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Stella darf bleiben

Benjamin Gimmel und Stella im Aufenthaltsraum des Alters- und Pflegeheims

Die Ittiger Lernende Stella, die nach einem negativen Asylentscheid ihre Ausbildung in der Pflege abbrechen musste, darf nun doch in der Schweiz bleiben.

Stella war als 12-Jährige mit ihrer Mutter und Schwester als Angehörige eines russischen Oppositionellen aufgrund massiver Drohungen und Gewalt in die Schweiz geflüchtet. 2022 der Schock: Das Asylgesuch der Familie wurde abgelehnt. In der Folge musste die damals 17-Jährige ihre Lehre im Alters- und Pflegeheim Senevita Aespliz in Ittigen abbrechen und in ein Rückkehrzentrum ziehen.

Viel Solidarität
Der Fall löste grosse Entrüstung in der Bevölkerung aus. Die junge Frau aufzugeben, war für das Team im Aespliz kein Thema. Viel Engagement zeigte dabei auch Heimleiter Benjamin Gimmel, der Stella und ihre Familie die ganze Zeit über unterstützte. Nun, nach zwei bangen Jahren, erfolgte im Oktober das grosse Aufatmen. Das Härtefallgesuch der Teenagerin, ihrer Schwester und Mutter, wurde bewilligt.

Zurück in die Normalität
Unmittelbar nach Erhalt ihrer Aufenthaltsbewilligung konnte Stella an ihren Lehrplatz zurückkehren. Jetzt hofft die angehende Fachfrau Gesundheit, dass auch ihre Zwillingsschwester Vanessa bald eine Lehrstelle findet. Sie hätte vor zwei Jahren gerade ihre Lehre als Dentalassistentin antreten können. Sollte jemand einen freien Platz haben, wird diese Redaktion den Kontakt gerne vermitteln.

cfr

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