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Beliebt und zunehmend bedroht

Der Igel braucht unsere Hilfe!

Auch wenn wir hin und wieder einen der kleinen, stacheligen Freunde im Garten sichten, so ist der Igel zunehmend bedroht. Von Pro Natura zum Tier des Jahres 2026 gewählt, soll auf die angespannte Lage aufmerksam gemacht werden.

Ein Igel braucht ein dichtes Netz von Unterschlupfmöglichkeiten und ein reiches Nahrungsangebot an Insekten. Da er beides in weiten Teilen der landwirtschaftlich genutzten Gebiete kaum mehr findet, lebt der kleine Insektenfresser heute vor allem in locker überbauten Dörfern und Städten. Seine Bestandesentwicklung macht jedoch Sorgen. Seit 2022 ist der Igel auf der Roten Liste der Schweiz als «potenziell gefährdet» eingestuft.

Igelfreundliche Umgebung
Entsprechend ist es wichtig, Gärten und Grünanlagen igelfreundlich zu gestalten und für reichlich Unterschlupfmöglichkeiten zu sorgen. Ebenso kann der Mensch helfen, indem er Schutz vor Mährobotern, Zugang zu Wasser und mit einer Blütenvielfalt an heimischen Pflanzen im Garten ein üppiges Insektenangebot bietet.

Unterstützung im Winter
Wenn alles gut läuft, hat das Tier des Jahres 2026 seine Wahl verschlafen, denn zwischen November und März befindet sich der kleine Stachelfreund im Winterschlaf. Aber was gilt es zu tun, wenn ein Igel in dieser Zeit durch die Umgebung stapft? Mehr zum Thema auf Seite 2. cfr

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