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Gleichberechtigung als wachsende Pflanze, die es von Generation zu Generation weiter zu hegen gilt

Am 8. März 2024 ist Internationaler Frauentag. Mutige Frauen haben den Weg für ein gleichberechtigtes Miteinander geebnet. Nun gilt es, die eingeschlagene Richtung weiterzugehen.

Erst 1971 erhielten die Frauen auf eidgenössischer Ebene das Stimm- und Wahlrecht und es ist noch gar nicht so lange her, dass eine Frau ohne die Zustimmung ihres Ehemanns weder ein Bankkonto eröffnen noch für die Erwerbsarbeit ausser Haus gehen durfte. Bis zur Einführung des neuen Eherechts 1988 galt nämlich der Mann als das Oberhaupt der Familie und konnte über den Kopf der Frau hinweg sogar das gemeinsame Eigenheim verscherbeln. Nicht einmal einen Staubsauger durfte eine Frau ohne das Okay des Mannes kaufen. Was den jüngeren Generationen als völlig absurd erscheint, war für die Frauen hierzulande bis Ende der 80er-Jahre Lebensrealität. 

Wandel
Seither hat sich viel getan, jedoch gibt es nach wie vor gute Gründe, sich nicht in eine vermeintliche Komfortzone zurückzuziehen. Lohnungleichheit, geringgeschätzte und
unterbezahlte Carearbeit, Altersarmut, vernachlässigte Frauenmedizin und geringere Sichtbarkeit in den Medien, sollen hier als einige, nicht abschliessende Beispiele genannt werden. 

Der Frauentag am 8. März ist eine gute Gelegenheit, das Erreichte zu würdigen, offene und neue Ziele für eine Gleichstellung der Geschlechter zu formulieren und diese beharrlich umzusetzen.
cfr. 

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