Landwirtinnen leisten einen wesentlichen Beitrag bei der Produktion von Nahrungsmitteln (Foto: Rahel Gunsch)
Passend zum UNO-Jahr der Landwirtinnen lädt der Weltacker Bern am Samstag, 30. Mai zu Referaten und einer Podiumsdiskussion ein. Im Fokus dabei stehen die landwirtschaftlich tätigen Frauen in der Schweiz.
Die Arbeit der Frauen in der Landwirtschaft ist sowohl in der Schweiz als auch global oft schlechter oder gar nicht bezahlt und weniger gut sichtbar, obwohl Frauen weltweit schätzungsweise die Hälfte der Nahrung produzieren. Um mehr Geschlechtergerechtigkeit zu schaffen, haben die Vereinten Nationen 2026 zum «International Year of the Woman Farmer» erklärt.
Erfahrungen und Entwicklung
Der Weltacker trägt das Anliegen mit und begrüsst Interessierte am Samstag, 30. Mai von 13.45 bis ca. 16 Uhr zur Veranstaltung «Frauen in der Landwirtschaft – historisch, politisch, praktisch». Thematisiert werden Erfahrungen, Entwicklungen und Verbesserungsmöglichkeiten in der Schweiz. Referierende und Podiumsgäste sind Agrar-Historiker Peter Moser, Grossrätin und Bäuerin Christine Bühler sowie Ursina Töndury, die sich als landwirtschaftliche Mitarbeiterin des Radiesli-Hofs in Worb engagiert. Place-to-be ist das Mehrzweckgebäude Rütti 10 in Zollikofen. Der Eintritt ist frei (Kollekte).
cfr