegeschnitte erlaubt. 

Vielen Dank für die Zusammenarbeit!

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Trinkwasserqualität 

Die Untersuchungsergebnisse des Kantonalen Laboratoriums 2025 haben ergeben, dass das Trinkwasser der Gemeinde Vechigen den gesetzlichen Anforderungen entspricht. Die Ergebnisse der bakteriologischen Untersuchungen sind einwandfrei. Der Nitratgehalt beträgt zwischen 2,9 und 25 Milligramm pro Liter und liegt damit innerhalb der zulässigen Norm von 40 mg / l. Die Wasserhärte beträgt zwischen 16,9 und 30,8 fH (französische Härtegrade). 

Einzelheiten zu den Ergebnissen finden Sie auf www.vechigen.ch unter Verwaltung/Dienstleistungen/Wasserqualität. Für weitere Auskünfte stehen Ihnen die Mitarbeiter der Bauabteilung gerne zur Verfügung, Telefon 031 838 00 30.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Neue Lösung für Böschungssanierung entlang Multenstrasse

Nach einem Hangrutsch begannen im Dezember 2024 die Sanierungsarbeiten an der Böschung entlang der Multenstrasse im Lindental. Dabei zeigte sich rasch, dass die ursprünglich geplante Hangstabilisierung mittels Natursteinblöcken nicht wie vorgesehen umgesetzt werden konnte. Die Arbeiten mussten deshalb eingestellt und die Böschung provisorisch gesichert werden. In der Zwischenzeit hat das beauftragte Ingenieurbüro eine neue, definitive Lösung für die Sanierung ausgearbeitet. Der Gemeinderat bewilligte dafür einen Nachkredit von CHF 50’000.00. Mit den Sanierungsarbeiten kann in den nächsten Wochen begonnen werden. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Gemeindemitteilungen Vechigen

Öffentliche Mitwirkungsauflage
Erweiterung Arbeitszone Lindental

Der Gemeinderat Vechigen bringt, gestützt auf Art. 58 des Baugesetzes vom 9. Juni 1985 das Planungsdossier «Erweiterung Arbeitszone Lindental» zur öffentlichen Mitwirkung.

Die Unterlagen liegen vom 28. Januar bis und mit 13. März 2026 bei der Bauabteilung in der Gemeindeverwaltung Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, auf und sind ebenfalls auf der Gemeindewebsite aufgeschaltet.

Während der Mitwirkungsfrist kann jeder/jede schriftlich und begründet Einwände und Anregungen einbringen. Die Eingaben sind schriftlich oder per Mail (bauabteilung@vechigen.ch) an die Bauabteilung Vechigen, Kernstrasse 1, 3067 Boll, zu richten.

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sirenentest 2026

Jeweils am ersten Mittwoch des Monats Februar findet in der Schweiz der jährliche Sirenentest statt. Dabei wird die Funktionsbereitschaft der Sirenen getestet. Auch mittels Radio- und TV-Spots wird die Bevölkerung vorgängig auf den Sirenentest aufmerksam gemacht. Es sind keine Verhaltens- und Schutzmassnahmen zu ergreifen. Die Bevölkerung wird um Verständnis für die mit der Sirenenkontrolle verbundenen Unannehmlichkeiten gebeten.

Ausgelöst wird um 13.30 Uhr das Zeichen «Allgemeiner Alarm», ein regelmässig auf- und absteigender Heulton von einer Minute Dauer. Die Sirenenkontrolle dauert längstens bis 16.30 Uhr. Nebst den stationären Anlagen werden auch mobile Sirenen auf ihre Funk-
tionstüchtigkeit geprüft. Folgende Routen werden abgefahren: Lindental – Boll und Lauterbach – Schönbrunnen – Aetzrütti – Mänziwil – Heistrich – Radelfingen.

Wenn das Zeichen «Allgemeiner Alarm» ausserhalb des angekündigten Sirenentests ertönt, bedeutet dies, dass eine Gefährdung der Bevölkerung möglich ist. In diesem Fall ist die Bevölkerung aufgefordert, Radio zu hören, die Anweisungen der Behörden zu befolgen und die Nachbarn zu informieren.

Auch die Teletext-Seite 680 enthält Informationen und Verhaltensanweisungen.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an.

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Freitag, 30. Januar 2026, 10.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch, 25. März 2026, 16.00 – 18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Mit Berner Velos Menschen in Afrika vorwärtsbringen

Vom 27. bis 29. Januar 2026 führt Velafrica in Bern und Umgebung die traditionelle Abholaktion für Velos durch. Wer ein ausgedientes Fahrrad hat, kann es für einen guten Zweck an Velafrica spenden. Die gemeinnützige Organisation holt die Velos kostenlos vor der Haustüre ab. Velospenden müssen bis 20. Januar online angemeldet werden.  

Wer zuhause ein Fahrrad hat, das nicht mehr in Gebrauch ist, kann ihm ein zweites Leben in Afrika schenken. Dort sind die Velos für die Menschen von grossem Wert: Sie erleichtern den Weg zur Schule oder zum Markt und helfen beim Transport von schweren Lasten.  

Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Bern sowie der umliegenden Gemeinden, die ein Velo an Velafrica spenden möchten, registrieren es bis 20. Januar 2026 online unter
www.velafrica.ch/bern2026.
An den drei Aktionstagen holt Velafrica die registrierten Velos bei den Spenderinnen und Spendern kostenlos vor der Haustüre ab.  

Teilnehmende und Lernende der Velowerkstatt des Drahtesels im Liebefeld sowie Freiwillige in der Velafrica-Werkstatt am Egelsee reparieren die gespendeten Velos. Danach exportiert Velafrica sie zu Partnerunternehmen in sieben Ländern in Afrika. 

Jedes Velo findet seine Bestimmung 
«Bei unseren Partnerunternehmen in Afrika sind Mountain- und Tourenbikes besonders beliebt, da viele Strassen nicht geteert sind», sagt Mats Gurtner von Velafrica. «Wir nehmen jedoch alle Typen von Velos entgegen und verwenden sie sinnvoll weiter. Velos in schlechtem Zustand demontieren wir zu Ersatzteilen.» Von der Sammlung ausgenommen sind E-Bikes, Trottinetts, Laufräder, Anhänger und Zubehör wie zum Beispiel Fahrradsitze. 

Ausserhalb der drei Abholtage können Velos, inklusive E-Bikes, ganzjährig an über 300 Sammelstellen in der ganzen Schweiz abgegeben werden. In Bern beispielsweise bei Veloplus in Ostermundigen und Bern, bei der Velowerkstatt im Breitenrain oder beim Drahtesel in Liebefeld. Weitere Abgabestellen in der Region sind auf der Website von Velafrica zu finden: www.velafrica.ch/velospende.  

Velafrica in Kürze
Velafrica verbindet seit über 30 Jahren Integrationsarbeit in der Schweiz mit Entwicklungszusammenarbeit in Afrika. Die gemeinnützige Organisation sammelt ausgediente Velos, lässt sie in sozialen Einrichtungen hierzulande instand stellen und exportiert sie danach zu Partnerunternehmen in Tansania, Burkina Faso, Madagaskar und weiteren Ländern. Über 350’000 Schweizer Recyclingvelos erleichtern den Menschen bereits den Zugang zu Bildung, Märkten und Spitälern. Durch den Aufbau von Velozentren entstehen Jobs und Ausbildungsplätze rund ums Velo. www.velafrica.ch

Öffentliche Mitwirkungsauflage Erweiterung Arbeitszone Lindental

Am Montag, 26. Januar 2026 findet die Informationsveranstaltung zur öffentlichen Mitwirkung zur Erweiterung der Arbeitszone im Lindental statt. 

Die bestehende Arbeitszone im Lindental soll massvoll erweitert werden, um den künftigen Bedürfnissen und der geplanten Entwicklung des Gewerbes gerecht zu werden. 

Zum Auftakt der öffentlichen Mitwirkung findet am Montag, 26. Januar 2026 um 19.30 Uhr im Saalprovisorium der Oberstufenschule Boll eine Informationsveranstaltung statt.

Die Unterlagen zur Weiterführung der Planung liegen anschliessend von Mittwoch, 28. Januar bis Freitag, 13. März 2026 öffentlich zur Mitwirkung auf. 

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich zu informieren und den Planungsprozess aktiv mitzugestalten. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Beschlüsse der ordentlichen Gemeindeversammlung Vechigen vom 13. Dezember 2025

Die 142 anwesenden Stimmberechtigten oder 3.15% von insgesamt 4’501 Stimmberechtigten, haben an der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2025 folgende Beschlüsse gefasst:

1. Genehmigung Budget 2026 

2. Kenntnisnahme Finanz- und Investitionsplan 2026–2030

3. Genehmigung Reglement über die Spezialfinanzierung Schwankungsreserve

4. Genehmigung Reglement über die Löschschutzgebühren für netzunabhängige Löscheinrichtungen (NuLe)

5. Genehmigung Investitionskredit Instandstellungs- und Gewässerunterhaltsprojekt (ISP) Bächi

6. Kenntnisnahme Bericht der Datenschutzaufsichtsstelle (Finances Publiques AG, Bowil) für die Jahre 2023 und 2024

7. Verschiedenes

Auflage Protokoll
Gemäss Art. 61 Organisationsreglement der Einwohnergemeinde Vechigen liegt das Protokoll der Gemeindeversammlung ab Freitag, 19. Dezember 2025 bis Montag, 19. Januar 2026 bei der Gemeindeverwaltung Vechigen, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll, öffentlich auf.

In dieser Zeit kann gegen Inhalte des Protokolls schriftlich begründet Einsprache bei der Geschäftsprüfungskommission erhoben werden. Eingabestelle: Geschäftsprüfungskommission Vechigen, Herr Bernhard Knechtenhofer, Oberholzweg 2, 3067 Boll.

Der Gemeinderat bedankt sich bestens für das entgegengebrachte Vertrauen, welches durch die Annahme und Kenntnisnahme der Vorlagen bekundet wurde. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat 

Pausenapfel: ein fruchtbarer Start für mehr Biodiversität 

Die Arbeitsgruppe Energiestadt Vechigen pflanzte Anfang Dezember zwei Apfelbäume auf der Schulanlage Stämpbach in Boll. Mit dem Projekt «Pausenapfel» fiel der Startschuss für weitere geplante ökologische Aufwertungen in der Gemeinde. 

Am 9. Dezember 2025 wurden auf dem Schulhausareal Stämpbach Schaufel, Giesskanne und zwei Apfelbäume ausgepackt. Vier Mitglieder der Arbeitsgruppe Energiestadt setzten gemeinsam einen Gravensteiner und einen Spartan Apfelbaum.
Die Standorte wurden genau ausgewählt: Die Bodenbeschaffenheit ist ideal und beide Apfelbäume lieben die Morgensonne.  

Bereits im nächsten Herbst sollen die Schülerinnen und Schüler die ersten saftigen Äpfel ernten können. Alle Beteiligten freuen sich über das gelungene Projekt, das unter dem Motto «Wed nüt machsch, de geit o nüt» steht. 

Die Gemeinde Vechigen verfügt über zahlreiche Brach- und Restflächen im Siedlungsgebiet. Diese Flächen bieten grosses Potenzial für ökologische Aufwertungen und die Förderung von Biodiversität durch naturnahe und einheimische Bepflanzungen. Dadurch soll die Ortsidentität und die Lebensqualität in Vechigen gestärkt werden. 

Das Projekt «Pausenapfel» bildet den Auftakt für weitere Vorhaben, welche die Arbeitsgruppe Energiestadt Vechigen in Angriff nehmen möchte. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Arbeitsgruppe Energiestadt

Neue Tagesschulleitung ab April 2026

Die aktuelle Tagesschulleiterin, Doris Götti, geht per Ende März in ihren wohlverdienten Ruhestand. Ab 1. April 2026 wird Manuela Bregy die Stelle als neue Tagesschulleiterin übernehmen. Manuela Bregy arbeitet bereits als Betreuerin in der Tagesschule und ist als Lehrerin einer 5./6. Klasse tätig. Sie freut sich auf die neue Herausforderung. 

Nachfolge und personelle Wechsel auf der Bauabteilung
Auf der Bauabteilung der Gemeinde Vechigen stehen personelle Veränderungen an. Der bisherige Leiter der Bauabteilung, Markus Rindlisbacher, tritt per Ende Mai 2026 in seinen wohlverdienten Ruhestand. Seine Nachfolge übernimmt Claudia Bärtschi. Die im Lindental aufgewachsene und heute im Krauchthal wohnhafte Bauverwalterin bringt mehrjährige Erfahrung aus ihrer Tätigkeit aktuell in der Gemeinde Rüegsau mit. 

Bereits im September trat Marcel Siegenthaler seine Tätigkeit als neuer Leiter Tiefbau an. Zudem verstärkt Karin Steiner aus Thun ab Anfang März 2026 das Sekretariat der Bauabteilung und übernimmt die Stelle infolge einer personellen Veränderung. 

Intern übernimmt Regula Schori, Mitarbeiterin im Sekretariat, schrittweise auch die Aufgaben des Bauinspektorats. 

Wir wünschen dem neu zusammengesetzten Team einen erfolgreichen Start!    

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Öffnungszeiten über Weihnachten und Neujahr 

Über die Festtage bleibt die Gemeindeverwaltung von Mittwoch, 24. Dezember 2025 bis und mit Sonntag, 4. Januar 2026 geschlossen.

Die Schalter sind bis Dienstag, 23. Dezember 2025, 17.00 Uhr und ab Montag, 5. Januar 2026, 08.30 Uhr, wie gewohnt geöffnet.  

Wir wünschen Ihnen eine schöne Weihnachtszeit und alles Gute im neuen Jahr! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Digitale Parkkarten ab 2026 

Ab dem 1. Januar 2026 können Parkkarten digital per App gelöst werden. Diese ersetzen die bisherigen Parkkarten in Papierform. 

Die Parkkarten für die Blauen Zonen und für das Park & Ride werden vollständig digitalisiert. Ab Anfang 2026 müssen Parkkarten nicht mehr auf der Gemeindeverwaltung gekauft und im Auto hinterlegt, sondern können direkt über die App «Parkingpay» erworben werden. Nebst der Digitalisierung ist auch der ökologische Aspekt ein Grund für die Veränderung. Der Preis der Parkkarten bleibt unverändert.   

Die neuen digitalen Parkkarten sind ab Jahresbeginn über die Parkingpay-App verfügbar. Die App kann heruntergeladen oder über die Web-Applikation genutzt werden. Da die Bewilligung an das Kontrollschild gebunden ist, muss dieses in der App erfasst werden. Falls Sie im neuen Jahr noch Tagesparkkarten in Papierform übrighaben, können diese in der ersten Hälfte des neuen Jahres aufgebraucht werden. 

Nach dem Herunterladen der App können Sie sich registrieren und ein Zahlungsmittel hinterlegen. Zum Kauf einer digitalen Parkkarte muss zunächst eine Bewilligung beantragt werden. Dieser Vorgang kann bis zu drei Arbeitstage dauern. Nach positivem Entscheid durch die Gemeinde kann die gewünschte Parkkarte direkt über die App gekauft werden. Eine genaue Anleitung finden Sie unter www.vechigen.ch/de/aktuelles/

Sämtliche Inhaberinnen und Inhaber einer Parkkarte wurden per Schreiben informiert. 

Bei Fragen können sich die Benutzerinnen und Benutzer gerne an die Präsidialabteilung Vechigen, 031 838 00 10, wenden. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Mitteilungen aus der Sitzung des Gemeinderates vom Dezember 2025

Anpassung der Kehrichtsackgebühren ab 1. Januar 2026

Per Anfang 2026 werden die Kehrichtsackgebühren aufgrund gestiegener Produktionskosten angepasst. In den vergangenen Jahren blieben die Gebühren unverändert, da Teuerungen durch eine Reduktion des Gewinns bei den Verkaufsstellen ausgeglichen werden konnten. Eine weitere Reduktion ist für den Detailhandel jedoch nicht mehr akzeptabel. Der neue Preis wird deshalb leicht erhöht. Damit wird den Verkaufsstellen der bisherige Gewinnanteil garantiert. Die Anpassungen haben keine Auswirkungen auf die Spezialfinanzierung Abfall.

Die Mehrkosten pro Rolle betragen:
– 17 Liter (10 Säcke): CHF 0.30
– 35 Liter (10 Säcke): CHF 0.40
– 60 Liter (10 Säcke): CHF 0.70
– 110 Liter (5 Säcke): CHF 0.25

Neues Atemschutzfahrzeug für die Feuerwehr 
Der Gemeinderat genehmigt einen Kredit in der Höhe von CHF 190’000.00 für die Beschaffung eines neuen Atemschutzfahrzeuges für die Feuerwehr Vechigen. Das bestehende Atemschutzfahrzeug ist rund 20 Jahre alt und entspricht nicht mehr den heutigen Anforderungen des Strassenverkehrsgesetzes. Das alte Fahrzeug soll verkauft werden. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Engagement, Herzblut und Erfahrung – wir sagen Danke, Niklaus Soltermann

Nach 30 Jahren als Ackerbaustellenleiter verabschiedet sich Niklaus Soltermann in seinen wohlverdienten Ruhestand. Seine Arbeit war geprägt vom digitalen Wandel, von Begegnungen und Verantwortung. Jetzt, am Ende seiner Amtszeit, zieht er Bilanz und freut sich auf die Zeit in den Bergen.  

1996 übernahm Niklaus Soltermann die Nachfolge von Paul Aeschlimann als Ackerbaustellenleiter. «Zu Beginn war die ganze Arbeit ein riesiger Papierkrieg», erzählt Soltermann. Damals bestand seine Hauptaufgabe darin, die Bewirtschafter bei den Angaben für die Direktzahlungen zu unterstützen. Der Stichtag war jeweils im April, was für ihn 12-Stunde-Tage bedeutete – danach rauchte ihm oft der Kopf. Alles musste noch ohne Computer erledigt werden. Nebst seiner Tätigkeit als Bauer, einem Nebenerwerb, und der Familie, war dies eine anstrengende Zeit. 

Niklaus Soltermann arbeitete gerne als Ackerbaustellenleiter. Die Ratschläge seines Vorgängers Paul Aeschlimann nahm er sich zu Herzen: neutral zu bleiben und alle gleich zu behandeln. 

Der digitale Wandel der Arbeit als Ackerbaustellenleiter
Der Übergang ins digitale Zeitalter stellte Niklaus Soltermann sowie viele Landwirtinnen und Landwirte vor neue Herausforderungen. Daten mussten nun per Mausklick erfasst werden – eine Aufgabe, die erst erlernt werden musste. Besonders einschneidend waren die neuen Satellitenbilder, durch die das manuelle Ausmessen der Flächen mit dem Messrad entfiel. Das war für Soltermann einerseits eine Entlastung, andererseits war es mit vielen Fragen verbunden.  

Die Arbeit als Ackerbaustellenleiter hat ihm gutgetan, besonders da es explizit seine Aufgabe war. Auch seine anfängliche Skepsis gegenüber dem Computer legte er schnell ab. Zu den Mitarbeitenden des Amts für Landwirtschaft, Abteilung Direktzahlung, pflegte Soltermann ein sehr gutes Verhältnis. Er kannte die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht nur vom Telefonieren, sondern erkannte sie auch persönlich wieder. 

Gesprächspartner auf Augenhöhe
Besonders in Erinnerung bleiben ihm die vielen guten Gespräche und Begegnungen. Die Bewirtschafter vertrauten Soltermann und nicht selten wurden die Gespräche auch emotional – etwa bei Betriebsaufgaben.

Niklaus Soltermann kennt die Gemeinde gut. Oft war er aufgrund seiner Tätigkeit entlang der Gemeindegrenze unterwegs. Von Seiten der Gemeinde her fühlte er sich unterstützt. Ob zu Beginn in der Landwirtschaftskommission oder später in der Umweltkommission –
er konnte seine Anliegen einbringen und wusste, dass sie gehört wurden. 

Und wie sieht die Zukunft aus? 
Ende Jahr ist nun Schluss. Für Niklaus Soltermann war immer klar: Wenn er als Bauer aufhört, gibt er auch die Stelle als Ackerbaustellenleiter auf. «Man betrachtet die Dinge nicht mehr gleich, wenn man selbst nicht mehr als Bauer aktiv ist», sagt er. Ab dem
1. Januar 2026 übernimmt Doris Bigler offiziell das Amt der Erhebungsstellenleiterin –
so lautet die neue Bezeichnung. «Doris ist eine fantastische Frau, die es sehr gut machen wird», meint Soltermann. Er freute sich sehr über ihre Zusage und wünscht ihr genügend Zeit, die Anliegen der Landwirtschaft in der Kommission vertreten zu können.  

Wer Niklaus Soltermann kennt, weiss, dass er sich nun auf mehr Zeit in den Bergen und im Wald freut. Skifahren, Curling und Gärtnern werden künftig wieder stärker im Vordergrund stehen. 

Wir danken Niklaus Soltermann herzlich für seine Arbeit und wünschen ihm für die Zu-kunft alles Gute! 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Vechigens Bevölkerung diskutiert über die Zukunft: engagiert, vielfältig und mit klaren Positionen

Zwei Dialogveranstaltungen und eine Umfrage zeigen, wie gross das Interesse
der Bevölkerung an der Entwicklung der Gemeinde ist.

Vechigen lud zum Austausch von Gedanken, Visionen und Sorgen – und die Leute sind gekommen. Die beiden Bevölkerungsdialoge vom 22. und 26. November zeigten eindrücklich, wie intensiv sich Einwohnerinnen und Einwohner, Jung und Alt, mit der künftigen Entwicklung auseinandersetzen. In der Sporthalle Stämpbach herrschte zweimal eine ebenso lebendige wie konstruktive Ambiance. Je rund 70 Menschen aus allen Gemeindeteilen setzten sich an den beiden Anlässen ins Publikum und an die runden Tische. Sie tauschten Erfahrungen aus, diskutierten Bedürfnisse und suchten gemeinsam nach Wegen, um Vechigens Qualitäten zu stärken.

Die November-Dialoge bildeten den Abschluss einer Analysephase, die mit dem Online-Fragebogen im August begonnen und ein bemerkenswert breites Bild von Anliegen zutage gebracht hatte. 745 Personen hatten an der Umfrage zur Zukunft Vechigens teilgenommen, mehr als 1100 Kommentare eingereicht – und damit untermauert, wie sehr Mitwirkung erwünscht ist. Rund drei Viertel der Befragten möchten mehr Einbezug in die Entwicklung der Gemeinde. Diese Haltung prägte auch die beiden Anlässe mit respektvollen Diskussionen und anregenden Präsentationen, die allesamt grosses Interesse erkennen liessen.

Zu den prägenden Themen zählt – neben Verkehrs- und Mobilitätsfragen – das «Wachstum», soviel liess bereits die Umfrage erkennen. Nur 8 Prozent der Mitwirkenden gaben an, dass Vechigen schneller wachsen solle. 58 Prozent wünschen sich ein moderates Wachstum, 35 Prozent befürworten, dass die Gemeinde nicht mehr weiterwächst. Insbesondere die zahlreichen Grünräume werden als grosse Qualität erachtet und sollen zwingend erhalten werden. Dabei ist wichtig zu verstehen: «Kein Wachstum» heisst nicht «keinen Fortschritt». Es gibt viele Ideen, wie Vechigen vorankommen sollte – und im bunten Strauss dieser Ideen spiegelt sich die Vielfalt der Gemeinde.

Viele Anliegen erhielten in den Dialogen ein Gesicht, weil sie direkt aus dem Alltag der Teilnehmenden erzählt wurden, aus Perspektiven von Familien, Berufstätigen, Jugendlichen oder älteren Menschen. Es blieb Platz für die Inputs der einen, die die anderen womöglich nie zuvor gehört hatten. Warum müssen Einwohnende aus abgelegeneren Gemeindeteilen mit mangelhaftem ÖV-Netz am Bahnhof Boll für das Parkticket zahlen – Spaziergänger, die mit dem Auto an den Waldrand fahren, hingegen nicht? Oder auch dieser Zwiespalt: Der Wunsch nach mehr bezahlbaren Wohnangeboten ist weit verbreitet, bloss: Ist er erfüllbar ohne Bautätigkeiten und quantitatives Wachstum?

Alles in allem geht es um die Frage, wie es einer Gemeinde gelingt, die Entwicklung so zu steuern, dass der Charakter und das Dorfbild erhalten bleiben – und gleichzeitig Raum für neue Bedürfnisse und noch mehr Zufriedenheit entsteht. Die Dialoganlässe brachten verschiedenste Wünsche zutage: vom Vita-Parcours über eine Dreifach-Turnhalle bis zum Genossenschaftlichen Wohnen oder Wohnen im Alter – und gleich mehrere Gruppen warben für eine Pumptrack-Anlage. Auch darin zeigte sich die Vielfalt in der Einheit. Die eine Gruppe bestand aus drei Jugendlichen – die andere aus mehreren Erwachsenen, die in Pullovern mit eigenem Design und der Aufschrift «Pumptrack Boll» schon startbereit im Saal sassen.

Eine klare Aussage aus der Umfrage: Für Jugendliche fehlen Angebote – nicht schlicht in den Augen der Jugendlichen. Denn: 63 Prozent der Mitwirkenden fanden, Vechigen solle für Jugendliche attraktiver werden, 62 Prozent möchten «mehr Orte für Jugendliche» – obwohl nur knapp 14 Prozent der Mitwirkenden zwischen 13- und 25-jährig waren. 

In den nächsten Monaten bündelt der Gemeinderat die Beiträge aus Umfrage und Bevölkerungsanlässen. Daraus entsteht ein Zielbild, das festhält, wie sich die Gemeinde in wichtigen Themenfeldern realistischerweise entwickelt. Am 25. April 2026 – an der nächsten Dialogveranstaltung – wird die Bevölkerung die Gelegenheit haben, zum Zielbild Stellung zu nehmen, bevor es in einer endgültigen Version als Basis für die Teilrevision der Ortsplanung dient.

Die Planungskommission und der Gemeinderat bedanken sich für die Mitarbeit der Bevölkerung. Die differenzierten Beiträge machen deutlich, wie wichtig Vechigen den Menschen ist – und wie wertvoll die aktive Mitgestaltung bleibt. Die nächsten Schritte bauen auf dieser starken Beteiligung auf – und sie sollen weiterhin gemeinsam gegangen werden.

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12, zu einem Gespräch an. 

Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächste Sprechstunde ist:
Dienstag, 16. Dezember 2025, 16.00 – 18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidial-
abteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Ordentliche Gemeindeversammlung Vechigen Samstag, 13. Dezember 2025,
13.30 Uhr, Schulanlage Utzigen

Traktanden:
1. Budget 2026; Genehmigung
2. Finanz- und Investitionsplan 2026–2030; Kenntnisnahme
3. Reglement über die Spezialfinanzierung Schwankungsreserve; Genehmigung
4. Reglement über die Löschschutzgebühren für netzunabhängige Löscheinrichtungen (NuLe); Genehmigung
5. Instandstellungs- und Gewässerunterhaltsprojekt (ISP) Bächi; Genehmigung Investitionskredit
6. Bericht der Datenschutzaufsichtsstelle
(Finances Publiques AG, Bowil) für die Jahre 2023 und 2024; Kenntnisnahme
7. Verschiedenes

Die Berichte und Anträge zu den Traktanden werden im Mitteilungsblatt des Gemeinde-rates publiziert.

Die amtliche Publikation kann auf der Web-site www.vechigen.ch unter der Rubrik Aktuelles, Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2025 oder unter amtliche Publikationen eingesehen werden. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat 

Mitteilungen aus der Sitzung des Gemeinderates vom November 2025

Vergabe der amtlichen Vermessung
2026 – 2033 

Die Gemeinden im Kanton Bern sind verpflichtet, die Dienstleistung der amtlichen Vermessung alle acht Jahre öffentlich auszuschreiben. Der aktuelle Dienstleistungsvertrag von Vechigen läuft Ende 2025 aus. Die Firma bbp geomatik AG aus Gümligen hat das wirtschaftlich günstigste Angebot eingereicht und wird deshalb für die Jahre 2026 bis 2033 erneut mit der amtlichen Vermessung beauftragt. 

Wechsel in der Kulturkommission 
Die Kulturkommission bietet den Vechigerinnen und Vechigern ein vielfältiges kulturelles Programm. Auf den 1. Januar 2026 kommt es zu einem personellen Wechsel: Mirjam Gfeller tritt Ende Jahr aus der Kommission zurück. Der Gemeinderat hat Peter Soltermann aus Utzigen als Nachfolger in die Kulturkommission gewählt. 

Herzlichen Dank an Mirjam Gfeller für ihr Engagement!

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Zäme stercher – stronger together: Wenn Bewegung neue Perspektiven schafft

sammen mit dem Fitnesscenter Kraftakt das Projekt «Zäme stercher» umgesetzt. Während sechs Monaten konnten Sozialhilfebeziehende kostenlos trainieren und an Begegnungs-anlässen und Workshops teilnehmen. Ziel war es, über den Sport die Selbstwirksamkeit und die soziale Einbindung zu stärken. Die Wirkung war erfreulich. 

Hintergrund des Projekts ist ein seit mehreren Jahren steigender Anteil an jungen Erwachsenen in der Sozialhilfe sowie eine hohe Anzahl an Personen, die bereits seit mehreren Jahren unterstützt werden. Häufig zeigen sich dabei psychische Belastungen, fehlende Ausbildungsabschlüsse und soziale Isolation. Der Sozialdienst richtet seinen Fokus deshalb verstärkt auf niederschwellige, alltagsnahe Angebote. Sport bietet laut Forschung erwiesene positive Effekte auf die körperliche und psychische Gesundheit. Daraus entstand die Idee zu «Zäme stercher – stronger together», welche gestützt auf den Gemeinderatsentscheid vom November 2024 umgesetzt wurde.

Das Angebot richtete sich an alle Sozialhilfebeziehenden des Sozialdiensts Stettlen-Vechigen und war freiwillig. Die ersten 20 Anmeldungen erhielten ab dem 1. März 2025 ein sechsmonatiges Fitnessabo und einen individuellen Trainingsplan. Finanziert wurde das Projekt vollständig durch Drittmittel der Gemeinden und verschiedener Stiftungen. 

Die Wirkung des Projekts fällt klar positiv aus: Der Anteil der Teilnehmenden, die ihr Leben als «eher gut» oder «sehr gut» einschätzen, stieg von 21% auf 63%. Personen die sich «oft einsam» fühlten sank von 13% auf 0%. Soziale Kontakte nahmen deutlich zu. Auch unter den Teilnehmenden wurde das Angebot sehr geschätzt: «Ich bin wieder die Person, die ich vor dem Soz war», so ein:e Teilnehmende:r. Eine weitere Person sagt: «Ich fühle mich nicht nur körperlich besser, ich habe jetzt auch wieder Lust aufs Leben».

Über die ursprünglichen Ziele hinaus kam es zu spürbaren Veränderungen: Drei Personen fanden im Projektzeitraum eine Teilzeitanstellung, eine Person konnte vollständig von der Sozialhilfe abgelöst werden, sieben begannen eine Ausbildung oder ein Praktikum und vier engagieren sich seither freiwillig in der Gemeinde oder in Organisationen. 

Das Projekt zeigt, dass niederschwellige, lebensnahe Bewegungsangebote einen wirksamen Beitrag zur physischen, psychischen und sozialen Stabilität leisten können. Der Sozial-
dienst sieht darin einen wertvollen Ansatz, der in zukünftigen Überlegungen weiterentwickelt und längerfristig in der gesetzlichen Sozialhilfe verankert werden könnte. 

Einwohnergemeinde Vechigen
Sozialdienst Stettlen – Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Farbenfrohe Freude am Weben: Traditionelles Handwerk in Vechigen

Farbenfrohe Freude am Weben: Traditionelles Handwerk in Vechigen

Fünf Webstühle warten im alten Schulhaus Vechigen auf Menschen, die Freude an Farben, Mustern und an textilen Materialien haben. Susi, Hedi und Anita möchten die Kunst des alten Handwerks und die Freude daran weitergeben. «Das Lernen kommt mit dem Machen», so Hedi, die die Webstube im Jahr 1991 übernommen hat. Seither musste die Webstube mehrmals umziehen. Seit gut einem Jahr stehen die Webstühle, die alle auf einen Namen getauft wurden, nun im alten Schulhaus Vechigen im Untergeschoss. Der neue Standort bringt viele Vorteile: zum einen die zentrale Lage und bessere Erreichbarkeit auch zu Fuss, zum anderen die Grösse des hellen Raums, die vielen Schränke mit dem Stauraum für das Garnlager und Gerätschaften. Die Vorteile sind deutlich spürbar: Seit dem neuen Standort kommen mehr Leute zum Weben. Man fühlt sich hier wohl.  

Die Webstube – ein Begegnungsort
Die Webstube ist nicht nur ein Arbeitsort, sondern auch ein Begegnungsort. Hier trifft man sich am ersten Dienstag im Monat nachmittags mit anderen Personen aus der Gemeinde, denen man vorher noch nie begegnet ist. Hier trinkt man auch zusammen einen Kaffee. Man darf auch einfach vorbeischauen und sich informieren. Wer weben will, braucht keine Vorkenntnisse, diese werden mit der Zeit aufgebaut. Hedi, Susi und Anita leiten an und helfen, wo es nötig ist. Genaues Arbeiten ist wichtig. Ist man schon länger dabei und hat das Weben einmal raus, kann jeder an seinem Projekt selbständig weiterweben.  
Die Webstube gehört dem Landfrauenverein Vechigen an. Sie ist somit kein eigener Verein. Die Kosten variieren je nach gewähltem Material und der Grösse des Projekts.    

Das A und O der Vorbereitung
Das Team trifft sich zum Planen und zum Aufziehen des Zettels. Die Farben, das Material und der Zweck, wofür das Gewebte dienen soll, müssen berücksichtigt werden. Garn einkaufen erfordert genaue Berechnung und das Einrichten des Webstuhls verlangt exaktes Arbeiten. Jeder Webstuhl ist mit verschiedenfarbigem Garn eingerichtet. Die interessierten Personen können dann entscheiden, welche Farbkombination ihnen gefällt. «Die Herausforderung für uns ist es, immer etwas bereitzuhaben, das den Leuten auch gefällt», so Hedi. 

Die Webstühle stammen grösstenteils aus dem Norden. Der Webstuhl «Diamant» war der erste in der Webstube. Er stammt aus dem Jahr 1954 und wurde in Biglen hergestellt, die anderen vier wurden nach und nach angeschafft.   

Unikate für sich selbst und zum Verschenken
Doch was wird nun eigentlich gewebt? Beliebte Produkte sind verschiedene Tücher, Läufer, Tischsets und Schals. Der Grund ist einfach: «Die Tüchli eignen sich perfekt zum Verschenken, denn jedes ist ein Unikat und somit sein sehr persönliches Geschenk», erklärt Susi. Es lassen sich auch Fan-Artikel herstellen, wie zum Beispiel ein SCB- oder YB-Schal. Die Muster- und Farbkombinationen sind grenzenlos. 

Eine Geschichte, die in Erinnerung bleibt, ist die einer Frau aus Japan, die ihre Notizen in ihrer Muttersprache festhielt. Eine andere ist die eines Siebtklässlers, der in den Sommer-
ferien sechs Tücher gewoben hat und sich freute, dass er schon ein halbes Jahr vor
Weihnachten seine Geschenke bereit hatte. 

Jedes Jahr organisieren die drei Frauen einen Tag der offenen Tür mit Kaffeestube. Der nächste Anlass findet am 28. März 2026 statt. Die Besucherinnen und Besucher können die Webarbeiten bewundern und das gemütliche Beisammensein im Kaffeestübli geniessen. 

Interessierte Personen können sich jederzeit mit Hedi, Susi oder Anita in Verbindung setzen. 

Weitere Informationen finden Sie unter: www.landfrauenvereinvechigen.ch

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Keine aktuellen Mitteilungen vorhanden.

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sammeltag im Werkhof Vechigen

Donnerstag, 27. November 2025, 07.30 – 18.00 Uhr 
Ort: Werkhof Vechigen, Stämpbachstrasse 4, Boll

Am Sammeltag haben Sie die Möglichkeit, verschiedene Abfälle fachgerecht zu entsorgen. Bitte beachten Sie nachfolgende Hinweise zu den Annahmebedingungen: 

Altmetall und metallische Geräte

Zugelassen: Gegenstände und Apparate aus Metall bis max. 50 kg pro Stücke (keine Haushaltsgrossgeräte), Autofelgen ohne Pneus, Bleche, usw.(Nichtmetallteile sind vorgängig zu entfernen)

Nicht zugelassen: Alteisen aus Gewerbebetrieben, Gasflaschen und Munition, nichtmetallische Apparate aller Art (z.B. Fernseher, Staubsauger, Kühlgeräte, usw.)

Tipp: Funktionstüchtige Velos können kostenlos dem Projekt «Velos für Afrika» in Worb, Muri und Ostermundigen gespendet werden.

Hinweis: Aluverpackungen und Stahlblechdosen können an der Sammelstelle im Dorfzentrum Kernstrasse entsorgt werden. Brennbare Gegenstände wie Möbel, Matratzen, usw. sind zu zerlegen und am Dienstag oder Freitag der Abfuhr für brennbare Abfälle mitzugeben. 

Silofolien, Abdeckfolien, Gemüsebaufolien
Zugelassen: saubere Folien ohne Netz 
Die Folien können in der vorgesehenen Mulde entsorgt werden. 

Öle und Fette (haushaltübliche Mengen)
Zugelassen: Speise- und Mineralöl (Motorenöl und dergleichen)
Bitte keinesfalls in den Abfluss schütten! 

Steine und Scherben (kleine Mengen)
Zugelassen: Schutt, Abbruchmaterial, Steine, Geschirrscherben, Flachglas sowie Ziegel 
Das Material kann in der vorgesehenen Mulde entsorgt werden.
Keine brennbaren Materialien!

Weitere Informationen entnehmen Sie dem Abfallmerkblatt 2025 oder online unter: Leben in Vechigen; Umwelt / Energie; Abfallentsorgung 

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

PubliBikes jetzt auch am Bahnhof Boll-Utzigen

Seit dem 2. Oktober 2025 stehen am RBS-Bahnhof Boll-Utzigen neu PubliBikes zum Ausleihen bereit. Die Station wurde im Rahmen des Projekts «Velo Region Bern» realisiert, das im Januar 2026 offiziell startet. Ziel des Projekts ist es, ein deutlich grösseres und dichteres Netz an PubliBike-Stationen in der Region Bern zu schaffen. Die Station in unserer Gemeinde entstand in Zusammenarbeit mit der RBS.

Gestartet wurde mit zehn Velos. Fehlen einmal Velos, werden sie nachgeliefert – sind zu viele vorhanden, werden diese abgeholt. «Der Bedarf ist klar sichtbar», so die Verantwortlichen von PubliBike. Die Station wird seit der ersten Stunde rege genutzt: Bislang wurden bereits rund 70 Ausleihen und Rückgaben verzeichnet. 

Die PubliBikes können ganz einfach via App ausgeliehen werden. In der App sind alle verfügbaren Velos, E-Bikes sowie sämtliche Stationen ersichtlich. Nutzerinnen und Nutzer können entweder eine einzelne Fahrt bezahlen oder ein Jahresabo lösen. 

Dank der Station am RBS-Bahnhof Boll-Utzigen wird das durchgängige Veloverleihnetz in der Region Bern weiter gestärkt. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Bestiarium

Figuren- und Objekttheater mit Annina Mosimann

Samstag, 1. November 2025, 10.30 und 13.30 Uhr
(Türöffnung jeweils 20 Minuten vor Beginn der Vorstellung), Pfrundscheune Vechigen

Federn flattern, Türen knarren, Staub wird aufgewirbelt. In der Küche pfeift eine Teekanne vor sich hin, auf dem Dachboden warten Geheimnisse und im Keller rumort es. Wer wohnt hier?

Aus Figuren, Fundstücken und Körperteilen der Spielerin Annina Mosimann erwacht aus einer alten Transportkiste ein «Bestiarium»: Köpfe und Körperteile tauchen auf und formen sich zu neuen Gestalten. 

Eine Hommage an das Haus und an jene, die es bewohnen.

Für alle ab 5 Jahren.
Dauer: 45 Minuten
Eintrittspreise: CHF 5.00 / Person

Reservationen aus organisatorischen Gründen erwünscht (freie Platzwahl): 
T 031 838 00 22 oder kultur@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Kulturkommission Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an. Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Donnerstag, 13. November, 16.00 –18.00 Uhr
Dienstag, 16. Dezember, 16.00 –18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidial-
abteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Vechigens Bevölkerung redet engagiert mit

Der Gemeinderat Vechigen freut sich über grosses Interesse und reges Engagement der Bevölkerung. 745 Personen nahmen ab 20. August an der Online-Umfrage zur Zukunft Vechigens teil. Mehr als 1125 Kommentare zeigen noch eindrücklicher, wie stark und wie vertieft sich die Einwohnerinnen und Einwohner mit der Entwicklung der Gemeinde auseinandersetzen.

Die grosse Beteiligung ist ein erfreulicher Auftakt zur gemeinsamen Erarbeitung eines kommunalen Zielbilds unter dem Slogan «Unsere Gemeinde, unsere Zukunft – Vechigen 2035». Die Umfrageresultate bilden die Basis für die nächsten Schritte – und werden am 22. und 26. November an zwei Bevölkerungsdialogen in der Sporthalle des Schulhauses Stämpbach in Boll präsentiert:

Samstag, 22.11.25, 9.00 – 12.00 Uhr
Mittwoch, 26.11.25, 17.30 – 20.30 Uhr 

An diesen beiden kongruent aufgebauten Veranstaltungen diskutieren Behörden und Bevölkerung die Ergebnisse und erarbeiten Handlungsfelder und Ziele. Es wird die Möglichkeit für Tischgespräche geben, weil der Gemeinderat im direkten Austausch noch mehr Facetten der Sichtweisen und Anliegen der Bevölkerung kennenlernen möchte. Umfrageergebnisse, Online-Kommentare und Anregungen aus den Tischgesprächen sollen nicht nur in die Gestaltung des Zielbilds fliessen, sondern auch in die für 2026 geplante Teilrevision der Ortsplanung.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, weiterhin mitzudenken und mitzudiskutieren. Nach der mündlichen Präsentation an den Bevölkerungsdialogen werden die Umfrageergebnisse auch online veröffentlicht. So bleibt der Prozess transparent, mit dem gemeinsamen Ziel stets im Fokus: die Weiterentwicklung von Vechigen als Ort mit Geschichte und Zukunft.

Der Gemeinderat bedankt sich für das grosse Engagement und freut sich auf die nächste Etappe: vom Mitreden zum Mitgestalten.

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Grosser Weihnachtsmärit

Der grosse Weihnachtsmärit findet in diesem Jahr statt:
Freitag, 21. November, 16.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 22. November, 09.00 – 16.00 Uhr

Haben Sie Interesse, Ihre Produkte zu verkaufen? Das Anmeldeformular finden Sie unter www.vechigen.ch/Aktuelles. Anmeldefrist ist Mittwoch, 29. Oktober 2025. Das Formular
senden Sie bitte an Gemeindeverwaltung Vechigen, Stefanie Rothenbühler, Kernstrasse 1, 3067 Boll oder stefanie.rothenbuehler@vechigen.ch. Anmeldungen nach diesem Datum können nicht mehr berücksichtigt werden.

Den Verkaufsstand sowie eine allfällige Beleuchtung müssen Sie selber mitnehmen. Die Marktstände werden während der Nacht bewacht.

Einwohnergemeinde Vechigen
Märit-Team und IG Dorfzentrum

Neophyten jäten in Vechigen

Seit 10 Jahren hilft jedes Jahr eine Schulklasse aus Therwil BL der Gemeinde Vechigen beim Bekämpfen der invasiven Neophyten. Während einem wöchigen Klassenlager werden diese fremdländischen Pflanzen gejätet und ausgegraben. Den invasiven Neophyten fehlen bei uns die natürlichen Feinde, weshalb sie sich schnell ausbreiten, einheimische Pflanzen verdrängen und damit die Biodiversität gefährden.

Das Ausreissen eines Einjährigen Berufkrauts braucht 20 Sekunden. Wird es stehen gelassen und verbreitet seine bis zu 50’000 Samen, so braucht es in ein bis zwei Jahren bereits 80 Stunden für die Bekämpfung der neu gewachsenen Pflanzen. Wartet man weiter zu ohne einzugreifen, so wird der Aufwand noch grösser. Da die Samen während rund fünf Jahren keimfähig bleiben, dauert die Bekämpfung ca. acht Jahre. Die Schulklasse hat zusammen mit dem Werkhof und der Unterstützung von Venatur in der ersten Septemberwoche während rund 700 Stunden Einjähriges Berufkraut gejätet, Goldruten ausgegraben sowie im Wald und an den Bächen Drüsiges Springkraut entfernt.

Trotz der seit Jahren stattfindenden Grosseinsätze mit den Jugendlichen kann das Gemeindegebiet leider nicht vollständig von invasiven Neophyten befreit werden. Nur wenn die Bevölkerung mithilft, die Goldruten aus den Gärten verschwinden, das Einjährige Berufkraut früh gejätet und das Drüsige Springkraut im Wald bekämpft wird, kann eine weitere Ausbreitung verhindert werden.

Dank dem 2025 in Vechigen eingeführten Neophytensack kann die Bevölkerung heute frühzeitig invasive Neophyten sammeln und gratis entsorgen. Dem Sack ist ein Flyer beigelegt, in dem die Pflanzen vorgestellt werden – damit auch das Richtige in den Sack kommt! Beziehen kann man die Säcke bei der Bauverwaltung Vechigen.

Die Gemeinde möchte der Schulklasse, den Lehrkräften, den Helfenden von Venatur sowie den Mitarbeitenden des Werkhofs herzlich für ihren Einsatz danken – ohne Freiwilligenarbeit und die Unterstützung des Werkhofs könnte die Projektwoche nicht durchgeführt werden!

Hoffentlich kommt auch 2026 wieder eine Klasse aus Therwil nach Vechigen, um beim Jäten mitanzupacken – und dass die Bevölkerung in der Zwischenzeit fleissig Neophytensäcke füllt!

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Sanierung Regenwasserleitung Lindentalstrasse – Utzigenstrasse

An der Lindental- und Utzigenstrasse in Boll wird die Regenwasserleitung saniert. Die Bauarbeiten dauern vom 20. Oktober 2025 bis voraussichtlich Ende April 2026.  

Die Realisierung der Bauarbeiten erfolgt in mehreren Etappen (siehe Plan). Etappe 1 und 2 dauern bis Mitte Dezember 2026. Bauetappen 3 bis 6 starten, je nach Witterung, im Januar oder Februar und dauern bis voraussichtlich Ende April 2026. 

Im Rahmen dieser Arbeiten werden anschliessend im Sommer/Herbst 2026 in Abschnitten der Utzigenstrasse und Kernstrasse die Deckbeläge saniert. Dabei kann es vereinzelt zu Sperrungen kommen. 

Die Arbeiten sind witterungsabhängig und müssen bei ungünstigen Verhältnissen verschoben werden. 

Der Verkehr wird mittels Lichtsignalanlage oder durch einen Verkehrsdienst geregelt. 

Während der gesamten Bauzeit ist mit Erschwernissen bei der Zufahrt, mit Wartezeiten, sowie mit Lärm- und Staubemmissionen zu rechnen. 

Wir bedauern die Unannehmlichkeiten und danken Ihnen für Ihr Verständnis.

Einwohnergemeinde Vechigen
Bauabteilung

Viehschau Utzigen – 15. Oktober 2025

Gemeindemitteilungen Vechigen

Kilian Ziegler
99 °C – Wortspiele am Siedepunkt

Freitag, 17. Oktober 2025, 19.30 Uhr, (Türöffnung 19.00 Uhr) 
Saalprovisorium Oberstufenschule Boll

In dieser Zeit, in der die Erde immer wärmer wird und sich Gemüter zunehmend erhitzen, bleibt Kilian Ziegler cool. Der Wortakrobat aus Olten weiss, spannend ist nicht der Moment, wenn alles explodiert, die Protagonist*innen im Film sich endlich küssen, oder die Stimmung kocht, sondern kurz davor – eben bei 99 ° Celsius.

Ob in den grossen oder kleinen Momenten des Lebens, oft braucht es nur einen Satz, eine Tat, oder nur ein einziges Grad, dass die Lage kippt. Aber vielleicht steht die brodelnde Welt gar nicht am Siede-, sondern am Wendepunkt?

99 ° C ist ein Programm aus Slam Poetry, Comedy und aberwitzigem Power-Point. Eins
ist sicher: Alles wird Glut! Die Frage ist nur,
ist das gut oder schlecht?

Kilian Ziegler gehört zu den erfolgreichsten Slam-Poeten der Schweiz. Der Wortakrobat und Kabarettist begeistert das Publikum mit unverkennbaren Wortspielen, intelligentem Humor sowie bestechender Bühnenpräsenz.

www.kilianziegler.ch

Eintrittspreise:
Erwachsene CHF 20.–
Jugendliche ab 16 J. CHF 10.–
Kinder gratis

Reservationen aus organisatorischen Gründen erwünscht (freie Platzwahl): 
T 031 838 00 22 oder kultur@vechigen.ch

Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 
Kulturkommission Vechigen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern im öffentlichen Strassenraum

Die Eigentümerinnen und Eigentümer von Privatparzellen sowie Strassenanstösser und -anstösserinnen werden ersucht, bezüglich Bepflanzungen und Einfriedungen an öffentlichen Strassen folgende Bestimmungen zu beachten:

Bäume, Sträucher und Anpflanzungen,

• die zu nahe an Strassen stehen, 
• die in den Strassen- und Trottoirraum hineinragen, 
• die Signalisationen und Strassenbeleuchtungen abdecken oder mangelnde Übersicht bei Strassenverzweigungen verursachen,

gefährden die Verkehrsteilnehmenden. Spezielle Gefahr besteht für Kinder und Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Zusätzlich werden die Strassenunterhalts- und Reinigungsarbeiten erschwert oder verunmöglicht.

Zur Verhinderung von Verkehrs- und sonstigen Gefährdungen schreibt das Kantonale Strassenrecht unter anderem vor (vgl. Strassengesetz Art. 73 Abs. 1, Art. 74 Bst. B, Art. 83, Art. 84 Abs. 2, Art. 93; Strassenverordnung Art. 57):

a) Bäume, Hecken, Sträucher und dergleichen bis zu einer Höhe von 1,20 m müssen seitlich einen Abstand von mindestens 50 cm zum Fahrbahnrand haben.

b) Überhängende Äste dürfen nicht in den über der Strasse freizuhaltenden Luftraum von 4,50 m Höhe hineinragen; über Fuss-, Geh- und Radwegen muss in der Regel eine Höhe von 2,50 m freigehalten werden. Diese Höhen müssen insbesondere auch bei Schneelast eingehalten werden.

c) Die Wirkung von Strassenbeleuchtungen darf nicht beeinträchtigt werden.

d) Signalisationen und Verkehrsspiegel müssen von allen Strassenseiten gut sichtbar bleiben.

Wir ersuchen Sie, Äste und Bepflanzungen bis zum 27. Oktober 2025 auf das vorgeschriebene Lichtmass zurückzuschneiden (eine grafische Darstellung des Lichtraumprofils finden Sie in einem Merkblatt auf unserer Homepage). Andernfalls sieht sich die Gemeinde veranlasst, die in den Strassenraum hineinragenden Äste und anderen Bepflanzungen auf das gesetzliche Mass zurückschneiden zu lassen. Die dabei entstehenden Kosten werden den Grundeigentümern verrechnet (Art. 53 Abs. 1 Strassenverordnung, Ersatzvornahme).

Auskünfte: Herr Martin Hofer, Leiter Werkhof (Telefon 079 487 26 84) steht für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung

Einwohnergemeinde Vechigen
Die Bauabteilung

Gemeindemitteilungen Vechigen

Grosser Weihnachtsmärit

Der grosse Weihnachtsmärit findet in diesem Jahr statt:
Freitag, 21. November, 16.00 – 21.00 Uhr
Samstag, 22. November, 09.00 – 16.00 Uhr

Haben Sie Interesse, Ihre Produkte zu verkaufen? Das Anmeldeformular finden Sie unter www.vechigen.ch/Aktuelles. Anmeldefrist ist Mittwoch, 29. Oktober 2025. Das Formular
senden Sie bitte an Gemeindeverwaltung Vechigen, Stefanie Rothenbühler, Kernstrasse 1, 3067 Boll oder stefanie.rothenbuehler@vechigen.ch. Anmeldungen nach diesem Datum können nicht mehr berücksichtigt werden.

Den Verkaufsstand sowie eine allfällige Beleuchtung müssen Sie selber mitnehmen. Die Marktstände werden während der Nacht bewacht.

Einwohnergemeinde Vechigen
Märit-Team und IG Dorfzentrum

Gemeindemitteilungen Vechigen

Sprechstunde der Gemeindepräsidentin

Sie sind eingeladen, der Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab Ihre Anliegen und Anregungen persönlich zu unterbreiten. Melden Sie sich bitte vorgängig beim Sekretariat der Gemeindepräsidentin unter der Telefonnummer 031 838 00 12 zu einem Gespräch an. Ort der Sprechstunde: Gemeindeverwaltung, Kernstrasse 1, Boll, Sitzungszimmer 2. Stock. 

Die nächsten Sprechstunden sind:
Mittwoch, 15. Oktober, 15.00 –17.00 Uhr
Donnerstag, 13. November, 16.00 –18.00 Uhr

Schriftliche Anliegen sind an folgende Adresse einzureichen: Gemeindeverwaltung, Präsidialabteilung, Kernstrasse 1, 3067 Boll.

Einwohnergemeinde Vechigen
Präsidialabteilung

Herzliche Gratulation! – Ehemaliger Vechiger wird Armeechef 

Vechigen gratuliert ihrem ehemaligen Mitbürger Benedikt Roos zur Ernennung als Chef der Armee. 

Die Freude in der Gemeinde Vechigen ist gross: Mit der Ernennung von Benedikt Roos zum neuen Chef der Armee übernimmt ein ehemaliger Vechiger eines der verantwortungsvollsten Ämter unseres Landes. 

Benedikt Roos, der im Obermoos in Boll seine Kindheit und Jugend verbracht hat, tritt am 1. Januar 2026 die Nachfolge von Thomas Süssli an. Mit dieser Wahl wird ihm eine Aufgabe von höchster Bedeutung und grosser Verantwortung übertragen – die Führung und Weiterentwicklung der Schweizer Armee. Schon früh war Benedikt Roos klar, dass er Soldat werden wollte, nämlich als er seinen damaligen Nachbarn aus Boll aus einem Helikopter steigen sah. 

Die Gemeinde Vechigen nimmt die Nachricht mit Freude und Stolz entgegen, dass ein ehemaliges Gemeindemitglied nun einen solch bedeutenden Beitrag für die Sicherheit und Zukunft der Schweiz leistet. 

Die Gemeinde gratuliert Benedikt Roos von Herzen zu diesem besonderen Schritt in seiner Laufbahn und wünscht ihm viel Erfolg, um die vor ihm liegenden Aufgaben erfolgreich zu meistern. 

Einwohnergemeinde Vechigen

Gemeindemitteilungen Vechigen

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern im öffentlichen Strassenraum

Die Eigentümerinnen und Eigentümer von Privatparzellen sowie Strassenanstösser und -anstösserinnen werden ersucht, bezüglich Bepflanzungen und Einfriedungen an öffentlichen Strassen folgende Bestimmungen zu beachten:

Bäume, Sträucher und Anpflanzungen,

• die zu nahe an Strassen stehen, 
• die in den Strassen- und Trottoirraum hineinragen, 
• die Signalisationen und Strassenbeleuchtungen abdecken oder mangelnde Übersicht bei Strassenverzweigungen verursachen,

gefährden die Verkehrsteilnehmenden. Spezielle Gefahr besteht für Kinder und Erwachsene, die aus verdeckten Standorten unvermittelt auf die Strasse treten. Zusätzlich werden die Strassenunterhalts- und Reinigungsarbeiten erschwert oder verunmöglicht.

Zur Verhinderung von Verkehrs- und sonstigen Gefährdungen schreibt das Kantonale Strassenrecht unter anderem vor (vgl. Strassengesetz Art. 73 Abs. 1, Art. 74 Bst. B, Art. 83, Art. 84 Abs. 2, Art. 93; Strassenverordnung Art. 57):

a) Bäume, Hecken, Sträucher und dergleichen bis zu einer Höhe von 1,20 m müssen seitlich einen Abstand von mindestens 50 cm zum Fahrbahnrand haben.

b) Überhängende Äste dürfen nicht in den über der Strasse freizuhaltenden Luftraum von 4,50 m Höhe hineinragen; über Fuss-, Geh- und Radwegen muss in der Regel eine Höhe von 2,50 m freigehalten werden. Diese Höhen müssen insbesondere auch bei Schneelast eingehalten werden.

c) Die Wirkung von Strassenbeleuchtungen darf nicht beeinträchtigt werden.

d) Signalisationen und Verkehrsspiegel müssen von allen Strassenseiten gut sichtbar bleiben.

Wir ersuchen Sie, Äste und Bepflanzungen bis zum 27. Oktober 2025 auf das vorgeschriebene Lichtmass zurückzuschneiden (eine grafische Darstellung des Lichtraumprofils finden Sie in einem Merkblatt auf unserer Homepage). Andernfalls sieht sich die Gemeinde veranlasst, die in den Strassenraum hineinragenden Äste und anderen Bepflanzungen auf das gesetzliche Mass zurückschneiden zu lassen. Die dabei entstehenden Kosten werden den Grundeigentümern verrechnet (Art. 53 Abs. 1 Strassenverordnung, Ersatzvornahme).

Auskünfte: Herr Martin Hofer, Leiter Werkhof (Telefon 079 487 26 84) steht für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung

Einwohnergemeinde Vechigen
Die Bauabteilung

Mitteilungen aus der Sitzung des Gemeinderates vom 15. September 2025

Genehmigung Gesuch um finanzielle Unterstützung Figurentheater «Bestiarium»
Das Figurentheater «Bestiarium» von Annina Mosimann geht erneut auf Tournee. Nach zahlreichen erfolgreichen Auftritten im In- und Ausland im Jahr 2024 startete Anfang August 2025 die zweite Tournee. Die Teilnahme an internationalen Festivals bietet einerseits eine ideale Plattform zur Gewinnung neuer Gastspiele, führt jedoch aufgrund geringer Gagen und hoher Transportkosten zu einem finanziellen Defizit. Für vier geplante Auslandsspiele in den Jahren 2025 und 2026 erhält Annina Mosimann nun finanzielle Unterstützung von der Gemeinde Vechigen. Dank diesem Beitrag in der Höhe von CHF 1’200.00 ist zudem die Kofinanzierung durch den Kanton Bern gewährleistet.  

Ablehnung der definitiven Einführung der KulturLegi ab 2026 
Die KulturLegi Kanton Bern ermöglicht seit 2005 Menschen mit schmalem Budget den
vergünstigten Zugang zu kulturellen Veranstaltungen, Sport- und Bildungsangeboten sowie Angeboten im Gesundheitsbereich. Anspruch auf die Karte haben einkommensschwache Personen wie Bezügerinnen und Bezüger von Ergänzungsleistungen oder Sozialhilfe, aber auch Familien, Studierende und Geringverdienende mit Anspruch auf Prämienverbilligung. 

Mit dem Gemeinderatsentscheid vom 27. April 2023 wurde in der Gemeinde Vechigen
eine zweijährige Pilotphase vom 01.01.2024 bis 31.12.2025 bewilligt und mit konkreten Zielvorgaben versehen. Die Auswertung zeigt nun jedoch, dass die Nachfrage deutlich hinter den Erwartungen liegt. Der Gemeinderat verzichtet deshalb auf die definitive Einführung der KulturLegi per 1. Januar 2026.

Einwohnergemeinde Vechigen
Gemeinderat

Vereinsempfang – ein Highlight der VEGA 2025

Die VEGA 2025 war ein voller Erfolg. Am Wochenende vom 12. bis 14. September strömten zahlreiche Besucherinnen und Besucher auf das Festgelände beim Allwetterplatz in Boll, erkundeten die Stände der regionalen Gewerbebetriebe und feierten gemeinsam. Ein besonderer Höhepunkt war der Vereinsempfang, welcher am Freitagabend stattfand. 

Um 19.15 Uhr zogen die Vereine der Gemeinde Vechigen, angeführt von der Musikgesellschaft Utzigen, vom Bahnhof Boll-Sinneringen zum Festgelände der VEGA. Viele Zuschauerinnen und Zuschauer jubelten den Vereinsmitgliedern auf ihrem Weg vom Strassenrand aus zu. Im Festzelt herrschte anschliessend ausgelassene Stimmung. Die Plätze reichten kaum aus für die vielen Gäste. Zu Ehren aller Vereine wurden verschiedene Ansprachen gehalten, ergänzt durch musikalische Beiträge des Jodlerklubs Frohsinn Heistrich, des Jodlerklubs Echo-Boll und der Musikgesellschaft Utzigen.

Gemeindepräsidentin Nadia Lützelschwab eröffnete den Abend und betonte, wie stolz sie auf das Vereinsleben der Gemeinde ist. Die sportlichen Erfolge zeigen, was man
erreichen kann, wenn man zusammensteht, hart trainiert und gemeinsam ein Ziel verfolgt. Besonders hob sie die Freude hervor, die in den Vereinen spürbar sei: «Das Vereinsleben in unserer Gemeinde müssen wir pflegen und weitertragen», so die Gemeindepräsidentin. 

Später trat Joel Studer, Präsident des Turn- und Sportvereins Vechigen ans Rednerpult. Er freute sich über das rappelvolle Festzelt und nahm die Anwesenden mit auf eine Rückschau zum eidgenössischen Turnfest in Lausanne, das der Verein vor rund drei Monaten besucht hatte. Auch wenn keine Spitzenresultate erzielt wurden, sei der Anlass unter dem Motto «dabei sein ist alles» für alle Turnerinnen und Turner ein unvergessliches Erlebnis gewesen. Studer nutzte die Gelegenheit auch, um allen Leiterinnen und Leitern zu danken, die Woche für Woche in der Turnhalle im Einsatz stehen. Mit Vorfreude blickt er auf das nächste eidgenössische Turnfest in fünf Jahren im Tessin. 

Ein weiterer Höhepunkt des Abends galt den Hornussern der HG Sinneringen-Vechigen. Unter grossem Jubel wurde ihr Aufstieg in die Nationalliga A gefeiert, welcher ihnen im letzten Saisonspiel gelang. Vereinspräsident Hansueli Schindler zeigte sich in seiner Ansprache noch immer überwältigt: «Zu Beginn der Saison war das Ziel lediglich der Erhalt in der Nationalliga B. Umso grösser war die Freude, dass man beim letzten und besten Spiel der Saison den Aufstieg geschafft hat», so Schindler. Alle freuen sich nun auf die nächste Saison.

Auch der Erfolg der Hornussergesellschaft Wäseli wurde mit grossem Applaus gewürdigt. Die A-Mannschaft sicherte sich erneut den Vize-Schweizermeistertitel – ein Verdienst der einwandfreien Leistung der gesamten Mannschaft. 

Der Vereinsempfang hat eindrucksvoll gezeigt, wie vielfältig, lebendig und erfolgreich das Vereinsleben in Vechigen ist. Die Vechigerinnen und Vechiger können stolz darauf sein. 

Einwohnergemeinde Vechigen

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