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Chnächte-Jass, Schieber…

Die Jasserinnen (vlnr) Rosmarie, Beatrice, Beatrice, Ruth, Edith und Irene

… oder Bieter: Einmal im Monat haben Frauen in der Gemeinde Vechigen die Gelegenheit, unter ihresgleichen einen Jass zu klopfen.

Es herrscht fröhliche Stimmung an diesem Spätsommernachmittag im Garten des Café Stämpbach in Boll. Beatrice Strahm hat soeben die Jasskarten ausgeteilt; bald kann es losgehen.

Willkommene Abwechslung
Beatrice Strahm organisiert die Jass-Nachmittage der Landfrauen Vechigen nicht zum ersten Mal und betont: «Bei diesem Jass-Angebot geht es nicht nur um Stöck, Wys und Stich oder ums Gewinnen. Genauso wichtig sind für die teilnehmenden Frauen das gesellige Zusammensein und die sozialen Kontakte.» Mitmachen könnten alle, die ins Café Stämpbach kämen. «Je nach Anzahl Frauen spielen wir einen Schieber, einen Bieter, einen ‹Chnächte-Jass› oder einen Jass mit zwei Karten-Sets.» Es gehe immer äusserst lustig und locker zu und her an diesen Nachmittagen, die stets am zweiten Dienstag des Monats stattfinden. Gerade Alleinstehende schätzten die unbeschwerte Atmosphäre sehr. «Für sie bringen diese Jass-Nachmittage eine willkommene Abwechslung in den Alltag.» Im Winterhalbjahr werde das Angebot des Landfrauenvereins zumeist reger benutzt als im Sommer, so Beatrice Strahm. «Da kommen bisweilen an die zwölf Personen.» Die meisten von ihnen seien im Pensionsalter. «Aber auch jüngere Frauen sind jederzeit willkommen.» eps.

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